Kein Thema in Paris

12. Januar 2018 12:02; Akt: 12.01.2018 16:29 Print

Kurz: "Kickl hat seinen Sager klargestellt"

Der "Konzentriert"-Sager des Innenministers ist in Frankreich laut Kanzler Kurz "kein Thema". Für ihn selbst ist die Sache erledigt.

Sebastian Kurz bei seinem Antrittsbesuch in Frankreich. Er wird den französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen. (Bild: picturedesk.com)

Sebastian Kurz bei seinem Antrittsbesuch in Frankreich. Er wird den französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
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Sebastian Kurz möchte mit dem französischen Präsidenten, bei dem er am heutigen Freitag zu Besuch ist, über seine Vision eines Europas der Subsidiarität sprechen. Ihm ist bewusst, dass sie nicht in allen Dingen einer Meinung sein werden, aber er glaubt, doch in einigen. Auch will der österreichische Kanzler seinem Amtskollegen eine Art Kassasturz der EU vorschlagen, um zu sehen, wo man eventuell sparen könnte.

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Doch das ist nicht das einzige Thema, über das er im Vorfeld mit den Journalisten sprach. Erwartet wurde, dass auch der Sager von Innenminister Herbert Kickl zum Thema Asyl (Flüchtlinge "konzentrieren") ein großes Thema sein wird.

"Überhaupt kein Thema"
Dem ist aber nicht so, sagt Kurz. Niemand habe ihn bis jetzt auf die Sache angesprochen. Selbst der Oberrabbbiner Frankreichs, Haïm Korsia, habe die Sache bei einem Gespräch mit Kurz nicht erwähnt.

Falls er aber im Laufe seines Aufenthaltes noch darauf angesprochen werden würde (etwa von Präsident Macron), werde Kurz verlangen, dass die österreichische Regierung an ihren Taten gemessen wird, statt an solchen Aussagen.

Sager klargestellt
Mit Kickl habe Kurz über den Sager bereits gesprochen: "Kickl hat seinen Sager klargestellt", das genüge ihm.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich mittlerweile per Facebook zu der Sache geäußert. Lesen Sie hier, was er Kickl ausrichtet.

Sebastian Kurz im Gespräch mit Journalisten:

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 12.01.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Grund zur Klarstellung

    Da gibt es und gab es nichts klarzustellen. Der Infinitiv eines Verbs wurde verwendet. Keine Ahnung, was kranke Hirne daraus machen wollten. Das ist deren Problem.

  • martina karl am 12.01.2018 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    konzertierte unterbringen der schutzsuchenden

    egal was ein fpöler sagt oder macht, es wir immer von den linken brüdern in eine richtung interpretiert. das war, ist und wird immer so sein.

  • Preimsberger am 12.01.2018 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rückgrad

    Endlich einmal ein Bundeskanzler der hinter seinen Leuten auch im Ausland steht. Das ist bemerkenswert!

Die neusten Leser-Kommentare

  • joeviev am 13.01.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Konzentrieren

    es regen sich immer nur die Linken auf, um die Regierung schlecht zu machen. Die Mehrheit steht hinter Kickl und Kurz auch. Und das ist gut so.

  • John Milton am 12.01.2018 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht immer klein beigeben

    Klar zu seinen Worten stehen, dass muss wieder möglich sein. Nein zu einem Meinungsdiktat!

  • Pauli Peter am 12.01.2018 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Unterstellungen werden von allen erkannt. Machtverlust treibt seltsame Blüten.

  • franz am 12.01.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    kernschämen

    wenn die spö so weitermacht wird sie bei den Wahlen in Nö und auch in Wien aufpassen müssen das sie die 5 % Marke schaft Freundschaft ich schäm mich für die Spö

  • manu am 12.01.2018 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    ich verstehe diese aufregung nicht

    er hat nichts schlechtes gesagt und es gibt keinen grund etwas klarzustellen