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05.03.2012

Auch Sorgen bei Red Bull

Ferrari schreibt jetzt schon Podestplatz ab

Fernando Alonso

Auf Ferrari wartet noch viel Arbeit (© Reuters)

Ferrari schließt zwei Wochen vor dem Formel-1-Saisonstart bereits aus, in Melbourne aufs Podest zu fahren. Außerdem überlegen die Italiener, gegen das Auspuffsystem von Red Bull Beschwerde einzulegen. Doch auch die Doppelweltmeister erlebten keine problemlosen Vorbereitungen auf die am 18. März beginnende Saison.

Die Italiener stecken in einer tiefen Krise. Von Beginn an kämpfte die Scuderia mit Problemen am F2012. Die Hauptsorge ist die Vorderachse - Ferrari verwendet als einziges Team ein sogenanntes Zugstrebensystem. Das ist aerodynamisch zwar die bessere Lösung, doch bislang brachten es die Ingenieure nicht richtig zum Arbeiten.

Zudem dürfte der F2012 nicht besonders gut mit den Pirelli-Reifen harmonieren (Heute.at berichtete). Die Krise wurde umso augenscheinlicher, als Ferrari seine Piloten Fernando Alonso (ESP) und Felipe Massa (BRA) am Samstag mit einem Interviewverbot belegte. Da konnte auch die zweitschnellste Zeit am letzten Testtag in Barcelona nicht darüber hinwegtäuschen.

Ferrari und Mercedes Vorderradaufhängung

So sehen die beiden unterschiedlichen Vorderradaufhängungen aus. Links das Zugstrebensystem am Ferrari, rechts die klassische Lösung am Mercedes
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken) (© Reuters/dapd)

Jetzt musste Ferrari-Technikchef Pat Fry eingestehen: "Ob wir Chancen auf das Podium in Melbourne haben? Derzeit würde ich 'Nein' sagen. Wir sind enttäuscht von unserem Leistungsstand bei diesen Tests und ich denke, wir haben eine Menge Arbeit vor uns."

Ferrari will die Probleme in den kommenden zwei Wochen im Simulator in den Griff bekommen und kündigte Updates am Auto für den Saisonstart an. "Dann werden wir klare Antworten bekommen, ob wir sehr enttäuscht sein müssen oder nur ein bisschen, wie weit die Spitze weg ist und wie viel Boden wir gutmachen müssen", meinte Fry, der weiß, dass die "Roten" wohl nicht das einzige Team sein werden, das bis Melbourne nachlegen wird.

Wurz schreibt Ferrari noch nicht ab
Für Ex-F1-Pilot Alexander Wurz ist mit Ferrari aber im späteren Saisonverlauf noch zu rechnen. "Ferrari hat Probleme, aber ein Alonso-Team darf man nie abschreiben", so der frischgebackene Fahrermentor von Williams in der Sportwoche.

Für den Niederösterreicher, der die Tests vor Ort beobachtete, ist Red Bull "wieder vorne, aber nicht so überlegen wie 2011. Dann kommt McLaren, was bemerkenswert ist, weil die ja seit Jahren am Saisonstart noch zu langsam sind. Sie werden sich wieder verbessern und dann könnte es interessant werden."

Sebastian Vettel

Vettel hatte aufgrund der Probleme viel Zeit für Interviews (© dapd)

Mercedes folgt für Wurz an dritter Stelle. Das Test-Sensationsteam Lotus-Renault schätzt er hingegen nicht so stark ein, am ehesten als ersten Verfolger dieser drei Rennställe. Und das, obwohl Kimi Räikkönen am letzten Testtag erneut die Bestzeit markierte.

Bei Red Bull streikte das Getriebe
Wurz-Favorit Red Bull hatte am Sonntag in Barcelona allerdings erneut mit Problemen zu kämpfen. Getriebeprobleme kosteten Sebastian Vettel den halben Testtag. Zudem beschädigte der Weltmeister bei einem Ausritt den Frontflügel am RB8.

"So ist das eben manchmal. Manchmal ist der Hund drin. Alles in allem können wir zufrieden sein. Das Auto hat sich - bis auf heute - gut benommen", so Vettel, der wohl ausgeblendet haben dürfte, dass Red Bull bereits bei den Jerez-Tests viel Zeit mit Reparaturen verbrachte.

Die Bestzeiten vom Sonntag (letzter Testtag vor Saisonstart):
1. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus-Renault 1:22,030 Min. (121 Runden)
2. Fernando Alonso (ESP) Ferrari +0,220 Sek. (115)
3. Bruno Senna (BRA) Williams-Renault 0,266 (53)
4. Nico Hülkenberg (GER) Force-India-Mercedes 0,282 (101)
5. Kamui Kobayashi (JPN) Sauber-Ferrari 0,356 (72)
6. Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes 0,400 (115)
7. Witali Petrow (RUS) Caterham-Renault 0,765 (101)
8. Michael Schumacher (GER) Mercedes 0,909 (100)
9. Pastor Maldonado (VEN) Williams-Renault 1,317 (48)
10. Daniel Ricciardo (AUS) Toro-Rosso-Ferrari 1,363 (100)
11. Sebastian Vettel (GER) Red-Bull-Renault 1,578 (23)


(© Markus Miksch)

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