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08. August 2018 14:39; Akt: 09.08.2018 13:59 Print

Wolfgang Ambros lehnt FPÖ-Gulasch ab

Der Schlagabtausch zwischen Austropop-Legende Wolfgang Ambros und der FPÖ geht in die nächste Runde.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker und Musiker Wolfgang Ambros. (Bild: Andreas Tischler, Helmut Graf)

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker und Musiker Wolfgang Ambros. (Bild: Andreas Tischler, Helmut Graf)

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Nachdem er Wolfgang Ambros in Folge eines FPÖ-kritischen Interviews als "abgehalftert" bezeichnet hatte, wollte der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker nun die Wogen glätten und den Musiker zu "Gulasch und einem Seidl Bier" einladen. Die Austropop-Legende lehnt laut dem ORF ab.

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"Systemgünstlinge"

"In einer offenen und demokratischen Gesellschaft muss es jedermann freistehen, Kritik zu üben, natürlich auch dem Wolfgang Ambros - diese sollte aber fundiert sein und sich auf sachlichem Boden befinden. Mit seinen Beleidigungen trifft er auch sehr viele seiner treuesten Fans - das hat er wohl vergessen", so Hafenecker in einer Aussendung am Mittwoch.

Nach diesem Friedensangebot geht Hafenecker in der Aussendung in die Vollen: "Generell ist der Kritik von Künstlern in den heutigen Tagen anzumerken, dass sie einzig von Seiten diverser 'Systemgünstlinge' stammt, die wohl im fortgeschrittenen Alter um ihre Altersvorsorge in Form von Aufträgen bangen müssen, denn der Lebenswandel in den 70er und 80er Jahren dürfte nicht viel übergelassen haben."

Rückblick

"Fast jede Woche" gebe es Vorfälle mit FPÖ-Personal, hatte Ambros in einem Interview verlautbart. "Heute" berichtete. Dem Bekenntnis von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) gegen Extremismus und Antisemitismus glaube er "kein Wort". "Ich bin mir sicher, dass es viele braune Haufen in der FPÖ gibt", so Ambros.

An Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stört Ambros vor allem das Schweigen: Der "Herr Bundeskanzler" würde "skandalöse Aussagen der FPÖ unkommentiert" lassen. "Der schweigt immer, wenn es unangenehm wird", so der Sänger.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • e.e. am 08.08.2018 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    linke Günstler

    Leider lassen sich manche "Künstler" politisch vereinnahmen. Gute Künstler haben das nicht notwendig. Herr Hafenecker braucht nicht traurig sein, was hätte ein von Links indoktrinierter "Künstler" schon zu sagen gehabt.

  • murksi am 08.08.2018 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    Den würde

    ich nie und nimma einladen,nicht einmal Wasser und Brot würde er von mir kriegen!

  • Heimatland am 08.08.2018 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    richtig reagieren

    CDs von Ambros vernichten, nicht verschenken! Habe das auch mit Hubert Goisern CDs schon erledigt!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sowas.unnediges am 12.08.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wer ist überhaupt der Hafenecker?

    Wie , was hab ich was versäumt? Glaub der Ambros kann sich seine Tischgesellschaft schon noch selbst aussuchen, und recht bzw. FPOE nah war der nie. Also Der Hafenecker kann sich ja mitm HC auf a Gulasch (und vermutlich auf a kiste Bier) haun.

  • Wolferl am 11.08.2018 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Er hetzt nixht

    Bei DER menge an verurteilten FPÖ Funktionären ( Verhetzung Wiederbetätigung ... und natürlich viele andere Delikte) hat Herr Ambros bloss die Wahrheit ausgesprochen . von den Deutschnationalen mal ganz abgesehen ....

  • Mario am 10.08.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht auch ohne vulgäre Aussagen

    Es ist ungeheuerlich wie vulgär viele werden. Das muss echt nicht sein! Jeder soll seine Meinung äußern, aber bitte dann angemessen.

    • KrawuziKapuzi am 05.09.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

      es schadet sicher nicht

      wenn man seine meinung einmal etwas 'kräftiger' zum ausdruck bringt, zumal in dieser causa von herrn ambros nur die wahrheit ausgesprochen wurde. es muss schon erlaubt sein, 'deutlicher' zu werden, wir leben gsd. in einem freien land, wo man immer noch sagen darf dass einen der eine oder andere *götzzitat* kann.

    einklappen einklappen
  • Maximilian Lohrer am 10.08.2018 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Braune Ecke

    Es wird Zeit, dass mal eine andere Farbe in diese braune Ecke kommt. Wer sich so getroffen fühlt wie Herr Hafen... und da noch einmal nachtreten muss sollte überlegen, wem er damit hilft, der FPÖ sicher nicht. Das beweist eher, das unser Wolfgang mit seiner Aussage recht hatte. Macht nur so weiter, dann merkt auch der dümmste FPÖ Anhänger, dass et mit dieset Partei auf dem Holzweg ist

  • Na Servas am 09.08.2018 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Ernährung

    Generalsekretär Christian Hafenecker sieht sehr gut genährt aus.