Wirtschaftskammer-Chef

11. September 2018 15:38; Akt: 11.09.2018 16:19 Print

Mahrer fordert mehr ausländische Fachkräfte

Wirtschaftskammer-Präsident Mahrer reichen die Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels nicht.

Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (Bild: picturedesk.com)

Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (Bild: picturedesk.com)

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Der Fachkräftemangel in Österreich ist ein großes Problem. Die Maßnahmen der türkis-blauen Regierung sind Harald Mahrer, Chef der Wirtschaftskammer (WKO), nicht genug.

Es fehle eine "verdammt große Zahl" an qualifizierten Arbeitskräften, so Mahrer am Dienstag. Seine Schlussfolgerung daraus: "Wer glaubt, ohne qualifizierte Zuwanderung auszukommen, der irrt", sagte der ÖVP-Job-Multitasker. Die von der Regierung gepriesene Rot-Weiß-Rot-Card für die Zuwanderung aus Drittstaaten – also solchen außerhalb der EU – sei zu bürokratisch und die Mangelberufsliste ebenso, kritisierte Mahrer. "Kleine Einzelmaßnahmen" würden jedenfalls nicht helfen.

"Schwerpunkt bei Lehrlignsausbildung"

Den Zuzug von Menschen aus Drittstaaten auch für Lehrlinge zu ermöglichen, sieht Mahrer zumindest als "letzte Möglichkeit". Vielmehr sei es bei der Lehrlingsausbildung notwendig, einen klaren Schwerpunkt zu setzen. Der von seinem Parteifreund und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) angekündigte "Jobgipfel" könne nur ein "erster Schritt" sein, sagte Mahrer.

Bei der Einführung der Möglichkeit des Zwölfstundentages und der 60-Stunden-Woche mit 1. September gebe es bisher hingegen keine Erfahrungswerte, so der WKO-Präsident.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • e.e. am 11.09.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    kein Bedarf

    Solange in Österreich älter Fachkräfte den Job verlieren, ist kein Bedarf an ausländischen Fachkräften vorhanden.

  • Unverständlich am 11.09.2018 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Sowas von

    Wieso eigentlich ausländische? Wir haben genug inländische!!!

  • schurkraid am 11.09.2018 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ok

    genau *mangel* sobald man gekpndigt wird oder freiwillig geht haben die nächsten tag direkt ersatz .

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Schraufenberg am 13.09.2018 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    es ist was es ist

    alleine in der 24Std. Pflege arbeiten circa 65.000!! EU-Gastarbeiter in Ö weil das Pflegegeld so gering ist, dass sich die Pensionisten nur EU-Gastarbeiter und keine österr. Pflegekräfte leisten können. Tragisch, dass das ganze Geld dafür, ich schätze bis zu 2 Milliarden im Jahr ins Ausland geht und dem österr. Steuerkreislauf entzogen wird (keine Mehrwertsteuer, kein Umsatz....). Darüber hinaus auch noch zuzüglich die Kinderbeihilfe in Höhe von fast 300 Millionen im Jahr, welche ins Ausland transferiert wird (über alle Gastarbeiterbranchen hinweg).

  • Pferdetaxi am 12.09.2018 16:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fachkräfte?

    Der glaubt tatsächlich was er sagt?

    • Censorship am 13.09.2018 10:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Pferdetaxi

      Nein, er weiß es besser, aber mit der "Argumentation" hat er die linken Faschisten hinter sich... ;)

    einklappen einklappen
  • ella am 12.09.2018 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Frage des Geldes

    Ja, weil die billig sind, es geht nur ums Geld :( überall einsparten, damit die Großkonzerne noch mehr Geld einstecken können :(

  • Unverständlich am 11.09.2018 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Sowas von

    Wieso eigentlich ausländische? Wir haben genug inländische!!!

  • schurkraid am 11.09.2018 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ok

    genau *mangel* sobald man gekpndigt wird oder freiwillig geht haben die nächsten tag direkt ersatz .