Strache zur Grenzschutzübung

26. Juni 2018 06:47; Akt: 26.06.2018 06:49 Print

"Ein Durchwinken wird es nicht mehr geben"

Am Dienstag findet eine geplante Grenzschutzübung in Spielfeld statt. Vizekanzler Heinz-Christian Strache will ein Zeichen setzen.

Mario Kunasek und Heinz-Christian Strache in Spielfeld (hier: 2015). Heute wird dort eine große Grenzschutzübung stattfinden. (Bild: Erwin Scheriau)

Mario Kunasek und Heinz-Christian Strache in Spielfeld (hier: 2015). Heute wird dort eine große Grenzschutzübung stattfinden. (Bild: Erwin Scheriau)

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Hunderte Polizisten und Soldaten üben heute auf Initiative von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Grenzübergang Spielfeld (Stmk.) einen Einsatz eines Flüchtlingsandrangs. Dabei soll auch erstmals die neue Polizei-Grenzschutzeinheit Puma vorgestellt werden. "Das Ziel dieser Übung ist es, die Bewältigung eines plötzlich ansteigenden Zustroms irregulärer Migranten durch die österreichische Bundespolizei zu testen", erklärte Kickl im Vorfeld.

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In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung bestätigte Vizekanzler Heinz-Christian Strache, dass sich Österreich mit dieser Übung "für alle Entwicklungen wappnen und ein klares Signal setzen" wolle, damit es einen "Kontrollverlust und ein Durchwinken wie 2015 nicht mehr geben wird."

Lesen Sie hier: Strache sieht "politisches Ende" Merkels voraus >>>

Hintergrund EU-Asylstreit

Auch erklärte Strache, dass weiterer Hintergrund für die Großübung "die Debatte um innereuropäische Grenzschließungen, ausgelöst von Deutschland" und "aktuelle Entwicklungen auf den Flüchtlingsrouten im Balkanraum" sei.

Der Asylstreit in Deutschland zwischen CDU und CSU hat sich an der Forderung von CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer entzündet, bereits in anderen EU-Ländern registrierte Flüchtlinge auch in einem nationalen Alleingang an den deutschen Grenzen zurückzuweisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt dies ab, die CDU-Vorsitzende will nun bis Ende der Woche auf europäischer Ebene über Lösungen mit anderen EU-Staaten verhandeln.

Kritik an der heutigen Grenzschutzübung kommt von den NEOS. Sie kritisieren, dass Slowenien nicht eingebunden ist. Mit Transparenten ist die Partei heute zum Protest vor Ort.

Neue Mindestsicherung soll bereits im Juni fix sein

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 26.06.2018 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Übung Grenzschutz

    Ich finde es sehr gut, dass man hier den Grenzschutz übt, um eine weitere Flüchtlingswelle, wie 2015 zu verhindern. Anders ist die Situation nicht mehr in den Griff zu bekommen. Grenzzäune wie Ungarn und "NoWay" Politik wie in Australien, wären auch noch gut.

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  • Ehklar am 26.06.2018 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Diese NEOS werden auch bald Geschichte sein!

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  • R. R. am 26.06.2018 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Super...

    Endlich.... Bin echt begeistert.... Weiter 6....

Die neuesten Leser-Kommentare

  • dirtsa am 29.06.2018 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich passiert was zum Grenzschutz!!!

    wozu soll Slowenien eingebunden sein??? Damit sie wie schon in den letzten Jahren alle nach Österreich weiterschleusen können? Slowenien hat nichts unternommen, als 12.000 Mann täglich unserer Grenzen gesetzeswidrig eingenommen haben, im übertragenen Sinne, Slowenien hat dabei noch geholfen, damit sie nicht selbst auf diesen aggressiven moslemischen Männern sitzen bleiben...einfach weiter nach Österreich! Aus diesem Grund hat Slowenien gar nichts verloren, wenn Österreich eine Grenzschutz!!!Übung abhält!

  • Gehtdinixao am 27.06.2018 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Österreich

    Wie naiv seid ihr eigentlich. Das ist doch nur Show für dem 08/15 Bürger. Das Flüchtlingsdrama ist ein Geschäft auch für die Superblauen 60 Std. Arbeitstag, CETA, direkte Demokratie FPÖler. Warum glaubt ihr kommen immer noch Illegale rein. Es gibt Leute die verdienen sich eine goldene Nase damit.

    • Heinrich am 30.06.2018 05:36 Report Diesen Beitrag melden

      Freiheit

      Banken und Hochfinanz freuen sich schon-daher RAUS aus dieser EU-Zinsknechtschaft,Schilling einführen,Wirtschaftspakt nur mit Visegrád-Staaten u.Russland!Grenzzaun a la Orban entlang der südlichen Staatsgrenze Österreichs,Übergeordnete Unabhängige Kontrollinstanz zb.direkte Demokratie (Volksabstimmung)über Verfassungsgericht,übrige Gerichte Schulen u. Mainstream-Medien,Öffentlich Rechtlichen Rundfunk.Und nicht zuletzt Schutz Nationaler Tradition,Familie und Christentum in Österreich!

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  • Ein Durchwinken am 26.06.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    wird es nicht geben..

    wir werden JEDEN einzelnen, perlustrieren, registrieren und erst dann.. geordnet einreisen lassen :-(

  • Tex Wanke am 26.06.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Aber geh

    die Kulturbolschewiken werden schon dafür sorgen, daß sämtliche Zäune aufgeschnitten Sperren umgangen werden...

  • Franz Absberg am 26.06.2018 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Recht und Ordnung ist Lebenswichtig

    Ein gesetzwidriges Desaster wie 2015 darf sich nie mehr wiederholen. Sämtliche Massnahmen die die Souveränität und Sicherheit des Staates und seiner Bevölkerung schützen, sind zu ergreifen. Wenn die EU versagt müssen leider die Länder diese Aufgaben übernehmen.