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"Ich bin jetzt unsterblich"

Russischer Forscher spritzt sich Permafrost-Bakterien

Thumb Russischer Forscher Bakterien

(© Screenshot Youtube)

Ein durchaus als etwas verrückt zu bezeichnender russischer Forscher glaubt, den Schlüssel für ewiges Leben gefunden zu haben. Er hat sich Millionen-Jahr-alte Bakterien, die im russischen Permafrost gefunden wurden, injiziert.

Der Fernsehsender von "Russia Today" berichtet durchaus ernsthaft über den Fall: Anatoli Brouchkow und sein Team erforschen die Urzeit-Bakterien, die durch das Tauwetter aus dem sibirischen Permafrost frei geworden sind.
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Die Bakterienstämme sind 3,5 Millionen Jahre alt und noch so gut wie unerforscht. An Mäusen wollen die russischen Wissenschafter getestet haben, dass sie den Schlüssel für ewige Jugend enthalten. Die Mäuse, die mit dem "Bazillus F" infiziert wurden, machten alte Mäusedamen wieder munter und sogar fruchtbar. Sie bekamen plötzlich wieder Nachwuchs.
Nun ist Brouchkow einen Schritt weitergegangen und injiziert sich die Bakterien in einem Selbstversuch einfach in die eigene Blutbahn: "Ich kann plötzlich länger arbeiten und war in den letzten zwei Jahren nicht einen einzigen Tag lang krank", berichtet er.

Was wie eine Superhelden-Story klingt, ist den Russen offenbar ernst: "Ich glaube, es gibt sowas wie unsterbliche Bakterien und Lebewesen. Sie können nicht sterben, besser gesagt, sie können sich davor schützen", sagt er.

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