"Frage der Woche"

16. April 2018 05:54; Akt: 16.04.2018 07:22 Print

Jeder zweite ÖVP-Wähler gegen Auflösung der AUVA

Die mögliche Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt und eine Zusammenlegung von Krankenkassen finden wenig Anhänger.

"Frage der Woche": Was halten Sie von der Zusammenlegung von Krankenkassen und der Auflösung der AUVA? (Bild: Grafik Heute)

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So halten 55 Prozent der Österreicher die Fusionierung von Krankenkassen und Auflösung der AUVA für falsche Maßnahmen. Das ergab die „Frage der Woche“ von "Heute", durchgeführt vom Institut „Unique Research“ (500 Befragte, max. Schwankungsbreite +/– 4,4 %).

Nur 13 Prozent schätzen die Reform als „sehr richtig“, 20 Prozent als „eher richtig“ ein. Auch Wähler von Regierungsparteien sind skeptisch gegenüber Maßnahmen im Sozialversicherungs-Bereich.

Unter den Befragten sind die SPÖ-Wähler am kritischsten: 76 Prozent bezeichnen die Maßnahmen als falsch. Aber auch bei Anhängern der Regierungsparteien finden sich viele Kritiker: 60 Prozent der FPÖ-Wähler erklären die Pläne für falsch. Auch jeder zweite ÖVP-Wähler (49 %) gibt das an.

„Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FP) tut gut daran, von der Auflösung der AUVA Abstand zu nehmen“, analysiert Meinungsforscher Peter Hajek.„Denn die Bevölkerung ist von den Reformen im Sozialversicherungsbereich alles andere als überzeugt.“ Ein handwerklicher Fehler sei passiert: „Es wurde nicht in Ruhe hinter den Kulissen alles verhandelt“, sondern man sei „ohne Not selbst vorgeprescht“.

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(uha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • elisabeth52 am 16.04.2018 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Maßnahme

    Auch ich als FPÖ Wählerin halte die Auflösung für einen Fehler !! Was soll sich unter einen neuen Träger ändern oder besser werden ?? Ich denke das uns Selbstbehalte und höhere Beitäge bevorstehen werden . Strache wäre gut beraten das ganze noch einmal zu überdenken ! Seine Fr. Hartinger ist zu sehr vor ein genommen von der AUVA

  • Max Biro am 17.04.2018 16:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Schritt der Regierung, ...

    ... die Auflösung der AUVA ist mehr als überfällig und dringenst notwendig! Die Aufgaben der AUVA sind zwar genau definiert, doch sie erfüllt diese nachweislich nicht so, wie sie sollte, statt dessen werden Versehrten bereits zugesagte Leistungen wegen widersinniger Begründungen gänzlich gestrichen. Die Verhütung von Arbeits- bzw. Wegunfällen und wenn doch einer vorkommt, die Finanzierung von Heilbehandlung, Rehab bzw. Unfallrente, diesen Leistungen kommt die AUVA seit Jahren nachweislich nur noch geringfügig bedingt nach! Daher: Auflösung der AUVA und zwar so bald wie möglich!

  • MArie am 16.04.2018 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld

    Tja, die Bevölkerung hat diese Regierung gewählt, jetzt bekommt sie was sie gewählt hat.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Max Biro am 17.04.2018 16:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Schritt der Regierung, ...

    ... die Auflösung der AUVA ist mehr als überfällig und dringenst notwendig! Die Aufgaben der AUVA sind zwar genau definiert, doch sie erfüllt diese nachweislich nicht so, wie sie sollte, statt dessen werden Versehrten bereits zugesagte Leistungen wegen widersinniger Begründungen gänzlich gestrichen. Die Verhütung von Arbeits- bzw. Wegunfällen und wenn doch einer vorkommt, die Finanzierung von Heilbehandlung, Rehab bzw. Unfallrente, diesen Leistungen kommt die AUVA seit Jahren nachweislich nur noch geringfügig bedingt nach! Daher: Auflösung der AUVA und zwar so bald wie möglich!

  • Alex am 16.04.2018 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    GKK/BVA

    Die organisatorische Seite der GKK sollte sich ein Beispiel an der BVA nehmen. Hier gibt es auch KV und UV sowie PV unter einem Mantel. Zentral verwaltet und dezantral organisiert. Die Ausgaben liegen bei knapp 4% und nicht bei 20-25%. Das ASVG beenden, die GKK auflösen und alle per BKUV-G in die BVA integrieren, denn zw Arbeiter/Angestellten/Beamten darf es keinen Unterschied geben. Und der Selbstbehalt für Alle wäre an der Zeit, denn die "Selbstkontrolle" ist immer noch die Beste Kontrolle.

    • herbie68 am 17.04.2018 06:43 Report Diesen Beitrag melden

      GKK / BVA

      @ Alex hier geht es aber um die AUVA !!

    einklappen einklappen
  • MArie am 16.04.2018 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld

    Tja, die Bevölkerung hat diese Regierung gewählt, jetzt bekommt sie was sie gewählt hat.

  • Werner Mauser am 16.04.2018 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ich ersuche die Regierung um dringende

    Aufklärung! Die Aufgaben der AUVA sind genau definiert. Verhütung von Arbeits- bzw. Wegunfällen (auch für Schüler und Studenten) und wenn doch einer vorkommt, die Finanzierung von Heilbehandlung, Rehab bzw. Unfallrente. Freizeitunfälle werden nicht aus Geldern der AUVA finanziert. Der Betrieb von eigenen Krankenhäusern ist nicht Aufgabe der AUVA. Auch wenn sie noch so gut sind, betrieben können diese auch von anderen Trägern werden. Die Ärzte (Spezialisten) bleiben ja die selben. Nur die Verwaltung wird kleiner.

    • Korbi am 16.04.2018 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Werner Mauser

      konkrete Aussagen sind leider nicht die Werkzeuge der Regierung.

    einklappen einklappen
  • elisabeth52 am 16.04.2018 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Maßnahme

    Auch ich als FPÖ Wählerin halte die Auflösung für einen Fehler !! Was soll sich unter einen neuen Träger ändern oder besser werden ?? Ich denke das uns Selbstbehalte und höhere Beitäge bevorstehen werden . Strache wäre gut beraten das ganze noch einmal zu überdenken ! Seine Fr. Hartinger ist zu sehr vor ein genommen von der AUVA