10 Fragen & Antworten

31. August 2018 08:38; Akt: 31.08.2018 08:55 Print

SPÖ-Protest mit Packerln gegen 12-Stunden-Tag

Die Wirtschaft habe sich das neue Arbeitszeitgesetz erkauft, so die SPÖ-Vertreter – zu Lasten der Arbeitnehmer. Vor der KTM-Filiale in Vösendorf wurden Protest-Geschenke verteilt.

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Ab 1. September tritt das neue Arbeitszeitgesetz in Kraft, und damit auch der heiß diskutierte und viel kritisierte 12-Stunden-Tag beziehungsweise die 60-Stunden-Woche. Die SPÖ hat dies zum Anlass genommen, um am Freitag, 31. August, nochmal mit einer Medienaktion gegen diese Änderungen Stimmung zu machen.

Mehr lesen: 10 Fragen zur 60-Stunden-Woche >>>

Bundesgeschäftsführer Max Lercher, die Geschäftsführerin der Bundesfrauen Andrea Brunner und der SPÖ-NÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar versammelten sich unter dem Titel "Sie zahlen, wir liefern" vor der KTM-Filiale in Vösendorf.

Dort wolle man "die durch ÖVP-Wahlkampfspenden von KTM-Chef [Stefan] Pierer bestellten Geschenke in Form von Paketen abliefern", wie es in einer Aussendung der Oppositionspartei heißt.

Darum protestiert SPÖ vor KTM-Filiale

Der österreichische Unternehmer war der größte Einzelspender im Wahlkampf von ÖVP-Chef Sebastian Kurz. Laut Auflistung der Spenden auf der Webseite des Bundeskanzlers, hat Pierer am 4. August 2017 insgesamt 436.563 Euro in dessen Wahlkampftopf geworfen. Das ist fast das Neunfache der nächsthöchsten Spende (50.000 Euro).

"12 Stunden sollten möglich sein", hatte Pierer damals zugleich in den "Oberösterreichischen Nachrichten" als Wunsch an eine zukünftige Regierung geäußert. Seine hohe Spende und diese Aussage sind es, die die Sozialdemokraten zur Rage bringen. Der Vorwurf: Die Wirtschaftstreibenden hätten mit ihrem Geld die aktuelle und künftige Regierungspolitik zu ihrem Gunsten beeinflusst.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sucher am 31.08.2018 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ROT

    wie wir im Donaulager nach einem 8 Stunden Tag noch Überstunden anhängen haben müssen ,hat kein Betriebsrat was dagegen gesagt. Eh kloa, a rote Firma. Aber jetzt machen sie sich wieder stark weil's am Boden sind.

  • Wong Fu am 31.08.2018 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kern's Plan A

    Da war der 12 Std. Tag auch drin, also stellts die Packerl gefälligst in der Löwelstraße auf!

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  • stutzl am 31.08.2018 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Die müssen Zeit haben um zu Protestieren.Die Arbeiten nicht einmal 1 Stunde am Tag.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Klaus am 01.09.2018 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wahltag ist Zahltag

    Bei der nächsten Nationalratswahl wird die Arbeit der neuen Arbeiterpartei beurteilt werden.

  • Nimmer Lang am 31.08.2018 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ zum schämen

    Die Sozial Parasiten Österreichs demonstrieren vor einer österreichischen Weltfirma, die Arbeitsplätze geschaffen hat, im Gegensatz zu der unseligen SPÖ die diese zu hunderten schon vernichtet hat. Tiefer gehts wohl nicht mehr.

  • Franz Hoheneder am 31.08.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Niemals KTM

    Wen ich eine KTM hätte, würde ich sie auf den Müll schmeissen, da ich Gott sei Dank aber Qualitätsmotorräder und Räder fahre, wird diese Gefahr eh nie bestehen.

    • Sender am 31.08.2018 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Franz Hoheneder

      Wenn Sie Ihre KTM auf den Müll werfen, wird es der Firma KTM egal sein weil das Ding ohnehin schon bezahlt ist. Mit dieser Denkweise sollten Sie eventuell den Kauf eines Dreirades in Betracht ziehen.

    • Nimmer Lang am 01.09.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Ahnung von KTM

      Brauchen wir mehrere Motorräder weil immer eines kaputt ist, oder können wir es uns leisten da im geschützten Bereich tätig, vielleicht sogar beim ÖGB

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  • Raphael am 31.08.2018 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat

    "Wer im Leben selbst kein Ziel hat, kann wenigstens das Vorankommen der anderen stören. (Benjamin Franklin)

  • Gabriel Horvath am 31.08.2018 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Geld stinkt nicht

    Das war ja eh klar, der Kurz kassiert Millionen für seinen Wahlkampf von der Wirtschaft, allen voran die KTM mit fast einer halben Million, also ist er ihnen was schuldig. Der erste Schritt war der 12-Stundentag, weitere Verschlechterungen werden sicher noch kommen. Die Wirtschaft bezahlt Kurz und er liefert uns ans Messer.