Sonntagsfrage zur Bundespräsidenten-Wahl

21. Januar 2016 21:43; Akt: 15.05.2016 22:15 Print

Umfrage: Van der Bellen liegt überlegen in Führung

Vier Kandidaten für die Hofburg-Wahl am 24. April stehen fest. Einer davon hat klar die Nase vorne: Alexander van der Bellen käme momentan als Einziger über 30 Prozent. Die Kandidaten der Regierungsparteien würden die Stichwahl verfehlen.

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Vier Kandidaten für die käme momentan als Einziger über 30 Prozent. Die Kandidaten der Regierungsparteien würden die Stichwahl verfehlen.


Es ist nur eine Momentaufnahme, aber: Würde am Sonntag gewählt, hieße der nächste Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Der grüne Ex-Parteichef erreicht in einer Exklusiv-Umfrage (500 Befragte) von Unique Research für "Heute" 31 Prozent – wenn die FPÖ nicht Heinz-Christian Strache aufstellt. Passiert das doch, kommt Van der Bellen sogar auf 32 Prozent. Selbst bei einer Schwankungsbreite von 4,1 Prozent wäre das der Sieg.

Auf Platz zwei: Ex-OGH-Richterin . Sie punktet vor allem bei Neos- und VP-Wählern. Aber: Rund ein Viertel der Bevölkerung hat von ihr noch nichts gehört.

In der FPÖ zeigt sich ein Strache-Effekt. Kandidiert der Parteichef selbst, ist Platz drei (18 Prozent) möglich. Alternative Kandidaten kämen nur auf 13 Prozent. Fakt jedoch: "Ein starker FP-Kandidat schwächt Khol und Griss", so Peter Hajek von Unique Research. Auch bliebe bei einem Antreten Straches hinter dem FP-Chef.

Laut Hajek ein weiterer wesentlicher Faktor in den Wochen bis zur Wahl: "Wer kann emotionale Anker setzen? Und wer kann thematisch punkten?"

18 Prozent der FP-Wähler können sich für Stenzel erwärmen

Wen nominiert die FPÖ für die Hofburg-Wahl? Das ist ein mitentscheidender Faktor für den Wahlkampf-Verlauf. Geht es nach den Österreichern, sollten die Blauen Rechnungshof-Präsident Moser ins Rennen schicken.

Überraschend deutlich auf Platz zwei: die . Für sie sind 14 Prozent der Befragten und sogar 18 Prozent der bekennenden FP-Wähler. Die anderen potenziellen Kandidaten sind weit abgeschlagen.