Mit Po-Grapsch-Zitat aufgefallen

14. Juni 2018 10:16; Akt: 14.06.2018 11:03 Print

Plakat-Attacke gegen umstrittenen Ex-Politiker

Marcus T. Franz, Arzt in Wien und einst Abgeordneter für das Team Stronach und die ÖVP, wurde zum Opfer einer Schmieraktion rund um seine Praxis.

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"Achtung, Fundamentalist" prangt in riesigen Lettern auf den Plaklaten, die Unbekannte rund um die Praxis des Mediziners in der Hietzinger Hauptstraße in Wien aufgehängt haben. Daneben ein großes Porträt des Arztes sowie eine Aufzählung seiner (angeblichen) politischen Positionen: "ist stolz auf seine sexuellen Übergriffe", "findet Homosexualität moralisch verwerflich", "unterstützt rechtsextreme Gruppe."

"Po-Grapschen kann zur Hochzeit führen"

Marcus T. Franz - er kam für das Team Stronach ins Parlament, wurde dann von Klubchef Lopatka für die ÖVP abgeworben - wurde einer größeren Öffentlichkeit erstmals bekannt, als er in der Debatte um den Po-Grapsch-Paragraphen schrieb: "Ob der Popsch hält, was der Blick verspricht. Das erfahren zu wollen, wird jetzt bestraft." Später setzte er noch nach: "Pograpschen kann übrigens zur Hochzeit führen. So war’s zum Beispiel bei mir."
Nach seiner Aussage: „Frau Merkel will als die metaphorische ‚Mutti‘ des Staates das negative Faktum der nicht vorhandenen oder zu wenigen eigenen Kinder mit der Einbringung vieler, vieler junger Migranten wieder gutmachen“ war es auch der ÖVP zu viel, er musste 2016 aus dem Klub austreten.

Anwalt eingeschaltet

Marcus T. Franz ist über die Plakat-Attacke empört: "Die Linken, die öffentlich immer so empört gegen Hetze und persönliche Angriffe auftreten, tun feig und anonym genau das, was sie sonst so moralheuchelnd verurteilen: Hetzen und Menschen angreifen", erklärte er gegenüber "Heute". Ein Anwalt sei bereits eingeschaltet worden. "Die Zitate stimmen nicht, wurden definitiv im Wording verändert, das ist klare Verleumdung", schrieb Franz auf Twitter.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mia Maria am 14.06.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Rufmord ist kein Kavaliersdelikt.

    Leider ist so etwas kein Einzelfall, sondern eine Standardtaktik der Antifa. Wenn man sie dann fragt, sind genau die Gestalten die solche Hetze im öffentlichen Raum verbreiten voll gegen Hatespeech. Na klar...

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  • zimbo am 14.06.2018 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wer die Wahrheit sagt,

    braucht ein schnelles Pferd.

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  • TantePolly am 14.06.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Burkas und Grapsch-Verbot

    müssen die Hochzeiten von den Familien ausgehandelt werden. Diese Ausschaltung der natürlichen Selektion ist widernatürlich und führt zu ethno-spezifischen Erbkrankheiten.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Marianne am 14.06.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ärzte sind kein Unschuldslämmer

    Ich bin kein befürworter von Gewalt.Aber das was manche Ärzte sich erlauben ist auch kein Kavaliersdelikt mehr. Was Ärzte schon alles für Geld gemacht haben ist sicher nicht eines Gottes in Weiß würdig.Laut Gesetz dürften sie nicht mal Medikamente an Kindern vergeben,weil keine Studien an Kindern durchführt werden dürfen.Es ist also kein Wunder wenn wiedermal ein Arzt uns zu sagen versucht was wir nicht alles tun müssen und sich hinterher die Menschen aufregen. Ärzte haben einen Schutz der ihnen alles erlaubt, das kann es auch nicht sein. Selbst wenn du im Recht bist verlierst du gegen sie.

    • Friedrich am 16.06.2018 03:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marianne

      Kein Zusammenhang mit dem Artikel erkennbar!

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  • TantePolly am 14.06.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Burkas und Grapsch-Verbot

    müssen die Hochzeiten von den Familien ausgehandelt werden. Diese Ausschaltung der natürlichen Selektion ist widernatürlich und führt zu ethno-spezifischen Erbkrankheiten.

    • Hannibal Lektor am 14.06.2018 21:02 Report Diesen Beitrag melden

      @TantePolly

      Grapschverbot ohne Bindestrich Im Deutschen sind lange, zusammengesetzte Hauptwörter ganz normal. ;-)

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  • Mia Maria am 14.06.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Rufmord ist kein Kavaliersdelikt.

    Leider ist so etwas kein Einzelfall, sondern eine Standardtaktik der Antifa. Wenn man sie dann fragt, sind genau die Gestalten die solche Hetze im öffentlichen Raum verbreiten voll gegen Hatespeech. Na klar...

    • ice ice am 14.06.2018 16:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Mia Maria

      Das ist kein Rufmord. Er hat diese Dinge gesagt. Ihn zu zitieren ist weder Rufmord noch Hetze. Wenn er nicht will, daß man ihn mit Dingen konfrontiert, die er gesagt hat, soll er sie nicht sagen. Ganz einfach.

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  • zimbo am 14.06.2018 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wer die Wahrheit sagt,

    braucht ein schnelles Pferd.

    • Kritischer Geist am 14.06.2018 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      @zimbo

      Vor allem, wenn man etwas sagt, das nicht den politisch korrekten Denkregeln entspricht.

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