Ende für Aktion 20.000

03. Januar 2018 10:08; Akt: 03.01.2018 10:39 Print

Kickl-Cousine giftet gegen Job-Pläne der Regierung

Neujahrsgrüße von der Cousine des FPÖ-Innenministers: Sie schießt in einem Facebook-Posting gegen das Streichen des Jobbonus und der Aktion 20.000.

Daniela Kickl kritisiert Cousin Herbert, die FPÖ und die ÖVP.
 (Bild: picturedesk.com, Lukas Beck)

Daniela Kickl kritisiert Cousin Herbert, die FPÖ und die ÖVP. (Bild: picturedesk.com, Lukas Beck)

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Schon am ersten Tag in seinem neuen Amt als Innenminister erhielt Herbert Kickl (FPÖ) Post von seiner Cousine Daniela Kickl. Damals kritisierte die Wiener IT-Spezialistin und Autorin des Buches "Apple Intern" die Regierungsparteien unter anderem für das "Aufhussen der Menschen, die darauf auch noch reinfallen". Am Dienstag veröffentlichte die Cousine ihre Neujahrswünsche an Minister Kickl.

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"Basti und Bumsti nennen viele Menschen das Duo an der Regierungsspitze. Wusstest du das?", beginnt das satirische Posting. "Ich persönlich bleibe ja lieber bei 'der Kurze und der Zahntechniker'. Heinzian würde mir auch noch gut gefallen. Ist irgendwie ähnlich wie Brangelina. Ob sie das selbe Schicksal der schmerzlichen Trennung ereilen wird?"

Neujahrsstreich

Der "Beste aller Neujahrsstreiche" sei das Streichen des Jobbonus und der Aktion 20.000 gewesen. Schließlich sei es nicht auszudenken gewesen, "welch fatale Auswirkungen mehr Beschäftigte auf die Republik gehabt hätten".

Weiters sorgt sich Daniela Kickl um die Wähler der türkis-blauen Koalition: "Was passiert denn mit Euch, wenn sie dahinter kommen, Eure Wähler, dass sich ihr Leben Euretwegen verschlechtert hat? Ob ihnen ihre eigene Haut letztlich doch näher sein wird, als ein paar Asylanten weniger?"

"Lieber schlau statt blau"

Kickls Cousine versuchte sich in Anlehnung an die Wahlkampfsprüche "Daham statt Islam" oder "Pummerin statt Muezzin" an eigenen Reimen zur neuen Regierung. Zunächst sei ihr "Lieber schlau statt blau" eingefallen.

Das reime sich schön, würde aber implizieren, dass jeder FPÖ-Wähler unschlau ist. "Und ich weiß, dass das nicht stimmt", so Daniela Kickl. Sie habe aber einen anderen Spruch, den die sie gut vertreten könne: "Lieber Marx statt Hartz".

>>> Lesen Sie auch das "Heute"-Interview mit Daniela Kickl

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(lu)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 03.01.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Der Neid der Frau Kickl

    Ja, schau' dir was an! Die Kickl-Cousine kämpft wieder gegen den pöööhsen Rechtsdruck. Sie weiß natürlich wie unsere "sozialdemokratischen" Ex-Politiker wie schlecht alles werden wird. Noch bevor die Regierungsarbeit eigentlich angefangen hat. Der Neid ist ein Hund, gell?

  • Kasi am 03.01.2018 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Cousine

    Die gute cousine die kickl einmal gesehen hat soll sich lieber um das land in dem sie lebt kümmern!!!

  • Susanne am 03.01.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Weshalb bekommt eine Cousine

    von Politikern eine Bühne? Noch dazu, wenn sie für IT zuständig ist?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anonym am 05.01.2018 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Will auch populär sein

    Seine Cousine will nur ins Fernsehen. Jetzt wo der Herbert so populär ist möchte ich auch hinein.

  • sqladm am 05.01.2018 06:18 Report Diesen Beitrag melden

    echterÖsterreicher

    Ich bin über 50 und AMS. Das Programm nimmt keine Firma denn nach 1 Jahr ist es vorbei und der Arbeitgeber hat dann die vollen Kosten. Es sollten von vornherein die Abgaben gesenkt werden dann stellen die Firmen mehr ein. Jeder Unternehmer unterschreibt das gleich.

  • Daniel am 05.01.2018 04:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ach Herrje

    Die Frau Kickel versucht sich in der Linken Szene ein Standbein auszubauen... Na da bin ich gespannt was auf uns noch zukommen wird...Bleibt zu hoffen das der Herr Kickl sich davon nicht beirren lässt und seinen Job besser als der Vorgänger machen wird und das ist auch gut so

  • Stefan V. am 04.01.2018 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso?

    Wieso müssen die Medien die entbehrlichen Aussagen dieser Unperson eigentlich ständig abdrucken? Die lebt ja noch nichteinmal in Österreich und kennt ihren Cousin persönlich etwa so gut wie jeder andere - nämlich gar nicht... ständige Abfälligkeiten gegenüber der gewählten Regierung scheinen wichtiger als die Berichterstattung über massive Missstände und himmelsschreiende Ungerechtigkeiten in unserem Land?

    • teer und federn am 04.01.2018 23:19 Report Diesen Beitrag melden

      was geht es dich an?

      dann lies es halt nicht. es gibt auch noch andere menschen als dich, die wollen hören was frau kickl zu sagen hat.

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  • Max Mustermann am 04.01.2018 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Verwandtschaft

    Der arme Herr Kickl. Wird schon wissen, warum er die nur einmal im Leben gesehen hat. Das wird ihm sicher gereicht haben. Verwandtschaft kann man sich halt leider nicht aussuchen. Dürfte total mediengeil sein, die Frau Cousine.