Gibt es ein Comeback?

05. Juni 2018 10:09; Akt: 05.06.2018 10:18 Print

Pilz wittert Versuch, seine Rückkehr zu verhindern

Der Listengründer möchte in den Nationalrat zurückkehren. Das sorgt für ein wahres Chaos in der Partei. Unterdessen bezieht Pilz selbst Stellung zu den Vorwürfen gegen ihn.

Peter Pilz will wieder in den Nationalrat. (Bild: picturedesk.com/APA)

Peter Pilz will wieder in den Nationalrat. (Bild: picturedesk.com/APA)

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In der "Liste Pilz" kracht es heftigst. Noch immer ist nicht klar, wer auf seinen Platz im Nationalrat verzichten muss, damit Peter Pilz nachrücken kann. Martha Bißmann, die für den Listengründer nachrückte, möchte nicht weichen - obwohl ihr weiterhin finanzielle Zugeständnisse gemacht wurden.

Klubchef Peter Kolba hat bereits vergangene Woche erklärt, dass er auf sein Mandat verzichten wird. Jedoch kann Pilz hier nicht nachrücken, da Kolba seinen Sitz über die niederösterreichische Liste bekommen hat.

14 Punkte gegen Vorwürfe

Während in der Liste Chaos herrscht, gibt Peter Pilz auf seiner Homepage eine persönliche Erklärung zu den Vorwürfen ab. So vermutet er, dass seit der Wahl verhindert werden wollte, dass er in den Nationalrat zurückkehrt.

Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe der sexuellen Belästigung zog Pilz sein Mandat zurück. Mittlerweile wurde das Verfahren gegen den Politiker eingestellt.

Nun glaubt Pilz, dass man jetzt seine persönliche Glaubwürdigkeit angreifen wolle. Er entgegnet den Vorwürfen jedoch mit 14 Punkten, in denen er seine Sicht der Dinge erklärt.

Fehler bei Gründungsphase

So habe er weder eine Abfertigung, noch eine Pension beantragt. Auch eine Bezugsfortzahlung hätte es nicht gegeben. Sein Zahlungen hätte er rückwirkend durch Parteiförderungen erhalten und nicht durch Spenden - diese seien zur Gänze für den Wahlkampf ausgegeben worden.

In seiner persönlichen Erklärung gesteht Pilz, dass bei der Gründungsphase Fehler gemacht wurden. Aus diesen würde man aber lernen.

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(slo)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eduard Ebner am 05.06.2018 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Pilz

    Wer braucht Pilz? Was hat er Großartiges geleistet? Der große Aufdecker lebt nur davon das Ihm immer wieder jemand Papiere zusteckt. Superleistung. Würde ein anderer diese Papiere erhalten wäre dieser der Hero. Ich sehe seit 30 Jahren keine Leistungen des Herrn Pilz die erwähnenswert wären und sauber ist er bei weitem nicht.

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  • Anton K. am 05.06.2018 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beratungsresistent

    Persönliche Glaubwürdigkeit? Die hat er doch nie gehabt, also kann er sie auch nicht verlieren,oder? Wer nach dem Hickhack dieser Partei, dieselbe noch wählt ist entweder Beratungsresistent oder bekommt Geld für seine Stimme. Absolut unmögliche Truppe, einfach unwählbar!!

  • Opapa Petz am 05.06.2018 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlichkeit

    in der Politik ist für alle Anderen ein Muss! Für Pilz gilt das sichtlich nicht. Er beweist das gleich mehrmals! 1. er weiss nicht, was er will, einmal da, einmal weg ( kann mich noch recht gut an seine Kommentare bei Häuser erinnern )! 2. Braucht er unbedingt ein Mandat für Immunität? Auch Dreckspatzen patzen andere an!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Avanti Popolo am 05.06.2018 22:51 Report Diesen Beitrag melden

    Zum schreien sinds die Kommentare

    der Bläulinge hier. Wie sie es nicht aushalten daß es jemanden gibt der ihren blauen Helden gefährlich werden kann, denn das Ausmaß der Korruption ist ja jetzt schon erkennbar. Das wird wieder viel Arbeit für die Justiz, deßhalb wollen die Blauen ja auch vorsorglich die Justiz zusammensparen und in ihrem Sinne (Burschenschafter) umfärben. Die Richter und Staatsanwälte sollten sich gegen die Pläne der FPÖ wehren so heftig es geht. Ob die FPÖ doch der Bissmann Geld gesteckt hat? Wär doch eine tolle VT, nicht?

  • Hundefreund am 05.06.2018 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Pilz

    Ich kann das ganze Theater um die Liste Pilz nicht mehr hören. Pilz stellt sich als Aufdeckerpartei hin, rausgekommen ist bis jetzt nie etwas, dafür hohe Kosten für die ganzen Untersuchungen.

  • Angelika. am 05.06.2018 21:06 Report Diesen Beitrag melden

    Schwammerl vol. 5

    Der soll doch bleiben, wo der Pfeffer wächst, dieser eitle Narziss! Außerdem ist er angepatzt mit gewissen Vorwürfen... ob das gut ist, für seine Partei, wenn er wieder da ist?... Ich glaube, er ist so um die 62 herum und schon seit Ewigkeiten im Nationalrat! Jetzt lass mal, auf gut deutsch gesagt, die Jungen ran! Deine beste Zeit ist schon laaaange vorbei!...

  • Franz am 05.06.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Peinlich

    Es wird immer peinlicher, wie ein kleines Kind, ich will... ich will... ich war's nicht... die anderen haben... die anderen wollen mich nicht... Das darf doch wirklich nicht mehr wahr sein. Ich glaube gerne, dass diese Partei sich gegen das Platz freimachen entscheidet. Was würde das Vortelhaftes bringen?

  • Vorstadtmama am 05.06.2018 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Der Rücktritt war ein Fehler

    Es gibt keine Anzeige, kein Urteil. Pilz war zum Zeitpunkt der Belästigung betrunken, hat Erinnerungslücken. Seine politische Arbeit (Untersuchungsausschüsse, der "Verrat" an den Grünen) ist aber gar nicht so schlecht gewesen. Ich würde mir übrigens wünschen, dass er hier in Wien aktiv wird und einige der Skandale hier vor den Vorhang zerrt.

    • Unbekannt am 14.06.2018 08:54 Report Diesen Beitrag melden

      Der Pilz

      Genau da ist sie ! Die frechheit des Jahres. Ich glaube nicht an die Unschuld des Herrn. Ich weiß genau von was ich spreche jemanden dem das auch passiert ist , (allerdings in einem weit schlimmeren Ausmaß ) bekommt eine bessere Optik von dem ganzen.

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