Facebook-Ansprache

12. September 2017 09:34; Akt: 12.09.2017 17:02 Print

Van der Bellen kritisiert Politiker für Wahlkampf

Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich am Dienstagvormittag zu Wort. Das Thema seiner Ansprache: Der laufende Nationalratswahlkampf.

Ausschnitt aus dem Statement Van der Bellen. (Quelle: Video3)
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Einen sauberen und gesitteten Wahlkampf hatten sich die meisten der Beteiligten vorgenommen. Tatsächlich zeigten die vergangenen Wochen jedoch das genaue Gegenteil: persönliche Angriffe und scharfe Worte wurden reichlich ausgetauscht.

Stil und Anstand gefordert

Am Dienstagvormittag meldet sich deshalb erstmals im noch jungen Intensivwahlkampf Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu Wort. "Viel wird dieser Tage über Stil und Anstand geredet und wer wem was nachsagt", so Van der Bellen.

Der Präsident ermahnte alle Politiker, Parteien und auch Bürgerinnen und Bürger, "die Augen auf das zu fokussieren, worum es wirklich geht: Das Wohl unseres Landes".

Fordert Entschärfung der Worte

Er habe Verständnis dafür, dass im Wahlkampf Auseinandersetzungen auch einmal etwas schärfer geführt werden. "Seien Sie sich im Interesse Österreichs aber bewusst, dass es nach der Wahl eine intakte Gesprächsbasis bedarf", so Van der Bellen. Er appelliere daran, es zu keinen Kränkungen kommen zu lassen, die Koalitionsverhandlungen nach dem Wahltag verunmöglichen würden.

Alle Bürger rief er darüber hinaus dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn: "Das Recht zu wählen ist keine Selbstverständlichkeit."


Das gesamte Video-Statement. (Quelle: Video3)

Außerdem ermahnte er die Wähler, sich genau zu informieren und "hinter die Slogans und Wahlkampfsprüche zu blicken" und die Partei zu wählen, der sie zutrauen, die großen Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sigi am 12.09.2017 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wahl

    Aja, den gibt's auch noch. Schon lange nichts mehr von ihm gehört.

  • Petra am 12.09.2017 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte nicht

    Wer braucht seine Meinung? Soll in seinem Raucher Kammerl bleiben. Bis jetzt ist Österreich auch gut ohne ihn ausgekommen - außer Spesen nix gewesen!

  • Hatscher am 12.09.2017 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Aufgewacht?

    Ach, der "Herr" ist auch wieder einmal aufgewacht. Sollte besser weiterschlafen, denn er redet ohnehin nur Blech.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Censorship am 14.09.2017 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Vandalismus bereits gestartet

    Ach ja, man sieht bereits die ersten FPÖ Plakate, welche mit Beleidigungen verschmiert sind (direkt vor einem U-Bahn Aufgang). Soviel zum "fairen" Wahlkampf...

  • Klans Stritzi am 13.09.2017 07:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Buh

    Wo kommt denn der her ? Er lebt ja noch und kann sprechen Wow .... frag mi wie viel er gezahlt hat damit er Bundespräsident wird weil den honk wählt ja niemand freiwillig .....

  • Nil am 12.09.2017 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke für den neuen Feiertag

    Wenn der Bundespräsident vor laufender Kamera in Staats-TV mehrfach sagt der 15.10. ist einer der höchsten Feiertage dann kann ich ohne Konzegwenzen zu fürchten zu Hause bleiben da ich an diesen Tag ja arbeiten müsste. Danke an den VDB, habe nicht geglaubt das Sie zu was zum gebrauchen sind.

  • Was tät i am 12.09.2017 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Kotan nie

    Also lieber Wähler.. informiere Dich "jetzt" ganz genau.. am Besten via dem RotFunk und weiteren SystemMedien "Wer - für Was steht" :) :) ->Ich denke viele,viele Österreicher leiden nicht an Demenz und haben bereits mehr als erforderlich "EinBlicke" in die Österreichische Politik nehmen können um Ihre Wahl Entscheidung "nach bestem Wissen und Gewissen" tätigen zu können ;)

  • Christa am 12.09.2017 18:31 Report Diesen Beitrag melden

    Vorbild!!!

    Wau Leute,die Zähne sind Saniert ,Raucherkammerl entsorgen und schon ist was für die Umwelt getan!!!

    • Inko Gnito am 13.09.2017 07:36 Report Diesen Beitrag melden

      Man staunt nur noch!

      Wie es aussieht war er sogar rasiert. Ein Lichtblick gegenüber seinem sonstigen Outfit. Naja bei 24 Tausender im Monat wird er sich endlich einen Spiegel und einen Rasierapparat vom Munde abgespart haben.

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