Erster Großauftritt

29. Juni 2018 06:00; Akt: 28.06.2018 16:09 Print

Neue GPA-Chefin trommelt gegen 12-Stunden-Tag

Die Gewerkschaft der Privatangestellten ist kein Fan des 12-Stundentages. Im "Heute" Interview erklärt die neue GPA-Chefin Barbara Treiber warum das so sei.

Barbara Treiber, die neue Chefin der GPA, warnt vor den Auswirkungen des geplanten 12-Stundentages. (Bild: picturedesk.com)

Barbara Treiber, die neue Chefin der GPA, warnt vor den Auswirkungen des geplanten 12-Stundentages. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
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Morgen steigt in Wien die Gewerkschaftsdemo gegen den Zwölf-Stunden-Tag. Für Barbara Teiber ist es der erste Großauftritt als neue Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA). Die 40-Jährige zu „Heute“: „Bei dem, was die Regierung ursprünglich vorgelegt hat, ist nichts dabei, das positiv für die Arbeitnehmer ist.“ Auch wenn die Regierung die Freiwilligkeit zu Mehrarbeit verankere, „weiß jeder, dass eine Arbeitnehmerin vielleicht ein bis vier Mal ihrem Chef eine Absage erteilen kann. Aber dann wird sich der Chef jemand Neuen suchen.“

Umfrage
12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche: Gute Idee oder Alptraum für Arbeitnehmer?
70 %
10 %
17 %
3 %
Insgesamt 16952 Teilnehmer

Treiber warnt vor Einkunftseinbußen

Sie kritisiert die massive Schwächung der betrieblichen Mitbestimmung, warnt vor dem Entfall von Überstundenzahlungen bei Gleitzeit-Arbeitenden.
Vermisst wird von Teiber „die quantitative Beschränkung. Theoretisch kann ein Arbeitgeber in der Früh Mitabeitern sagen, dass sie zwölf Stunden bleiben müssen. Und am nächsten Tag wieder. Das einzige, was Arbeitnehmer noch schützt, ist die EU-Arbeitszeitrichtlinie.“ Sie erlaubt im Durchrechnungszeitraum von 17 Wochen eine Höchstarbeitszeit von 48 Stunden/Woche.

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(uha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 29.06.2018 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    GPA gehört unterstützt

    Es gibt soviele Menschen die arbeiten wollen und keine Arbeit finden. Alles was Unternehmern und Regierung dazu einfällt ist, Sozial- AMS Leistungen zu kürzen und Menschen die arbeiten, mit noch längeren Arbeitszeiten, mehr auszubeuten. Die Menschen die dann keine Arbeit haben, werden automatisch als Sozialschmarzotzer gesehen, obwohl das nicht auf alle Betroffenen zutrifft. Ich hoffe die GPA wird hier von möglichst vielen Arbeitnehmern unterstützt.

  • Peter Pan am 29.06.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Sogar Strache

    Wenn sogar der Strache, der noch nie was für den Arbeitnehmer übrig hatte, die Meinung, dass der 12-Stunden-Tag leistungsfeindlich und unsozial sei, vertrat, kann dieser nur schlecht sein.

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  • Ernstlw am 29.06.2018 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Freundschaft

    Ob sie bei den Plan A-12 Stunden-Tag vom Herrn Kern auch gemeckert hätte?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • manu am 29.06.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    langsam nervt es

    diese ewigen streitereien um den 12 stunden tag mir kommt vor die leute wollen immer weniger stunden arbeiten aber viel geld verdienen und das geht aber nicht versteh die aufregung nicht man muß ja nicht 12 stunden arbeiten und wer will soll es tun

    • Steve am 29.06.2018 23:57 Report Diesen Beitrag melden

      Lol

      Ach wichtige Themen nerven. Wenn Sie gerne 12h arbeiten wollen, viel Spaß. Ich nicht, mir reichen die "freiwilligen" 10h im Lager 5x die Woche. Und weniger arbeiten würde gehen und die Arbeitslosigkeit senken wie zb. in Schweden und Finnland.

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  • Don't mess with the Zohan! am 29.06.2018 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    Also ich engagier mich ja dagegen

    Trommel hat noch nie was genützt, so ähnlich wie Beten.

  • myopinion am 29.06.2018 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    GPA gehört unterstützt

    Es gibt soviele Menschen die arbeiten wollen und keine Arbeit finden. Alles was Unternehmern und Regierung dazu einfällt ist, Sozial- AMS Leistungen zu kürzen und Menschen die arbeiten, mit noch längeren Arbeitszeiten, mehr auszubeuten. Die Menschen die dann keine Arbeit haben, werden automatisch als Sozialschmarzotzer gesehen, obwohl das nicht auf alle Betroffenen zutrifft. Ich hoffe die GPA wird hier von möglichst vielen Arbeitnehmern unterstützt.

  • Peter Pan am 29.06.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Sogar Strache

    Wenn sogar der Strache, der noch nie was für den Arbeitnehmer übrig hatte, die Meinung, dass der 12-Stunden-Tag leistungsfeindlich und unsozial sei, vertrat, kann dieser nur schlecht sein.

    • Avanti Popolo am 29.06.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      Strache hat aber gelogen

      als er das meinte und hat genau das Gegenteil davon getan was er ankündigte. Wie immer fällt die FPÖ um. Sie hat nichts zu melden, sie ist völlig von der ÖVP abhängig.

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  • Ernstlw am 29.06.2018 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Freundschaft

    Ob sie bei den Plan A-12 Stunden-Tag vom Herrn Kern auch gemeckert hätte?

    • Himmelszelt1002 am 29.06.2018 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      Totale Ausbeutung!

      Wer immer sich für Arbeitnehmer so was Mieses ausdenkt, ist einfach ein A.loch! Sind wir wieder Leibeigene und im 19. Jhd????

    • Angel66 am 29.06.2018 11:28 Report Diesen Beitrag melden

      @ErnstlW

      Wenigstens erkennt sie die Stimmen/Stimmung jetzt an, dass die Arbeitnehmer mehrheitlich keinen 12Std.- Arbeitstag wollen!

    • Steve am 29.06.2018 23:59 Report Diesen Beitrag melden

      Lol

      Bei Gleitzeit, lesen sie Absätze eigentlich mal fertig? Das ist was Anderes.

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