Umstrittener Politiker

17. Mai 2018 11:21; Akt: 17.05.2018 15:21 Print

FPÖ-Steger übernimmt den ORF-Stiftungsrat

Die Entscheidung ist gefallen: Norbert Steger (FPÖ) übernimmt den Vorsitz des ORF-Stiftungsrat. Die Person ist nicht unumstritten.

FPÖ-Politiker Norbert Steger übernimmt den Vorsitz des ORF-Stiftungsrates. (Quelle: APA Videoplattform)

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Ex-FPÖ-Obmann Norbert Steger nimmt seinen Platz an der Spitze des ORF-Stiftungsrates ein. Der Rat ist für alle wichtigen Personal-und Budgetentscheidungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zuständig.

Die Wahl Stegers galt schon vorab als fix – denn die türkis-blaue Bundesregierung besetzt eine Mehrheit im Rat und hatte sich bei der Koalitionebildung auf seine Wahl als Vorsitzenden geeinigt.

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Norbert Steger ist neuer Chef des ORF-Stifungsrates. Was sagen Sie dazu?

Der FPÖ-Mann hatte vorab für Aufregung gesorgt, weil er forderte, Auslandskorrespondenten des ORF zu entlassen, weil diese etwa über die Ungarn-Wahl "nicht korrekt" berichtet hätten. Laut Steger sei etwa die Berichterstattung durch den Ungarn-Korrespondenten Ernst Gelegs "einseitig" abgelaufen. Lesen Sie mehr dazu hier >>>

Das Ergebnis ist eindeutig: 25 Personen stimmten für Steger, 9 dagegen. Eine Person enthielt sich.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 17.05.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr schön !

    Hoffentlich endet nun die Hasspropaganda und total einseitige Berichterstattung.Das Volk hat diesem Zwangssender ohnedies weigehend den Rücken zugedreht.

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  • Xaver am 17.05.2018 11:52 Report Diesen Beitrag melden

    Steger

    Herr Steger ist ein fähiger und toller Politiker - tut gut zu Wissen das er jetzt mal nach dem rechten schaut !!!

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  • schrumpfkopf am 17.05.2018 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    unabhängiger ORF?

    all diese Unnötigen Politiker und dessen Servanten aus dem ORF verjagen und den ORF unabhängig und frei arbeiten lassen, unabhängig von der unnötigen GIS.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Avanti Popolo am 19.05.2018 21:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man den ORF privatisiert,

    ist er kein Österreichischer Rundfunk mehr. Ich frage mich warum man diesen Satz immer wieder zensiert, was passt euch denn nicht?

  • Helmut Dirk am 18.05.2018 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    ORF als Opposition

    Hoffentlich ist damit dann bald Schluss mit der Oppositionsrolle des Orf, die einfach unerträglich geworden ist. Bei jedem Beschluss der Regierung gibt es positive, aber auch wenige negative Stimmen dazu, letztere hat der ORF gesammelt und als objektive Meinung dargestellt.

  • Max Mustermann am 18.05.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    ORF - nein, danke!

    Ich bin nicht bereit, die Luxusgehälter der ORF-Granden zu bezahlen. Man braucht nur einmal über die ehemalige Generaldirektorin Monika Lindner recherchieren. Lindner bezieht mehr als 10.000 Euro ORF-Pension. Zusätzlich dazu hatte sie ein Abgeordneten-Salär von über 8.000 Euro. Ich zahle doch nicht GIS, damit solche Leute in Saus und Braus leben können. Dafür darf ich dann, als Dank, den schlechtesten Sender, den man sich vorstellen kann, empfangen.

  • Mobile am 17.05.2018 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Abschaffung der Gebühren

    Na toll. Dann kann ja ehebaldigst auch damit gerechnet werden, dass, wie von der FPÖ angekündigt die GIS Gebühr abgeschafft wird. Mit den neuen Mehrheiten steht dem ja nichts entgegen.

    • Bazi Fist am 17.05.2018 17:05 Report Diesen Beitrag melden

      Träumer..

      Das einzige was er abschaffen wird, ist unabhängige Berichterstattung. Jetzt schaut er nach dem 'rechten'.. Sollte endlich seine Pension geniessen, die sowieso wir Bürger berappen müssen.

    • Heimatland am 17.05.2018 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bazi Fist

      Deine Pension zahlst du selber oder wie? Außerdem: was jetzt, soll er, wenn es nach dir geht, in Pension gehen oder noch länger aktiv bleiben? Wurde Zeit, dass auch die Zusammensetzung des ORF - Stiftungsrates den neuen politischen Gegebenheiten entspricht!

    • Bazi Fist am 18.05.2018 05:17 Report Diesen Beitrag melden

      Heimatland:

      Klar hab ich für meine Pension 45 Jahre lang eingezahlt, aber dafür GEARBEITET. Und Blaufunk statt 'Rotfunk'? Aushebeln der Uneinseitigen Berichterstattungen? Profil und Standard verbieten?

    • Heimatland am 18.05.2018 13:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bazi Fist

      Klingt doch gut! Endlich Schluss mit der linken Propaganda, für die wir auch noch selber zahlen müssen! Eingezahlt in die Pensionsversicherung hat der Steger sicher auch!

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  • Franz Absberg am 17.05.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Objektiv, Neutral ist gewünscht

    Jetzt müsste endlich auf eine neutrale objektive Berichterstattung gedrängt werden, nicht dass die Redakteure weiter unter dem Deckmantel der "Unabhängigkeit" nur bevorzugt linkslastige Information bringen. Sonst wären die Zwangsgebühren abzuschaffen!