Auch Maldonado bestraft Formel1

Grosjean nach Startkarabolage gesperrt

Grosjean nach Startkarabolage gesperrt

Grosjean fliegt über Alonso, der Spanier hatte irrsinniges Glück (© APA)

Romain Grosjean
Grosjean fliegt über Alonso, der Spanier hatte irrsinniges Glück
Romain Grosjean darf beim Grand Prix von Italien in Monza (9. September) nicht an den Start gehen. Die Rennleitung sperrte den Franzosen nach der Startkollision in Belgien für ein Rennen. Pastor Maldonado fasste nach seinem Fehlstart ebenfalls eine Strafe aus.

Für Grosjean endete bereits zum vierten Mal in dieser Saison ein Rennen in der ersten Runde. Doch diesmal hatte er die Grenze deutlich überschritten. Mit seinem Manöver gegen Lewis Hamilton, der dadurch die Kontrolle über seinen McLaren verlor, löste der Heißsporn eine Kettenreaktion aus. Insgesamt vier Autos schieden aus, das Safety-Car musste auf die Strecke.

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Alle Schutzengel hatte Fernando Alonso an Bord. Der Lotus von Grosjean segelte nur knapp an seinem Kopf vorbei. "Man braucht nur die Bilder sehen, ich hatte viel Glück. Schade um die Punkte, die ich verloren habe", meinte der Ferrari-Pilot. Hamilton sagte dem Franzosen noch auf der Strecke seine Meinung. "Jeder hat gesehen, wie es passiert ist. Die Strecke ist so breit, das war unnötig", ärgerte sich der Brite.

Lauda: "Er ist alleine schuld"

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Auch Niki Lauda zeigte kein Verständnis; "Diese Aktion war ein heller Wahnsinn. Da er es schon wiederholt macht, verstehe ich den Typen nicht. Er ist alleine schuld, so kann man nie in der Formel 1 reüsieren." Genauso sah es auch die Rennleitung, die Grosjean für das kommende Rennen in Monza sperrte und noch dazu eine Geldstrafe von 50.000 auferlegte.

Grosjean entschuldigt sich
Lotus wird diese Entscheidung nicht anfechten. "Das Team hat eingeräumt, dass die Aktion des Fahrers ein extrem ernsthafter Fehler war und eine Fehleinschätzung. Weder Team noch Fahrer haben mildernde Umstände vorgetragen", erklärten die Rennkommissare. Aber: Grosjean entschuldigte sich öffentlich: "Ich möchte mich bei allen Fahrern, die involviert waren, entschuldigen - genauso wie bei ihren Fans. Ich hoffe, dass dieser zu dem Erwachsen-Werden-Prozess dazugehört."

Bereits zum sechsten Mal in der ersten Runde verschuldete Grosjean einen Unfall. Kommendes Wochenende dürfte der Genfer in Monza dabei zuschauen, wie Ersatzfahrer Jerome D'Ambrosio zum Einsatz kommen wird.

Rückversetzung für Maldonado
Ebenfalls bestraft wurde Pastor Maldonado. Wegen seines Fehlstarts wird er in Monza zehn Plätze in der Startaufstellung zurückgereiht.

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