Am Donnerstagvormittag erlitt der römisch-katholische Erzbischof François Bacqué mitten im historischen Stadtzentrum von Rom einen Herzinfarkt. Gegen 11 Uhr war er am Weg zurück in seine kirchliche Residenz, als er auf offener Straße plötzlich zusammenbrach. Trotz sofortigem Einschreiten von Passanten starb Bacqué noch an Ort und Stelle. Was danach passierte, macht fassungslos.
Nachdem noch vor Ort sein Tod festgestellt wurde, deckte man seinen Körper mit einer Plane ab und ließ ihn drei Stunden lang auf dem Asphalt liegen. Einzig eine Gruppe von Nonnen bewachte die Leiche und wartete auf die Ankunft der Bestattungsdienste der Stadt Rom, die erst gegen 14 Uhr eintrafen. Der Vorfall ereignete sich in einem lebendigen römischen Viertel, wo massenweise Fußgänger, Touristen und Schulkinder unterwegs sind.
Diesen Umstand nutzten einige Schaulustige, die vor dem leblosen Körper stehen blieben und Fotos von den Szenen machten. Die Gaffer sorgten für so viel Ärger, dass sogar ein Eingreifen der Polizei notwendig war, um die Menschen zu distanzieren. In Bacqués Umfeld sorgten die Gaffer für viel Unmut.