Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Bundeshymne-Debatte | Flugzeug-Tragödie

Lade Login-Box.

Neil Young & Crazy Horse in Wien

Allerletzte Tickets!

Neil Young & Crazy Horse in Wien

Italiens zehn schönste Inseln

Bella Italia

Italiens zehn schönste Inseln

So irre sind Allüren der Stars

Viva la Diva!

So irre sind Allüren der Stars

Der ultimative Fette-Guide

Ihre perfekte Einkaufsliste

Der ultimative Fette-Guide

10.08.2012

Formel-1-Kolumne

Was hat Griechenland da geritten?

Markus Miksch

Markus Miksch ist Sportchef bei Heute.at. (© Hertel)

Wer einmal auf einen elektrischen Weidezaun gegriffen hat, wird es in der Regel nicht nochmal tun. YouTube hat mich diesbezüglich allerdings eines Besseren belehrt. Ähnlich ging es mir auch als ich erfuhr, dass sich Griechenland für die Austragung von Formel-1-Rennen beworben hat. Man will dadurch die Wirtschaft und den Tourismus ankurbeln sowie Jobs schaffen, hieß es (Heute.at berichtete).

Wer den Griechen eingeredet hat, dass die Formel 1 nachhaltig etwas für die Wirtschaft bewirkt, besteht vermutlich jeden Lügendetektor-Test mit Bravour. Die meisten Rennen der Formel 1 sind für die Veranstalter aufgrund der hohen Gebühren, die Bernie Ecclestone einstreift, ein Verlustgeschäft und meist nur mit staatlicher Hilfe zu finanzieren. Deshalb verschwinden immer mehr Traditionsrennen aus dem Kalender. Dafür fährt die Königsklasse jetzt vor beschaulichen Kulissen in Bahrain und Abu Dhabi.

Viel erhofft von der Formel 1 haben sich bereits viele Länder, geblieben sind meistens nur Schulden und unbenutzte Rennstrecken, die hunderte Millionen Euro kosteten. Ein gutes Beispiel ist hier die Türkei. An den Rennwochenenden waren die Tribünen leer - zu teure Tickets, kein Lokalmatador. Und selbst Spanien muss jetzt auch einen Gang zurückschrauben, zwei Grand Prix pro Jahr sind trotz Zugpferd Fernando Alonso nicht mehr leistbar. In Zukunft wird nur noch abwechselnd in Barcelona und Valencia gefahren.

Und eigentlich könnte man meinen, die Griechen sollten es besser wissen. Die Olympischen Spiele 2004 in Athen hinterließen einen riesigen Schuldenberg. Nachhaltig etwas für die Wirtschaft und den Tourismus dürften sie auch nicht gebracht haben, sonst würde man jetzt nicht auf die Idee mit der Formel 1 gekommen sein. Ich frage mich nur wie, denn Griechenland hat absolut keine Formel-1-Tradition. Es gab noch nie einen Griechen, der an einem Grand Prix teilgenommen hat und auch in den Nachwuchsklassen sucht man vergeblich nach griechischen Talenten.

Ich hoffe im Sinne der europäischen Steuerzahler, dass dieser Plan scheitert.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Zeugin entlastet Bernie Ecclestone im Prozess

"Absetzung stand nie im Raum"

Zeugin entlastet Bernie Ecclestone im Prozess

Spielberg-GP-Ticker zum Nachlesen

"Heute.at" war vor Ort

Spielberg-GP-Ticker zum Nachlesen

Spielberg: Anrainer bringen Beschwerde ein

Gerichte müssen entscheiden

Spielberg: Anrainer bringen Beschwerde ein

Athen bekommt gegen Fekters Willen Geldraten

Ministerin für Gesamtzahlung

Athen bekommt gegen Fekters Willen Geldraten

Larissa Marolt heizt Spielberg ein

TV-Star bei Formel 1

Larissa Marolt heizt Spielberg ein

Mercedes vor nächstem Doppelsieg im Kanada-GP

Ideale Strecke für Silberpfeile

Mercedes vor nächstem Doppelsieg im Kanada-GP

Niki Lauda findet: "Ferrari hat Scheiß-Auto!"

Silberpfeil schießt Giftpfeile

Niki Lauda findet: "Ferrari hat Scheiß-Auto!"

Griechen wollen Euro und mehr sparen

Sparvorgaben vorerst gescheitert

Griechen wollen Euro und mehr sparen

Alle Formel 1-Cockpits sind nun vergeben

Caterham nominiert Fahrer-Duo

Alle Formel 1-Cockpits sind nun vergeben




Formel1 Kalender

25.07.2014 10:00 Uhr

GP Ungarn: 1. Training

25.07.2014 14:00 Uhr

GP Ungarn: 2. Training

26.07.2014 11:00 Uhr

GP Ungarn: 3. Training

26.07.2014 14:00 Uhr

GP Ungarn: Qualifying

27.07.2014 14:00 Uhr

GP Ungarn: Rennen


Formel1Tweet


SportkommentareHeute

< Nicht überrascht

Frenkie Schinkels

"Heute" hat ein Leiberl in Brasilien

WM Tagebuch

>

TopHeute