EM-Bilanz EM 2012

Die Tops und Flops der Fußball-EM

Buffon und Diamanti jubeln - Italien trifft im Semifinale auf Deutschland

Buffon und Diamanti jubeln

Buffon und Diamanti jubeln - Italien trifft im Semifinale auf Deutschland

Buffon und Diamanti jubeln

Die Fußball-EM in Polen und der Ukraine neigt sich dem Ende zu: Vor dem großen Finale zwischen Italien und Spanien lassen wir die bisherigen Tops und Flops Revue passieren.

+++ Zum "Heute.at"-Tippspiel +++

TOPS:

Italien:
Dank Trainer Cesare Prandelli war Italien die positive Überraschung der EURO 2012. Trotz all des Theaters wegen des Wettskandals im Vorfeld überzeugte die "Squadra" mit erfrischendem Angriffsfußball und zog verdient ins Finale ein. Das berühmt-berüchtigte Catenaccio praktizierte diesmal England, das im Viertelfinale im Elferschießen gegen die Italiener ausschied.

Fairness:
Nur eine Rote Karte und zwei Gelb-Rote Karten bis zum Endspiel unterstreichen den Gesamteindruck einer bisher sehr fairen EM. Brutale Fouls waren selten, auch Ellbogenchecks, übertriebene Theatralik, Schwalben oder ausuferndes Zeitschinden sind größtenteils ausgeblieben. In den K.o.-Spielen bis zum Finale wurde nicht ein einziges Mal von den Referees Rot gezückt.

Altstars:
Mittelfeldregisseur Andrea Pirlo (33 Jahre) und Tormann-Legende Gianluigi Buffon (34 Jahre) hatten maßgeblichen Anteil an Italiens Finaleinzug. Auch Barcelona-Superstar Xavi bewies, dass er mit 32 Jahren als "Passzentrale" im Mittelfeld beim amtierenden Welt- und Europameister Spanien weiterhin unverzichtbar ist. Und Ukraine-Torjäger Andrij Schewtschenko unterstrich als 35-Jähriger seine Klasse mit einem Doppelpack beim 2:1-Auftaktsieg des EM-Co-Gastgebers gegen Schweden. Es war sein letzter großer Auftritt, da er seine Karriere nach einem Abschiedsspiel beenden wird.

Irische Fans:
Die irische Fußball-Nationalmannschaft musste nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Der Stimmung der irischen Fans tat dies aber keinen Abbruch. Selbst beim Stand von 0:4 gegen einen völlig überlegenen Europameister Spanien feierten die 20.000 Anhänger im Stadion ihr Team, genauso wie nach der abschließenden 0:2-Niederlage gegen Italien.

Ausgeglichenes Turnier:
Kein Team konnte bereits vorzeitig das Viertelfinal-Ticket buchen, in allen Gruppen fiel erst am letzten Spieltag die Entscheidung über den Aufstieg. Auch die zwei großen Turnierfavoriten Spanien und Deutschland (im Halbfinale out) sowie Geheimfavorit Frankreich (im Viertelfinale out) mussten bis zuletzt, teils mehr, teils weniger, um das Weiterkommen zittern. Die K.o.-Spiele verliefen dann ebenso überaus spannend.

Organisation:
Trotz der Kritik im Vorfeld und der großen Sorgen vor der ersten Fußball-EM im ehemaligen Ostblock zog die UEFA zurecht ein positives Fazit. "Es noch besser zu machen wäre Perfektion", betonte Verbandspräsident Michel Platini bereits nach der Gruppenphase. Der Franzose lobte Polen und die Ukraine für ihre Anstrengungen der vergangenen Monate. "Hier wird etwas von der EM zurückbleiben", sagte der UEFA-Boss.


Seite 2: Die Flops
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