"Kontaktgruppe Mittelmeer"

13. November 2017 12:49; Akt: 13.11.2017 13:20 Print

Teamwork mit Afrika soll Flüchtlingsstrom stoppen

Beim Treffen der "Kontaktgruppe zentrales Mittelmeer" verständigte man sich auf Maßnahmen, die den Flüchtlingsstrom eindämmen sollen.

Innenminister Wolfgang Sobotka (VP) nahm an der Konferenz in Bern teil. (Bild: Sabine Hertel)

Innenminister Wolfgang Sobotka (VP) nahm an der Konferenz in Bern teil. (Bild: Sabine Hertel)

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Im Zuge des Treffens der "Kontaktgruppe zentrales Mittelmeer", an dem hohe Vertreter zahlreicher EU-Mitgliedsstaaten sowie afrikanischer Länder teilnahmen, sprach sich Innenminister Wolfgang Sobotka dafür aus, die Zusammenarbeit mit Afrika bei der Flüchtlingsfrage zu stärken.

„Wir müssen kriminellen Schleppern gemeinsam einen Riegel vorschieben und das Sterben im Mittelmeer stoppen. Dafür stärken wir die Kooperation mit afrikanischen Staaten“, erklärte Sobotka beim Meeting in Bern. Ziel sei es, Flüchtlingen in der Nähe der Heimat Schutz zu bieten.

Rückführungen & Entwicklung vor Ort

In der "Kontaktgruppe zentrales Mittelmeer" bestehe „breiter Konsens darüber, dass die Bekämpfung der Schlepperei und des Menschenhandels höchste Priorität hat“, so der Innenminister.

Weiters betonte man die Wichtigkeit von Rückführungen bei negativem Asylbescheid. „Freiwillige Rückkehr hat oberste Priorität. Aber wenn ein Mensch kein Recht hat, in einem Staat zu bleiben, müssen auch unfreiwillige Rückführungen möglich sein“, betonte Sobotka.

Ebenfalls im Fokus: Die Entwicklung vor Ort. „Schutzbedürftigen muss geholfen werden, am besten so nahe an der Herkunftsregion wie möglich. Durch die nachhaltige Schließung von Fluchtrouten muss die illegale Migration gestoppt werden. Das bedeutet internationale Kooperation und Hilfe vor Ort."

Im Zuge der Konferenz wurde auch eine Deklaration unterzeichnet.

(nit)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • genug am 13.11.2017 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    an den kopf greifen

    das haben wir doch schon früher auch gehört ! was ist da konkret dran ? das bedeutet doch nichts anderes, als dass wir wieder zahlen. hier und dort. nach schema Mergel. wir haben ein bundesheer mit teurer ausrüstung damit es in den kasernen hockt und exerzieren übt. nur sachleistung. die einzige chance.

  • katja am 13.11.2017 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    reden und immer nur reden!

    ohne den einsatz von waffen, wird man die invasion nie und nimmer stoppen können!

  • Seitenblick am 13.11.2017 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Fataler Fehler

    Ist doch ganz einfach. Rettet die Flüchtlinge nicht vor deren Küste und bringt sie ein paar hundert oder tausend Kilometer nach Europa. Wir können mit unseren Schulden die wir haben und die wir deshalb machen müssen, nicht alle retten. Macht Omi ganz zart darauf aufmerksam dass sie schuld an den Flüchtlingen ist. Sie verkauft Waffen dorthin und sie lädt die Flüchtlinge ein. Quasi tausche Waffen gegen Menschen. Das ist ein fataler Fehler.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 17.11.2017 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Afrika retten

    Wir sind nicht verpflichtet, ganz Afrika zu retten. Dort gibt es ebenfalls Politiker und Wissenschaftler, die sich der Probleme des Kontinents annehmen können. Die wahre Agenda dahinter ist eine, die man vor der Öffentlichkeit geheim hält.

  • Peter Lüdin am 15.11.2017 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt...

    kommt erstmal der grosse Familiennachzug. Es bleibt spannend.

  • Otto am 14.11.2017 00:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Steuergeld für NGO-Schlepper

    Solange die Regierung NGOs mit unserem Steuergeld fördert, damit sie mit diesem Geld Schiffe chartern können, welche unter fremder Flagge (!) in den Hoheitsgewässern Lybiens auf Fischfang gehen, und dort pro Fährt rund 600/800 Personen nach Italien schleppen, solange werden ich keine Steuern mehr zahlen!

  • renitenter almdodl am 13.11.2017 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    besonders bestechend ist immer wieder

    wie schnell unsere politprofis auf aktuelle veränderungen in der welt reagieren. atemberaubend.

  • Sonja am 13.11.2017 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Ansatz

    Wir können nicht die ganze Welt retten. In einigen Jahren wird aus den ein Milliarden Afrikanern geschätzte ZWEI Milliarden. Ein Fass ohne Boden. Der richtige Ansatz wäre den Menschen in Afrika und der ganzen Welt zu sagen es gibt keinen Weg nach Europa. Dann werden diese Völker auch umdenken und entsprechend handeln, so wie es China vor Jahrzehnten getan hat!!! Einkindgesetz, Reformen, .,...