Orban-Minister Janos Lazar

07. März 2018 10:16; Akt: 07.03.2018 12:15 Print

"Wien wegen Flüchtlingen schmutziger Ort"

Janos Lazar, Kanzleramtsminister von Ungarn, zeigt sich nach seinem Besuch in Wien geschockt über die Veränderungen. Schuld seien die Flüchtlinge, so der Minister.

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In einem Video zeigt sich Janos Lazar über die Veränderungen in der Bundeshauptstadt mehr als entsetzt. "Wien ist wegen der Flüchtlinge ein schlechterer Ort geworden", erklärt Ungarns Kanzleramtsminister.

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Lazar hatte sich anlässlich eines kürzlich vorgenommenen Wien-Besuchs filmen lassen und war dabei durch den Bezirk Favoriten spaziert. "Hier sind die Straßen sichtlich schmutziger, die Umgebung ist viel ärmer, und die Kriminalität ist viel höher", so der enge Vertraute von Ministerpräsident Viktor Orban.

Eigentlich hatte er auch vor, mit den Bewohnern von Favoriten über die Situation und Veränderungen zu sprechen, doch "keiner konnte Deutsch".

Den Grund dafür sieht der Minister in den Einwanderergemeinschaften. Diese hätten das Stadtbild von Wien völlig verändert. Und nicht etwa zum Positiven.

"Stadt in der Stadt entsteht"

"Durch Einwanderer entsteht eine Stadt in der Stadt und sie bestimmen danach das Leben dieser Gesellschaft. In Wien gibt es viele Schulen, wo es nur mehr muslimische Kinder aus dem Nahen Osten gibt", erklärt der Minister in dem Video, das er in der Nacht auf Mittwoch veröffentlicht hat.

Diese Situation würde auch ungarischen Städten drohen, wenn nach der Parlamentswahl im April die Opposition an die Macht käme. Diese würde nämlich die "Migranten ins Land" lassen.

"Einwanderer haben Kontrolle übernommen"

"Die weißen, christlichen Österreicher sind von hier weggezogen. und die Einwanderer haben die Kontrolle über diesen Stadtteil übernommen. Vor 20 Jahren lebte hier kein einziger Migrant", so Lazar in dem Video.

Mittlerweile wurde die Aufnahme von seiner Facebook-Seite wieder gelöscht. Eine offizielle Stellungnahme von Lazar zu dem Clip gibt es nicht. Auch österreichische Politiker haben sich zu den Aussagen noch nicht geäußert.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • D.N. am 07.03.2018 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    Durchblick

    Der sieht gleich, was bei uns abgeht!

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  • Ich lach mich kaputt am 07.03.2018 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Durch diese Ansage ist mein Tag gerettet

    Eigentlich hatte er auch vor, mit den Bewohnern von Favoriten über die Situation und Veränderungen zu sprechen, doch "keiner konnte Deutsch". Endlich ein Politiker der die Wahrheit sieht und es auch ausspricht!

  • Alex am 07.03.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Leider wahr

    Da kann man den Herrn nur recht geben. Leider. Hab meine Wohnung in Wien bereits gekündigt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Wien am 13.03.2018 06:29 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Er hat eindeutig recht! Solche Politiker wünsche Ich mir für Österreich! Auch Erdogan ist ein Mann vor dem ich Respekt habe denn der Mann steht zu seinem Wort und macht das was das Volk will! Ja ich bin Österreicher und Ja meine Eltern auch!

  • Seitenblick am 08.03.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Häupl und Co redeten uns ein

    Zeitweise ist Besuch aus Deutschland bei mir. Die Dame ist verwundert über unsere netten Heurigen und Lokale und Promenaden. Bei ihr im Kölner Umland geht nach 20 Uhr niemand mehr raus. Meine Frage: wollen wir das auch so haben? Es ist doch schon sehr viel schlechter geworden. Zwar wollten uns Häupl und Co einreden dass alles gut ist, aber man merkt es überall. Wozu sollen wir Menschen importieren die unsere Art zu leben ablehnen, hier zugehängt wie in der Wüste leben und uns bekehren oder töten wollen? Wir benötigen keine Menschen die uns nur zur Last fallen und uns nicht mögen.

  • Steve am 08.03.2018 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Integration in ein Fremdes Land

    Apropo Integration und Anpassung. Wozu noch Deutsch lernen? Wenn fast überall ausser Deutsch (und Englisch für Touristen) schon andere Sprachen wie Türkisch, Slowenisch, Albanisch, Russisch etc. steht, in geschäften gesprochen wird, oder Formulare in anderen Sprachen gibt. (MA zum Beispiel) Man kann so gar die Matura, und Test's in der Muttersprache machen. Wenn ein Ungarischer Minister sich aufregt, sagen viele: "er soll sich um sein Land kümmern". Wenn ein Österreicher so etwas in den Medien sagen würde, ist er gleich ein Natzi. Aber wenn man sich z.B. die Norweger, Schweizer oder die Briten anschaut, Funktioniert die Integration. Warum bei uns nicht?

    • Skeptiker am 09.03.2018 12:41 Report Diesen Beitrag melden

      Gutes Miteinander

      @ Steve. Ja, warum funktioniert Integration in anderen Ländern besser, als in Österreich? Vielleicht liegt es daran, dass sich Flüchtlinge in Norwegen, Schweiz und Großbritannien nicht größtenteils selbst überlassen bleiben oder auch an der Mentalität der 'Gastgeber'? Wie auch immer; Österreichs Politiker wären gut beraten, sich umfassend über die Gründe für ein besseres Miteinander zu informieren.

    • Wahrheit am 10.03.2018 15:36 Report Diesen Beitrag melden

      Rechte Össis sind schuld

      @Skeptiker Ganz einfach,in anderen Ländern sind die Leute viel Weltoffener und toleranter,da fühlen sich Migranten sofort wohl und fangen an dieses Land zu akzeptieren und zu lieben. Auch ist den Leuten dort sowas von egal ob man aus dem Ausland kommt oder nicht.

    • Steve am 10.03.2018 15:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wahrheit

      Na dann flieg mal nach Kanada oder USA und sprich dort Türkisch, Tschechisch, Ungarisch oder der gleichen. Mal schaun wie weit man kommt. Sicher nicht mal durch die Sicherheitskontrolle.

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  • nix neues am 08.03.2018 02:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ost West

    Am Arlberg 5 Sterne in Wien ein 5 Messer

  • Iris Bramann am 07.03.2018 22:35 Report Diesen Beitrag melden

    Armes Europa

    Leider ist das wirklich so. In Berlin ist es ähnlich. Solche Zustände möchte man in Warschau und Budapest natürlich nicht. In Moskau ist das eh kein Thema.