Ecclestones Saisonvorschau

13. März 2012 10:24; Akt: 19.03.2012 12:35 Print

"Würde Schumacher gerne bei Red Bull sehen"

Bernie Ecclestone fiebert bereits dem Saisonauftakt in Melbourne entgegen. Wieso er sich Michael Schumacher im Red Bull wünscht, wen er als schärfsten Titelrivalen von Sebastian Vettel sieht und wieso er noch nicht vor hat zu sterben, erzählte der Formel-1-Boss der APA.

 (Bild: DAPD)

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wünscht, wen er als schärfsten Titelrivalen von Sebastian Vettel sieht und wieso er noch nicht vor hat zu sterben, erzählte der Formel-1-Boss der APA.

Am kommenden Wochenende dröhnen endlich wieder die V8-Motoren der Formel-1-Boliden. Auch Ecclestone freut sich, dass es endlich wieder losgeht. "Es ist das erste Mal, dass wir sechs Weltmeister am Start haben. Das ist also schon einmal eine Premiere. Hoffentlich können sie alle ihre Klasse zeigen, dann werden es Superrennen", so der Brite, der aber hinzufügt: "Ich bezweifle etwas, dass das passieren kann. Wenn sie alle dasselbe Auto hätten, dann könnten wir uns zurücklehnen und schauen, wer wirklich der Beste ist."

Webber erster Vettel-Rivale?

An einen Alleingang von als ersten Verfolger des österreichischen Rennteams sieht.

Auch zum britischen Stallduell zwischen hat Ecclestone eine Meinung: "Jenson nutzt die Reifen sehr gut zu seinem Vorteil, er denkt viel mehr nach, schont das Auto, macht wenig Fehler. Lewis ist eher meine Art von Fahrer. Er ist aggressiv, einfach gut in dieser Hinsicht. Aber ich wäre sehr überrascht, wenn es Jenson nicht wie im Vorjahr gelingt, schneller als Lewis zu sein."

Schumacher zu Red Bull?

Die großen Unbekannten in dieser Saison sind Lotus und "ein paar Mal auf dem Podium sehen. Keine Ahnung, ob er Rennen gewinnen kann. So weit ich weiß, ist sein Auto viel besser als im letzten Jahr. Das ist es, was er braucht."

Doch der größte Wunsch des Milliardärs wäre Schumacher als Teamkollege von Vettel bei Red Bull. "Das war ein bisschen so dahingesagt. Ich würde ihn einfach sehr gern in einem Auto mit dieser Leistungsfähigkeit sehen. Aber ich glaube, Sebastian würde sich darüber freuen, wenn es so käme", glaubt Ecclestone, der mit "Schumi" zur Mitte der Saison gerne sprechen würde, ob er der Formel 1 noch länger als Pilot erhalten bleiben möchte, da dessen Vertrag mit Jahresende ausläuft.

"Räikkönen ist unter allen die unbekannte Größe"

Auch von sein Comeback feiert, erwartet der 81-Jährige einiges: "Er hat bei den Tests eine viel bessere Leistung gezeigt, als ich erwartet hätte. Ich bin sehr beeindruckt von Kimi, er ist unter allen die unbekannte Größe dieses Jahr. Und das Auto ist wohl auch richtig gut."

Aber auch Ecclestone glaubt, dass Ferrari in diesem Jahr wohl mit Problemen zu kämpfen haben wird. "Sie scheinen die ersten Rennen wieder zu verschlafen. Hoffen wir mal, dass sich einige Dinge in deren Lager geändert haben,

wenn die Europa-Rennen beginnen. Ferrari ist eben Ferrari, etwas Besonderes. Also wäre es schön, wenn sie konkurrenzfähig sind. Ich denke nicht, dass Ferrari die Leistung ihres derzeitigen Autos für längere Zeit hinnehmen wird."

Keine Lust auf die Pension

Während andere 81-Jährige längst ihre Pension genießen, arbeitet Ecclestone praktisch rund um die Uhr. An einen Rücktritt denkt der Brite noch lange nicht. "Ich habe derzeit nicht die Absicht zu sterben. Und ganz

sicher werde ich nicht in Rente gehen, ehe ich meine Pläne für die Formel 1 umgesetzt habe. Ich denke also, für ein paar Jahre bleibe ich noch."

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