Grand Prix von Italien Formel1

Alonso im Training von Defektteufel geplagt

Lewis Hamilton

Hamilton war am Freitag der Schnellste (© APA)

Fernando Alonso in Monza
Fernando Alonso bekam nicht viel Trainingszeit
Lewis Hamilton fuhr in den Freitagstrainings für den Grand Prix von Italien in Monza die schnellste Zeit. Fernando Alonso war der Pechvogel in beiden Sessions, Defekte kosteten dem Spanier wertvolle Trainingszeit.

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton war der Schnellste
Lewis Hamilton und Jenson Button waren am Freitag die schnellsten Piloten am Hochgeschwindigkeitskurs. Die beiden McLaren-Piloten lagen am Ende des zweiten Freien Trainings an der Spitze der Zeitentabelle. Hamilton war mit 1:25,290 Minuten um nur 0,038 Sekunden schneller als sein Teamkollege. Insgesamt hinterließ das britische Duo einen sehr starken Eindruck. In der Vormittagssession markierte Michael Schumacher mit 1:25,422 Minuten die Bestzeit.

Ansonsten waren die "Silberpfeile" eher von Problemen geplagt. Weil das DRS nicht richtig funktionierte, sah man einige Verbremser von Schumacher und Nico Rosberg. Vom Speed her sollten die beiden aber, wenn die Probleme gelöst werden, um das Podium mitfahren. Bei Red Bull eine Prognose zu stellen ist schwer, wie immer hielten sich Sebastian Vettel und Mark Webber am Freitag zurück.

Vettel ist unzufrieden
Sebastian Vettel
Vettel war mit seiner Leistung unzufrieden
Dennoch sah man am Ende der Trainings Sorgenfalten auf der Stirn des amtierenden Weltmeisters. Rund eine Sekunde fehlten Vettel (nur Platz 13) auf die Bestzeit von Hamilton. "Wir waren heute nicht schnell genug, es gibt noch einiges zu tun. Es gibt aber keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es sticht keine Kurve heraus, wo wir eine Sekunde verlieren, sondern wir verlieren konstant", erklärte der Deutsche.

Alonso im Pech
Die Pechsträhne von Fernando Alonso reißt nicht ab. Nach dem schweren Startunfall in Spa, bei dem er ein Peitschenschlagsyndrom erlitt, mittlerweile aber wieder fit ist, kam er in den beiden Trainings in Monza nicht richtig in Fahrt. In der ersten Session musste er kurz vor dem Ende seinen Ferrari mit einem Motorproblem abstellen.

Im zweiten Training hatte der Spanier zuerst Probleme mit den Bremsen. Etwa eine halbe Stunde vor dem Ende rollte Alonso im zweiten Gang an die Box, vermutlich ein Hydraulikproblem. Der Schaden konnte bis zum Ende nicht behoben werden, somit ging wertvolle Testzeit verloren. Von den Zeiten her kann man aber im Rennen am Sonntag (14 Uhr) wieder mit einem konkurrenzfähigen WM-Leader rechnen. Vor allem da Teamkollege Felipe Massa auf den Longruns die schnellsten Zeiten aller Piloten fuhr.

Bestzeiten des 1. Freien Trainings:
1. Michael Schumacher (GER) Mercedes 1:25,422
2. Jenson Button (GBR) McLaren-Mercedes 1:25,723
3. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:25,762
4. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:25,800
5. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1:25,861
6. Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes 1:25,944
7. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus-Renault 1:26,046
8. Sergio Perez (MEX) Sauber-Ferrari 1:26,323
9. Mark Webber (AUS) Red Bull 1:26,390
10. Pastor Maldonado (VEN) Williams-Renault 1:26,504
11. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:26,508

Bestzeiten des 2. Freien Trainings:
1. Lewis Hamilton (GBR) McLaren-Mercedes 1:25,290
2. Jenson Button (GBR) McLaren-Mercedes 1:25,328
3. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:25,348
4. Felipe Massa (BRA) Ferrari 1:25,430
5. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:25,446
6. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus-Renault 1:25,504
7. Paul di Resta (GBR) Force India 1:25,546
8. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:25,547
9. Sergio Perez (MEX) Sauber-Ferrari 1:26,068
10. Michael Schumacher (GER) Mercedes 1:26,094
11. Mark Webber (AUS) Red Bull 1:26,104
Weiter:
13. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:26,394


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