Ukrainischer Präsident

08. Februar 2018 12:08; Akt: 08.02.2018 13:05 Print

Proteste in der Heimat, Poroschenko am Opernball

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist in Wien. In seinem Heimatland gehen die Wogen hoch.

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Es ist keine Reise zum Wiener Opernball, sondern ein "Staatsbesuch". Das musste der ukrainische Botschafter Olexander Scherba am Mittwoch auf Facebook klarstellen. Es geht um dem Besuch seines Präsidenten Petro Poroschenko in Wien. Denn neben dem Ballbesuch am Donnerstagabend enthält sein Kalender auch Termine mit wichtigen Politikern.

Umfrage
Ist Poroschenkos Besuch in Wien angemessen?
17 %
27 %
45 %
11 %
Insgesamt 125 Teilnehmer

Proteste in der Heimat

Zwar sind in Wien keine Demonstrationen gegen Poroschenko angemeldet, nur gegen den Opernball selbst, doch in der Ukraine brodelt die Stimmung. Tausende Menschen gehen auf die Straßen, um die Amtsenthebung des Präsidenten zu fordern. Angeführt werden sie von dem georgischen Ex-Präsidenten Michail Saakaschwili.

Saakaschwili war von seinem Studienfreund Poroschenko ursprünglich im Mai 2015 zum Gouverneur von Odessa ernannt worden, doch es kam zum Streit. Nun ist er als Oppositionspolitiker tätig und macht Stimmung gegen die Regierung. Diese wirft ihm wiederum vor, einen Putsch mit Hilfe aus Russland geplant zu haben.

Politik in Wien

Poroschenko wird in Wien an Treffen mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) teilnehmen.

Der Opernball sei ein "Staatsball", so Scherba, auf den Bundespräsident und Bundeskanzler jeweils einen gleichrangigen Gast einladen können. Die Einladung sei "eine Ehre und Ausdruck des Hochachtung in Bezug auf das Land und seinen Staatschef".

Polit-Gipfel am Ball

Poroschenko ist der Ehrengast von Van der Bellen, Kurz kommt mit Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar samt Lebenspartner Matthew Barrett sowie Promi-Model Waris Dirie – "Heute" berichtete.

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(lu)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Egon am 08.02.2018 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    Hat der keine Probleme zuhause?

    Wer hat DEN eingeladen? Ah, der VdB! Müssen wir Steuerzahler auch die Kosten tragen? Heute und seit vielen Jahren sieht man ja, wer sich so am Opernball tummelt. Früher, ja da kamen noch gekrönte Häupter und wirkliche Promis.

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  • blauer Blitz am 08.02.2018 19:36 Report Diesen Beitrag melden

    Bei diesen Gästen

    gehe ich nicht einmal hin wenn mir was dafür gezahlt wird

  • roman roman am 09.02.2018 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Dipl.-Verwaltungswirt (Brühl, Deutschland)

    na ja, die Österreicher sind ja mal von Adi annektiert, kann sein man kenne / verstehe was sich ier abspielt. Ansonsten - eine Frage an ein EU-Land wäre - ist doch Serbien oder wer noch uim EU-Beitritt bereit aber nicht die Ukraine. was für ein Witz!

Die neusten Leser-Kommentare

  • roman roman am 09.02.2018 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Dipl.-Verwaltungswirt (Brühl, Deutschland)

    na ja, die Österreicher sind ja mal von Adi annektiert, kann sein man kenne / verstehe was sich ier abspielt. Ansonsten - eine Frage an ein EU-Land wäre - ist doch Serbien oder wer noch uim EU-Beitritt bereit aber nicht die Ukraine. was für ein Witz!

  • blauer Blitz am 08.02.2018 19:36 Report Diesen Beitrag melden

    Bei diesen Gästen

    gehe ich nicht einmal hin wenn mir was dafür gezahlt wird

  • Egon am 08.02.2018 16:19 Report Diesen Beitrag melden

    Hat der keine Probleme zuhause?

    Wer hat DEN eingeladen? Ah, der VdB! Müssen wir Steuerzahler auch die Kosten tragen? Heute und seit vielen Jahren sieht man ja, wer sich so am Opernball tummelt. Früher, ja da kamen noch gekrönte Häupter und wirkliche Promis.

    • teer und federn am 10.02.2018 17:50 Report Diesen Beitrag melden

      wieso, kickl meint doch in der

      ukraine wäre der krieg vorbei, nicht?

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