Neos-Vorschlag für Kanzler

12. Januar 2018 18:48; Akt: 12.01.2018 19:09 Print

So hätte Kurz auf Kickl-Sager reagieren sollen

Die Neos sind unzufrieden mit Sebastian Kurz’ Reaktion auf den "Konzentrations"-Sager von Innenminister Herbert Kickl.

Die Neos kritisieren ÖVP-Chef Sebastian Kurz. (Bild: picturedesk.com)

Die Neos kritisieren ÖVP-Chef Sebastian Kurz. (Bild: picturedesk.com)

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FPÖ-Innenminister Herbert Kickl hat seinen Sager, nach dem man Flüchtlinge "konzentrieren" soll, klargestellt. Das ist die offizielle Position von ÖVP-Chef und Bundeskanzler Sebastian Kurz zur Affäre, die auch weltweit für Wirbel sorgte.

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Das reicht den Neos nicht. Damit akzeptiere Kurz nicht nur Kickls Version, dass die Aussage unabsichtlich zustande kam, sondern würdige auch nicht die Tragweite der Aussage, heißt es in einem Blogeintrag von Josef Lentsch, Direktor des Neos Lab.

Das hätte Kurz sagen sollen

Daher habe man eine Stellungnahme erstellt, wie Kurz auf die Aussage hätte reagieren sollen:

"Solche Aussagen, selbst wenn sie unabsichtlich zustande kommen sollten, haben in meiner Regierung absolut keinen Platz. Hier darf kein Raum für Missverständlichkeit sein. Das ist uns in unserer historischen Verantwortung vollkommen bewusst. Ich habe daher mit dem Herrn Innenminister Kickl ein eingehendes Gespräch geführt, und er hat mir versichert, dass das kein weiteres Mal vorkommen wird."

Der Hintergrund

Innenminister Kickl ließ am Donnerstag aufhorchen. Er wolle Asylwerber in Zentren "konzentrieren". Die mehrmaligen Nachfragen zu seiner Sager empfand er seinerseits als Provokation - lesen Sie hier den genauen Wortlaut.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich mittlerweile per Facebook zu der Sache geäußert. Lesen Sie hier, was er Kickl ausrichtet.

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(lu)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marion am 12.01.2018 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Neos, nein danke.

    Was für eine Witzpartei, die Haselsteiner-Oligarchen-Partei. Kurz hat es wieder richtig gemacht, wie alles bisher.

    einklappen einklappen
  • Raphael am 12.01.2018 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    Überflüssige Meldung der NEOS

    Wir müssten das halbe Wörterbuch streichen, wenn man Wörter aus den dunklen Zeiten unserer Geschichte nicht mehr benützen dürfte. Beginnen wir gleich beim FÜHRER Schein der Autofahrer.

  • TantePolly am 12.01.2018 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die klare Mehrheit der Wähler war

    ganz offenkundig mit den Aussagen und der Wortwahl der Verliererparteien zur Flüchtlingsfrage unzufrieden. Die könnten ab jetzt immer dann sofort hysterisch reagieren wenn jemand "willkommen" sagt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bertl Kral am 13.01.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    diese Neos

    sollten einfach nur froh sein überhaupt noch im Parlament sein zu dürfen, da die bisher noch KEINE echten Vorschläge zum Wohl unseres Landes, eingebracht haben ! Ausser immer mehr EU bis hin zum Zentralstaat und seltsamen Schulsystemen und noch mehr Rechte (weniger Pflichten) für Firmen&Konzernen, kam noch NICHTS vom Hyperaktiven "Coach" samt seiner seltsamen Truppe, die sich vom Quasselsteiner dafür füttern lässt !

  • SockenRambo am 13.01.2018 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    moralische Instanz

    Die NEOS werden immer unsympathischer.. was habens vor? Willens den klugschei..r Part der Grünen übernehmen und die moralische Instanz spielen?

  • Marie am 13.01.2018 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Mal was zum Nachdenken an die Kritiker

    Da gibt es doch das Sprichwort: So wie der Schelm denk, so ist er! Das bedeutet: So, wie Du von Jemandem unterstellend beurteilt wirst, so kannst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass derjenige selbst so ist.

  • Josef Bayr am 13.01.2018 11:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pensionist

    Viel Wirbel um nichts .Ich verstehe die künstliche Aufregung absolut nicht.

  • TantePolly am 13.01.2018 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Solch politisch korrekte Politiker

    und Demonstrierer betteln doch alle nur um Gelder vom Soros. Als politische Prostituierte müssen sie auch bei Schlechtwetter auf den Straßenstrich demonstrieren gehen. Ja, die Konkurrenz ist hart. Auch unsere Staatskünstler müssen sich durch entsprechende Unterschriften auf Listen immer wieder einweimperln damit sie nicht vergessen werden.