Aufwind

11. Oktober 2017 15:50; Akt: 11.10.2017 15:59 Print

Norbert Hofer: "Platz eins für FPÖ ist in Reichweite!"

Der Vizeparteichef der Freiheitlichen blickt dem 15. Oktober zuversichtlich entgegen. Er sieht Chancen, dass die Blauen am Ende an der Spitze stehen werden.

Norbert Hofer ist zuversichtlich. (Bild: picturedesk.com)

Norbert Hofer ist zuversichtlich. (Bild: picturedesk.com)

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Der ehemalige Präsidentschaftskandidat fischte am Mittwoch in Tirol nach enttäuschten SPÖ-Wählern. So gab er bei einer Pressekonferenz deutlich zu verstehen: "Österreich bleibt nur mit der FPÖ ein soziales Österreich." Er hätte zudem Verständnis dafür, dass sich die Menschen "mit Grausen" von der Sozialdemokratie abwenden würden.

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Überraschung?

Für die Freiheitlichen sieht er jedoch gute Chancen. Sogar Platz eins wäre "in Reichweite". Auch wenn die FPÖ tatsächlich in die Regierung kommt, hätte Hofer schon einen Plan: So forderte er "rasche Maßnahmen" bei der Verwaltungsreform.

Er spüre außerdem eine enorme Begeisterung bei den Wahlkampfveranstaltungen und rechnet somit mit einer "Überraschung am Wahltag".

Strache im Kampf-Modus

Die FPÖ erlebt derzeit tatsächlich einen Aufwind. Dazu tragen nicht zuletzt die Streitereien bei ÖVP und SPÖ bei. Auch Spitzenkandidat Strache zeigte sich zuletzt kampffreudiger als zu Beginn des Wahlkampfes: Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Linz holte er so zu einem Rundumschlag gegen "Ohrwaschlkaktus Fake-Basti" und "Bonzen-Kern" aus.

Auch bei den letzten Wahlkonfrontationen wich er sowohl bei der SPÖ als auch auch bei der ÖVP vom Kuschelkurs ab. Ob das tatsächlich zu einer Überraschung am 15. Oktober führen wird, wird sich zeigen.

(slo)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • vallis am 11.10.2017 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht

    Die Silbersteinaffäre hat gereicht, war ein Betrug an die Österreicher, das Steuergeld so zu verschleudern.

  • willi b. am 11.10.2017 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Silberstein

    Kern hat der spö ein silbernes Ei gelegt. Enttäuschend von der spö, dass sie das zugelassen hat. Die vielen Intrigen haben die spö unwählbar gemacht.

  • Die Schwankungsbreite am 11.10.2017 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    der breiten Masse?

    Heute sollte mal seine Online Voting App prüfen.. da kommt schon seit Wochen immer das gleiche raus.. Bei allen anderen Berichten gings ja "rauf" und runter :) :) Woran das wohl liegt? :)

Die neusten Leser-Kommentare

  • österreich lernt lesen am 15.10.2017 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    am machtkampf

    strache versus hofer wirds die fpö ein zweites mal zerreißen, das ist absehbar. ich freu mich schon drauf.

  • martin k. am 11.10.2017 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    hofer platz eins

    egal ob kickl,hofer,strache,kurz manchen menschen sieht man schon die diskrepanz im gesicht an zwischen dem was sie sagen und dem was sie denken.

  • Spartakuss am 11.10.2017 19:02 Report Diesen Beitrag melden

    Abstimmverhalten der FPÖ im Parlament.

    Die FPÖ stimmte am 14. Dezember 2016 im Nationalrat gegen die Abschaffung der Selbstbehalte für Kinder, die stationär in einem Krankenhaus versorgt werden. Eine Entlastung, die v.a. für Alleinerziehende und Eltern von chronisch kranken Kindern wichtig ist. Bisher konnte ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt des Kindes bis zu 560 Euro kosten. (X) PILZ.

  • willi b. am 11.10.2017 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Silberstein

    Kern hat der spö ein silbernes Ei gelegt. Enttäuschend von der spö, dass sie das zugelassen hat. Die vielen Intrigen haben die spö unwählbar gemacht.

  • vallis am 11.10.2017 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht

    Die Silbersteinaffäre hat gereicht, war ein Betrug an die Österreicher, das Steuergeld so zu verschleudern.