Bilaterale Beziehungen

07. März 2018 10:46; Akt: 07.03.2018 10:59 Print

Van der Bellen stattet Ukraine einen Besuch ab

Der Bundespräsident bereist mit Ehefrau und Außenministerin Kneissl die Ukraine. Neben einem Treffen mit Präsident Poroschenko stehen auch Totengedenken auf dem Programm.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird von Doris Schmidauer für den Opernball 2018 hübsch gemacht. Archivbild. (Bild: Philipp Enders)

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird von Doris Schmidauer für den Opernball 2018 hübsch gemacht. Archivbild. (Bild: Philipp Enders)

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Doris Schmidauer statten der Ukraine nächste Woche in Begleitung von Außenministerin Karin Kneissl und einer größeren Wirtschafts- und Kulturdelegation einen offiziellen Besuch ab. Im politischen Teil des Besuchs stehen Treffen mit Staatspräsident Petro Poroschenko und mit Premierminister Wolodymyr Grojsmann auf dem Programm.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die vielfältigen bilateralen Beziehungen sowie die Beziehungen zur EU, die Lage im Osten der Ukraine, das Minsker Abkommen aber auch die Unterzeichnung eines Kultur- und Bildungsabkommens. "Österreich und die Europäische Union wünschen sich eine politisch stabile und wirtschaftlich erfolgreiche Ukraine. Unsere bilateralen Beziehungen sind äußerst vielfältig", erklärt Bundespräsident Van der Bellen: "Ich freue mich ganz besonders auch nach Lemberg zu reisen, das ein Symbol der engen Verbundenheit unserer beiden Länder ist."

Altstadtspaziergang und Totengedenken

Der Besuch beginnt am Dienstag, dem 13. März, mit einem Altstadtspaziergang und einem Gespräch mit der Zivilgesellschaft und Studierenden. Am Abend folgt ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der österreichischen Wirtschaft, sowie mit Österreicherinnen und Österreichern, die bei der OSZE und anderen internationalen Organisationen tätig sind.

Der Mittwoch 14. März, beginnt mit einer Kranzniederlegung am Denkmal des unbekannten Soldaten, einer Niederlegung von Getreideähren am Holodomor-Mahnmal zum Gedenken an den menschenversursachten Hungertod von Millionen Ukrainern 1932/33 und einer Niederlegung eines Blumengestecks zum Gedenken an die Toten am Majdan 2014.

Vier-Augen-Gespräch unter Staatsoberhäuptern

Der offizielle Teil beginnt mit einem Empfang mit militärischen Ehren durch Staatspräsident Poroschenko sowie einem Vier-Augen-Gespräch der beiden Präsidenten und einem Delegationsgespräch. Im Anschluss wird Außenministerin Karin Kneissl ein Kultur- und Bildungsabkommen unterzeichnen. Unmittelbar vor den gemeinsamen Pressestatements der beiden Präsidenten wird außerdem dem Österreicher Christoph Otto von Global 2000 für sein Tschernobylkinder-Projekt von Staatspräsident Poroschenko einen ukrainischen Orden verliehen werden.

Am Nachmittag nehmen beide Präsidenten an einem Wirtschaftsforum teil. Mit einem Gespräch mit Premierminister Wolodymyr Grojsman endet der offizielle Teil des Besuchs in Kiew.

Besuch der Österreichbibliothek

Am dritten Tag des Aufenthalts in der Ukraine besuchen Bundespräsident Van der Bellen und Doris Schmidauer Lemberg. Nach einem Stadtspaziergang und der Eintragung ins Gästebuch der Stadt steht ein Besuch der Österreichbibliothek auf dem Programm. Den Abschluss des Ukraine-Aufenthalts bilden ein Vortrag und eine Diskussion des Bundespräsidenten mit Studierenden an der Katholischen Universität Lemberg.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WehrtEuchEndlich am 07.03.2018 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ab durch die Mitte

    Dort kann er gleich bleiben und alle mit seinen Kopftuchträumen missionieren. Und Österreich hat einen Heimatvernichter weniger zu ertragen.

  • Karl am 07.03.2018 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Es wäre angebracht

    vor dem Abflug noch etwas sinnvolles an Fr. Negar Roubani auszurichten. In etwa: "Fr. Roubani, man beleidigt Österreich und das Land nicht. Schon gar nicht als Volksvertreterin". Herr Van der Bellen, sowas kommt ihnen nicht über die Lippen, oder? Aber bei uralten Liedtexten die keiner kennt da sind sie dabei!

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  • Max Mustermann am 07.03.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Reise

    Hoffentlich läßt er nicht Klimts "Kuß" abhängen, um ihn als Staatsgeschenk mitzubringen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Der Steuerzahler am 08.03.2018 02:31 Report Diesen Beitrag melden

    Reise Wunsch

    Mach mal Urlaub auf Malta.

  • Hubert Huber am 07.03.2018 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Auf den Spuren

    Auf den Spuren von Gusenbauer...

  • franz am 07.03.2018 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    oder gibt unterschiede

    ich hoffe seine frau hat das ticket aus ihrer tasche bezahlt !!!!!

  • Angelika. am 07.03.2018 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Dienstreise

    Aah, unser HBP reist mit seiner Gattin in die Ukraine. Und die Frau Kneissl nehmen sie auch noch mit. Sehr gut! Das bedeutet, drei Hinflug-und zwei Rückflugtickets. Unsere Charme- und Eleganz-befreite Frau fürs Grobe würde in dem Land 1. nicht auffallen, 2. dort wunderbar hinpassen!

    • Tina am 07.03.2018 23:31 Report Diesen Beitrag melden

      Echt jetzt!!die Frau Bellen fährt mit

      Und als Strache seine Frau mitnahm ,oh welches Theater ,da sieht man wieder

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  • Bertl Kral am 07.03.2018 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Bellen stattet Ukraine einen Besuch ab

    Back to the Roots, um seine Wurzel die er angeblich nicht kannte, endlich wieder treffen und auch zu uns holen zu können, damit die Poroxxx bald hohe Ämter bekleiden dürfen, in welche sie auch nur gezählt aber nie wirklich demokratisch gewählt wurden ? Erinnern wir uns an seine Biografie plus all der seltsamen Ansagen, so passt (zu) vieles zusammen, was aber nicht zusammen gehört ! Seine oberste Helferin (Glawi) dort hin, tut ja nichts anderes als er, nur jetzt halt besser bezahlt in der PW.-

    • Penelope am 07.03.2018 20:10 Report Diesen Beitrag melden

      Eine sehr dubiose "Persönlichkeit"...

      ... dazu passend auch sein bester Freund Klimahysteriker Arnold Schwarzenegger, sehr spannend was man über dessen Daddy Gustav liest :) Wie war das nochmal? Die Menschen werden um ihre eigene Entrechtung betteln, wenn man es nur als Rettung für den Planeten preist...

    • Alter Sack am 09.03.2018 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      Aber Fräulein Penelope

      Pah, was wissen denn die Fachleute schon wenn wir das allwissende Fräulein Penelope haben, eine Expertin für Klimadynamik. Es gibt Dinge die braucht man nicht rechtfertigen, für die gibt es Beweise. Ein solcher Beweis können Messungen sein. Mit Messungen erfassen die Wissenschaftler Prozesse in der Natur um sie berechenbar zu machen. Doch für die dumpfen Menschen deren Intelligenz gerade noch dazu ausreicht VT's zu erlernen hat Wissenschaft keinen Wert, weil sie sich damit nicht wichtig machen können. Warum der Themenwechsel eigentlich?

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