Auch Ecclestone poltert

01. Februar 2018 17:49; Akt: 01.02.2018 17:52 Print

Niki Lauda ist sauer wegen dem Ende der Grid-Girls

Formel 1-Legende Niki Lauda kann das Ende der Grid-Girls nicht verstehen. "Das ist eine Entscheidung gegen die Frauen", meint der dreifache Weltmeister.

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Bevor er seine große F1-Karriere begann, durchlief Lauda die Formel 3 und die Formel 2, zusätzlich fuhr er Langstrecken-Rennen, um Geld für die Formel 1 zu verdienen. Beim Grand Prix von Österreich 1971 feiert Lauda sein Formel 1-Debüt, im March-Ford schied er aber aus. Lauda war für fünf Formel 1-Teams als Fahrer tätig: 1971-1972 March, 1973 B.R.M., 1974-1977 Ferrari, 1978-1979 Brabham und 1982-1984 McLaren. 1974 und 1975 wurde Lauda mit Ferrari Formel-1-Champion, 1984 mit McLaren. Nach seinem Feuerunfall 1976 am Nürburgring gab ihm ein Priester die letzte Ölung. Lauda überlebte, holte ein Jahr später seinen zweiten WM-Titel. 1979 trat er zurück, 1982 gab er sein Comeback, 1984 der dritte WM-Titel. Beim Feuer-Crash am Nürburgring sitzt Lauda minutenlang im brennenden Ferrari, im Klinikum Mannheim retten Ärzte sein Leben. 1979 ging Lauda unter die Airline-Betreiber und gründete seine Fluglinie Lauda-Air 1991 kam es zu einer der gröten Katastrophen der österreichischen Geschichte: In Thailand stürzte eine Lauda Air-Maschine ab, 223 Menschen starben. 2003 stieg Lauda wieder ins Airline-Business ein und gründete FlyNiki, das er 2011 komplett verkaufte. Lauda hat aus seinen beiden Ehen jeweils zwei Kinder, sein Sohn Mathias (36) ist selbst auch Rennfahrer und fährt Langstreckenrennen. Das bewegte Leben Laudas mit dem Crash am Nürburgring wurde im Film "Rush" verewigt. Aufgrund der starken Medikamentendosis nach seinem Unfall am Nürburgring ließ die Nierenfunktion bei Lauda nach. 1997 spendete ihm sein Bruder Florian und 2005 seine Partnerin Birgit eine neue Niere. In Spielberg stieg Lauda beim Legenden-Rennen 2015 noch einmal in seinen Weltmeister-McLaren von 1984. Niki Lauda ist auch ein gern gesehener Gast bei diversen Charity-Events. Hier macht er mit seinem Freund Bernie Ecclestone die Streif in Kitzbühel unsicher. Lauda ist immer wieder für einen flotten Spruch gut: "Völliger Schwachinn" und "vollkommen logisch" sind mittlerweile Kult. Lauda fährt immer noch Legenden-Rennen, hier im Ferrari in Monaco. Beim Fernsehsender RTL war Lauda 21 Jahre lang als Experte tätig. Im November 2017 gab er seinen TV-Rücktritt bekannt. Hier interviewt er gerade Sebastian Vettel. Im Moment ist Lauda als Vorstandsvorsitzender des Mercedes Formel-1-Teams tätig.

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Das Ende der Grid-Girls sorgt für Wirbel in der Formel 1! Auch Niki Lauda und Bernie Ecclestone sind nicht happy mit der Entscheidung gegen die hübschen Nummern-Girls an der Start-Aufstellung. Doch die Formel 1-Bosse halten an ihrem Entschluss fest.

"Wir glauben nicht, dass der Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen oder künftigen Fans in aller Welt ist", begründete Formel 1-Marketingchef Sean Bratches das Ende der Grid-Girls.

Lauda: "Entscheidung gegen die Frauen"

Formel 1-Legende Niki Lauda sieht das nicht ein: "Ich finde es sehr schade, dass mit dieser Tradition gebrochen wird. Damit tut man der Formel 1 und vor allem auch den Frauen keinen Gefallen. Das ist eine Entscheidung gegen die Frauen", sagt der dreifache Weltmeister (1975, 1977 und 1984) im Standard.

Auch der ehemalige Formel 1-Boss Bernie Ecclestone ist nicht glücklich über das Ende der Grid-Girls. Er meint in der britischen Sun: "Ich kann nicht erkennen, wie ein gut aussehendes Mädchen, das mit einem Fahrer und einer Nummer vor einem Formel-1-Auto steht, jemanden stören kann. Diese Mädchen waren doch Teil der Show. Die Fans lieben den Glamour."

Auch die Girls selbst sind erschüttert: "Wir hatten so viel Spaß. Niemand hat uns dort herabgesetzt oder belästigt. Es war einfach nur eine tolle Zeit", erklärte die ehemalige Nummern-Lady Lizzie Cundy.

(Heute Sport)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Klaus am 01.02.2018 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    arbeitslose Grid-Girls

    Mir tun die nun arbeitslosen Grid-Girls leid. Sie hatten Spaß bei ihrer gut bezahlten Arbeit. Was wünscht man sich mehr? Das ist den wichtigmachenden und selbsternannten Kämpferinnen für die Frauenrechte aber egal. Es muss einfach alles nach ihren Willen gehen. Was eine Belästigung für Frauen darstellt, das bestimmen nur sie.

    einklappen einklappen
  • Günther Prien am 01.02.2018 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Muß so sein !!

    1000 verhärmte Hysterikerinnen wollen es so ! Die Menschheit muß sich eben beugen...

  • Autofan am 01.02.2018 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kopftuch

    "Wir glauben nicht, dass der Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen oder künftigen Fans in aller Welt ist". Da hat er recht. Wenn sie ein Kopftuch an hätten wäre es kein Problem.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mani Berger am 01.02.2018 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    I hob nichts zu verschenken

    Und wieder der Alte Geilspecht!Und da zweite noch dazu die Mumie!

  • Günther Prien am 01.02.2018 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Muß so sein !!

    1000 verhärmte Hysterikerinnen wollen es so ! Die Menschheit muß sich eben beugen...

  • KNIGHT99 am 01.02.2018 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na super

    Das letzte in der Formel eins wird gestrichenen. Jetzt kommen die GRID BOYS !!! Na gratuliere

  • Autofan am 01.02.2018 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kopftuch

    "Wir glauben nicht, dass der Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen oder künftigen Fans in aller Welt ist". Da hat er recht. Wenn sie ein Kopftuch an hätten wäre es kein Problem.

  • Pauli am 01.02.2018 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seine

    Mitarbeiter auch auf Ihn !