Weltmeister tauft sein Auto Formel1

Vettels "Bulle" ist keine "Schlampe"

Sebastian Vettel

Vettel fiebert dem Saisonstart entgegen

Sebastian Vettel

Vettel fiebert dem Saisonstart entgegen

Sebastian Vettel hat das Geheimnis gelüftet. Er taufte seinen neuen Boliden "Abbey". Bereits vor dem ersten Rennen in Melbourne gilt der Doppelweltmeister als haushoher Favorit auf den WM-Titel. Der Red-Bull-Pilot stapelt gewohnt tief.

Nach den WM-Boliden "Luscious Liz" (2010) und "Kinky Kylie" (2011) ist der neue Name schon fast ein wenig normal. Ausgesucht hat ihn der 24-Jährige gemeinsam mit seinen Mechanikern. "Wir wollten sie erst 'Everybodys Wife' nennen", scherzte Vettel, was übersetzt soviel wie "Schlampe" heißt. Ob der Name für ihn eine Bedeutung hat? Nein, meinte der Deutsche gegenüber der Bild-Zeitung: "Es ist einfach nur ein cooler Name."

Sebastian Vettel und Hanna Prager

Im Urlaub besuchten das Paar auch ein Match des FC Barcelona

Vettel als Österreich-Fan
Der Name ist auch keine Anspielung auf seine Freundin. Diese heißt Hanna Prater, hält sich aber im Gegensatz zu vielen anderen Rennfahrerfrauen lieber aus der Öffentlichkeit raus. Seit dem Gymnasium kennen sich die beiden. Die Halb-Engländerin ist in der Modebranche tätig.

Gemeinsam genoss das seit Jahren liierte Paar die rennfreie Zeit. Vettel verbrachte einen Teil seines Urlaubs übrigens in Vorarlberg auf einer Skihütte. Der Deutsche ist ein richtiger Österreich-Fan. Jochen Rindt ist für ihn ein großes Idol.

Sebastian Vettel

Steuert Vettel mit Abbey zum dritten Titel?

"Ich bin immer noch hungrig"
Sämtliche Experten und Buchmacher sehen Vettel auch heuer wieder in der Favoritenrolle auf den WM-Titel. Der 24-Jährige selbst hat auch nach zwei Titelgewinnen noch nicht genug. "Ganz im Gegenteil. Jetzt beginnen alle wieder bei Null und ich will meine Leistung natürlich wiederholen. Ich bin immer noch hungrig und es regt mich noch immer auf, wenn es jemanden gibt, der mich auf der Strecke schlägt", erklärte der Weltmeister gegenüber motorsport-total.com.

Vettel ist sich aber auch so wie die Experten einig, dass es wohl nicht so ein Spaziergang wie im Vorjahr wird. "Es wäre komplett unreif zu glauben, dass nichts schiefgehen kann. Es ist nichts schlechtes dabei, zu verlieren. Das Entscheidende ist nicht der Tag, an dem du geschlagen wirst, sondern wie du danach zurückkommst", so Vettel und fügt hinzu: "In diesem Jahr sieht es so aus, als wären alle Teams recht eng beisammen. Es könnte durchaus die eine oder andere Überraschung geben."


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