Politikerranking

14. Juli 2017 11:17; Akt: 14.07.2017 11:32 Print

Kurz, Pilz und Kern laufen Strache den Rang ab

Die Top 8 der österreichischen Politiker-Präsenz ist FPÖ-frei. Kurz, Pilz und Kern sind vorne, Strache liegt auf Rang 9.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sank auf Platz 9. (Bild: Sabine Hertel)

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sank auf Platz 9. (Bild: Sabine Hertel)

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Das Ranking von APA-DeFacto entsteht aus der Zahl der Nennungen von Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf einer Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne vom 7. bis 13. Juli am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich neu positionieren konnte.

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Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Am Freitag präsentierte Kurz den türkischstämmigen Oberösterreicher und ehemaligen Bundesrat der Grünen, Efgani Dönmez (Ranking Platz 8), als ersten unabhängigen Kandidaten für die ÖVP-Bundesliste. Mit dem fünften Listenplatz dürfte Dönmez der Einzug in den Nationalrat sicher sein. Dönmez sei als Sozialarbeiter Experte für Integration und Migration und einer der ersten gewesen, der auf die Gefahren des politischen Islamismus aufmerksam gemacht hätten, so Kurz im Rahmen einer Pressekonferenz.

Für Unmut im türkischen Außenministerium sorgte Kurz Anfang der Woche, als er dem türkischen Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci die Einreise nach Österreich verweigerte. Dieser wollte im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zum Putschjahrestag in Wien auftreten. Das Außenministerium sah darin eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Österreich, Außenminister Kurz betonte allerdings, dass Zeybekci, sollte er zu einem offiziellen bilateralen Besuch einreisen wollen, in Österreich willkommen sei. Unterstützung bekam Kurz in der Causa von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) (Ranking Platz 3).

Als Neueinsteiger der Woche platzierte sich Neos-Chef Matthias Strolz auf Platz 5 im Ranking. Strolz präsentierte am Donnerstag eine neue Mitstreiterin für den Neos-Wahlkampf: Irmgard Griss, vormalige OGH-Präsidentin und Kandidatin bei der letzten Bundespräsidentenwahl, begründete ihr Antreten für die Neos mit den Grundsätzen der Partei: Eigenverantwortung, gegenseitiger Respekt und Solidarität. Ihr gehe es darum "noch einen Beitrag zu leisten", sagte Griss am Donnerstag. Die Neos ändern dafür auch ihre offizielle Listenbezeichnung und werden künftig unter dem Namen "Neos – Das Neue Österreich gemeinsam mit Irmgard Griss, Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung" antreten.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Statistiker am 14.07.2017 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Wenn man die Headline liest - Kurz, Pilz und Kern laufen Strache den Rang ab - und dann die Umfrageergebnisse anschaut, weiß man, was man von solchen Artikeln zu halen hat: Strache 53 % bei 27.460 Teilnehmern! Dies ist eine Statistik mit einer sehr hohen Grundmenge. Wenn die Wahlen erhebliche Unterschiede aufweisen sollten, kann man von Manipulation ausgehen.

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  • Hans am 14.07.2017 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Medienpräsenz und Fairness

    Die Medienpräsenz ist natürlich ein wichtiges Kriterium bei der Wahlentscheidung der unentschlossenen Wähler. Aber die Medienpräsenz hängt nunmal von - genau - den Medien ab. Wem wird wieviel Raum für seine Aussagen eingeräumt. Werden politische Inhalte vermittelt oder kommen hauptsächlich Berichte, ob der Kandidat Briefmarken sammelt und einen Hund hat. Wie werden Aussagen geschnitten bzw. aus dem Kontext gelöst. All das hängt von der Fairness der Medien ab und da wird die FPÖ bei allen großen Medien durch die Bank unfair behandelt. Und die Mehrheit durchschaut das nicht, sondern glaubt.

  • der realist am 14.07.2017 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    aber nicht mehr lange..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Brauchtum am 19.07.2017 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Beweisen

    Hr. Kurz hat sicher recht. Aber er muss erst beweisen was er wirklich durchsetzen kann. Er wird genauso an der Machtgier der am Sessel klebenden Politiker scheitern wie alle vor Ihm. Und die einzigen Parteien die seit Jahrzehnten gegen die FPÖ hetzen sind rot und schwarz. Das ist wie Gehirnwäsche. Kurz sagt die Steuern müssen runter aha.. dafür steigen die Lebensmittel, Miete, Brennstoff stehenden Fusses sofort. Also liebe Leute bleibt euch wieder nichts in der Geldbörse. Die Konzerne erwirtschaften Milliarden die sich in den Rachen stopfen. aber zurück kommt nichts.

  • Erwin S. am 15.07.2017 13:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wachet auf

    Österreich erwacht. Nur mehr einer an der Spitze von dem außer warmer Luft Luft nichts kommt. Irgendwann werdet ihr merken, dass der Sonnyboy auch nur ein Blender ist. Aber wenn ihr bis 15. Oktober wartet ist es zu spät. Dann heißt es wieder Suppe auslöffeln die ihr uns eingebrockt habt. Noch etwas, 20 Politiker im Ranking und keine Frau. Was ist Mädels?

  • mopsi am 14.07.2017 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    fr

    alles die gleiche Sippe...egal welcher Partei....die Bürger für schön deppert halten und in die eigene Tasche arbeiten...mich kotzen alle schon an....wie immer wird wieder das gelbe vom Ei versprochen und nach den Wahlen hört man nichts mehr davon...

  • Torte am 14.07.2017 14:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Besser so

    Naja...ob das jetzt so schlecht ist wenn HC "nur" auf Platz 9 liegt..glaube ich nicht. Von denen, die weiter oben liegen hört man nur "Wir wollen, wir müssen, wir werden, wir haben entschieden dass.... Leeres Geplapper.. HC hat nen Orden bekommen..was jetzt nicht viel zu bedeuten hat..aber manchmal ist weniger mehr.. Lieber garnicht in den Medien als für sich selbst negative Werbung zu machen... So wie es alle anderen tun..

    • HubertH am 14.07.2017 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Torte

      Von wem hat der einen Orden bekommen? Von der John-Otti-Band ? :-))

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  • Ist Er am 14.07.2017 14:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mag.

    das wahre Ranking ist das Wahlergebnis vom 15. Oktober 17, und da sind etliche voran gereihte Politiker. nur mehr Randfiguren.

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