Abkommen in Wien

30. Januar 2018 08:28; Akt: 30.01.2018 11:13 Print

Orbán will Österreich vor Migranten schützen

In einem Facebook-Video aus dem ÖBB-Railjet kündigte Ungarn-Premier Viktor Orbán an, mit Österreich einen "Migrations-Deal" abschließen zu wollen.

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Großer Bahnhof für den umstrittenen Ungarn-Premier in Wien. Schon gestern reiste Viktor Orbàn (54) nach Wien, postete aus dem Railjet zwei Videos, in denen er kurz auch den Zweck der Reise umriss: Migrations-Abkommen abzuschließen, die "Österreich und Ungarn schützen".

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Sebastian Kurz empfängt Viktor Orban in Wien - gute Idee?
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"Ich begrüße Sie aus dem Railjet nach Wien. Ich werde morgen sowohl mit dem Kanzler als auch mit dem Vizekanzler verhandeln. Wir wollen mit ihnen Vereinbarungen treffen, die die Migration betreffen und Österreich und Ungarn schützen. Wir helfen einander", sagt Orban.

Treffen mit Kardinal

In Wien hat Orban (er übernachtete in der ungarischen Botschaft) heute ein dichtes Programm. Er tritt Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ). Nebenher auch noch den ehemaligen VP-Chef Erhard Busek (vormittags in der Botschaft) und Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel (abends im Sacher).

Am Nachmittag ist ein Empfang bei Kardinal Christoph Schönborn im Erzbischöflichen Palais vorgesehen. In Ungarn sind im April Wahlen, da sind schöne Bilder hilfreich.

Mit Journalisten hat es Orbán diesmal nicht so. Interviewtermine wurden abgesagt oder erst gar nicht akzeptiert. Nach dem Treffen mit Kurz sollte keine Pressekonferenz stattfinden, nun wird es um 13.30 Uhr im Kanzleramt ein Pressestatement geben, vier Fragen sind zugelassen. Vorm Kanzleramt gibt es ab 12 Uhr eine Demo.

"Heute" hält sie auf dem Laufenden.

Ein zweites Video aus dem Zug zeigt Orban beim Scherzen mit einem Schaffner.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • wilhelm am 30.01.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    obran, der große patriot

    ich find es politisch sehr konstruktiv, wenn gemeinsame probleme auch gemeinsam besprochen und vielleicht auch gemeinse lösungswege gefunden werden, unsere linken politiker opfern unsere identität, kultur, religion, werte sitten und gebräuche für ihre alte nicht zukunfsorientierte ideologie. das will die österr. mehrheitsgesellschaft nicht.

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  • Bonanza66 am 30.01.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Viktor Orban

    Das ist ein Anfang. Wir haben jetzt endlich eine gute Regierung die gute Arbeit leistet und das nach so kurzer Zeit. Finde das Treffen mit Hr.Orban sehr wichtig, weil er weiß wie es funktioniert. Ungarn kann sehr stolz sein so einen Politiker zu haben. Also liebe Regierung, gut zuhören!

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  • hueher am 30.01.2018 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen Ungarn die Zeit ist reif

    Auf gute, bzw. wieder bessere Nachbarschaft mit Ungarn, weiter so Herr Kurz, Österreich braucht gute östliche Nachbarn......., denn leider ist Italien nicht in der Lage deren Grenzen und zugleich Eu zu schützen, weil von einer laschen wischi-waschi Regierung nichts zu erwarten ist ! Herr Innenminister, nun ist die Zeit reif, Kärnten, Tirol zu schützen und damit den Süden Österreichs dicht zu halten, vielleicht wird unser Land wieder zum .....tu felix Austria ? Müssen nur noch die Abschiebungen schneller und konsequenter durchgeführt werden......egal was rot/grün/pink dazu sagen möchte...!?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Josef Vouivre am 01.02.2018 10:39 Report Diesen Beitrag melden

    Bezeichnend

    Bezeichnend, dass die Presse nicht zugelassen wurde bzw. dass die Fragen vorgeschrieben werden. Orban hat in Ungarn die Meinungs- und Pressefreiheit stark eingeschränkt und unabhängige Journalisten werden gemobbt bis zum Existenzverlust. Aber klar, sonst könnten unangenehme Fragen kommen. Warum etwa die Armut so extrem gestiegen ist, oder die Korruption in Ungarn oder auch über die Menschenrechte. Bezeichnend, dass die beiden Regierungswichtel hier mitmachen. Zeigt, in welche Richtung unsere Politik geht.

  • Marie am 31.01.2018 01:27 Report Diesen Beitrag melden

    Orban, Freund und Helfer

    Der soll uns lieber vor unserer Regierung schützen.

  • Aufklärer am 30.01.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Rechte Spielchen

    Jetzt aufeinmal sind die Ungarn die "guten" für die Rechten? Jahrelang hat man über sie geschimpft,das wären Diebe und solche Sachen? Glaubt ihr tatsächlich die Ungarn fallen auf eure Doppelmoral herein? Würde es keine Probleme in Europa geben,wäre der Ungar wieder der Buhman für unsere Rechten.

    • Ungarnfan am 30.01.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

      Wer sind die Diebe?

      Lieber Aufklärer, die Diebe erkennen Sie auch in Ungarn. Und nein, es sind fast keine ethnischen Ungarn dabei und sie sind genauso wenig beliebt, wie in Österreich. In Ungarn ist aber die Kriminalität auf dem Land bei nahe NULL. Bei den meisten Leuten sind eh keine Reichtümer zu holen. Die Leute im Dorf passen gegenseitig auf ihre Grundstücke auf.

    • Josef Vouivre am 01.02.2018 11:18 Report Diesen Beitrag melden

      ist bei uns auch zu erwarten.

      Kriminalität bei null. Bis auf die Korruption. Die steigt auf Grund der autokratischen Gesetzgebung mit ihrer Günstlingswirtschaft ist diese so hoch wie noch überhaupt nie und Ungarn liegt gleichauf mit Rumänien. Die Regierung Orban hat hier Gesetze geschaffen, Korruption zu verschleiern und Günstlingen Vorteile zu verschaffen. Etwa Umleitung von Millionen öffentl. Gelder durch Stiftungen der Nationalbank in Privatbank. Toll, nicht? Besonders Strache ist ja ganz begeistert vom Beispiel Ungarn.

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  • Visionär am 30.01.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Düstere Zukunft Österreichs

    Österreich sollte lieber aufpassen nicht zum Feind des USA zu werden wenn man bedenkt mit was für Leuten und Ländern Regierungsmitglieder kuschen wie Orban,Dodik,also Ungarn,Russland oder die "Republika Srpska" (der Serbische Teil von Bosnien)

  • Pferdedieb Banusch am 30.01.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst Mensch

    Eure Kuttel wird von EU Gelder satt nicht vergessen Orban!War Ungarns Volk nie auf fremde Hilfe angewiesen?Bisschen Solidarität!Wenigstens bis Kriegende dann zurück schicken.