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15.02.2012

Ecclestone hält an GP fest

Bahrain-GP erneut wegen Unruhen in Schwebe

Bahrain 2010

2010 war die Formel 1 zuletzt in Bahrain zu Gast (© dapd)

Im Vorjahr wurde der Grand Prix von Bahrain wegen der Aufstände abgesagt. Zum Jahrestag der Proteste keimte die Gewalt wieder auf, weshalb die Teams beunruhigt sind. Selbst das britische Parlament fordert die Absage des Rennens. Doch Bernie Ecclestone will von all dem nichts wissen und den Formel-1-Lauf wie geplant durchführen.

Unruhen in Bahrain

Demonstranten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei (© Reuters)

Am Dienstag kam es in Bahrain zum Jahrestag der blutigen Proteste gegen das Königshaus, bei denen bislang etwa 60 Menschen ihr Leben verloren, erneut zu Ausschreitungen. Die Polizei ging mit voller Härte gegen die Demonstranten vor und schlug die Aufstände mit Hilfe von Tränengas und Gummigeschossen nieder.

In Bernie Ecclestones Tageszeitung dürfte davon wohl nichts berichtet worden sein. "Ich habe aber lediglich gehört, dass einige Jugendliche Ärger mit der Polizei hatten", meinte der Formel-1-Boss gegenüber dem Telegraph. Deshalb kommt für ihn eine neuerliche Absage des Grand Prix, der am 22. April stattfinden soll, nicht infrage: "Wir planen, dorthin zu gehen. Die Teams sind in keiner Weise beunruhigt."

Teams äußern Bedenken
Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone lehnt eine Absage ab (© dapd)

Der 81-Jährige dürfte wohl nicht die beste Gesprächsbasis zu den Rennställen haben, denn nicht jeder im Paddock teilt Ecclestones Ansichten. "Wir alle machen uns Sorgen um die Situation dort vor Ort", erklärte etwa Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn auf Motorsport-Total.com.

Auf der gleichen Motorsport-Fachwebsite äußerte auch Lotus-Teamchef Eric Boullier seine Bedenken: "Wir lieben das Rennfahren, also wollen wir in Bahrain fahren. Wir werden fliegen, solange die FIA oder der Inhaber der kommerziellen Rechte keine andere Entscheidung trifft. Nur wenn es ein Problem mit der Versicherung gibt, werden wir protestieren."

Bahrain F1 GP Auto Racing

Die Scheichs wollen die Formel 1 sehen (© dapd)

Konkret geht es Boullier darum, dass die Reiseversicherung des Teams die Lage in Bahrain möglicherweise als zu riskant einstuft und deshalb entweder komplett aussteigt oder die Beiträge massiv in die Höhe schraubt. Dadurch könnte das Rennen zu einem Verlustgeschäft für die Teams werden.

Britisches Oberhaus gegen Ecclestone
Unterstützung erhalten die Rennställe aus dem britischen Oberhaus. Acht Vertreter veröffentlichten einen offenen Brief in der Times mit folgendem Inhalt: "Wir haben mit Sorge festgestellt, dass die Formel 1 das Rennen in Bahrain im April durchführen möchte (...) In Anbetracht der aktuellen Situation, die von täglichen Straßenprotesten und dem Tod von immer mehr Zivilisten bestimmt wird, glauben wir nicht, dass es die richtige Zeit für eine Rückkehr der Formel 1 nach Bahrain ist (...) Wir fordern die FIA auf, die Entscheidung, das Rennen durchzuführen, noch einmal zu überdenken."

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