TV-Übertragung

25. Januar 2018 13:59; Akt: 03.03.2018 15:43 Print

Rechte-Streit um Formel 1, Sky verliert Wettzerren

Sky verliert nach der Europa League auch die Formel 1. Das Sport-Paket des TV-Senders wird sich stark verändern, RTL hält die Exklusiv-Rechte in Deutschland.

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Bevor er seine große F1-Karriere begann, durchlief Lauda die Formel 3 und die Formel 2, zusätzlich fuhr er Langstrecken-Rennen, um Geld für die Formel 1 zu verdienen. Beim Grand Prix von Österreich 1971 feiert Lauda sein Formel 1-Debüt, im March-Ford schied er aber aus. Lauda war für fünf Formel 1-Teams als Fahrer tätig: 1971-1972 March, 1973 B.R.M., 1974-1977 Ferrari, 1978-1979 Brabham und 1982-1984 McLaren. 1974 und 1975 wurde Lauda mit Ferrari Formel-1-Champion, 1984 mit McLaren. Nach seinem Feuerunfall 1976 am Nürburgring gab ihm ein Priester die letzte Ölung. Lauda überlebte, holte ein Jahr später seinen zweiten WM-Titel. 1979 trat er zurück, 1982 gab er sein Comeback, 1984 der dritte WM-Titel. Beim Feuer-Crash am Nürburgring sitzt Lauda minutenlang im brennenden Ferrari, im Klinikum Mannheim retten Ärzte sein Leben. 1979 ging Lauda unter die Airline-Betreiber und gründete seine Fluglinie Lauda-Air 1991 kam es zu einer der gröten Katastrophen der österreichischen Geschichte: In Thailand stürzte eine Lauda Air-Maschine ab, 223 Menschen starben. 2003 stieg Lauda wieder ins Airline-Business ein und gründete FlyNiki, das er 2011 komplett verkaufte. Lauda hat aus seinen beiden Ehen jeweils zwei Kinder, sein Sohn Mathias (36) ist selbst auch Rennfahrer und fährt Langstreckenrennen. Das bewegte Leben Laudas mit dem Crash am Nürburgring wurde im Film "Rush" verewigt. Aufgrund der starken Medikamentendosis nach seinem Unfall am Nürburgring ließ die Nierenfunktion bei Lauda nach. 1997 spendete ihm sein Bruder Florian und 2005 seine Partnerin Birgit eine neue Niere. In Spielberg stieg Lauda beim Legenden-Rennen 2015 noch einmal in seinen Weltmeister-McLaren von 1984. Niki Lauda ist auch ein gern gesehener Gast bei diversen Charity-Events. Hier macht er mit seinem Freund Bernie Ecclestone die Streif in Kitzbühel unsicher. Lauda ist immer wieder für einen flotten Spruch gut: "Völliger Schwachinn" und "vollkommen logisch" sind mittlerweile Kult. Lauda fährt immer noch Legenden-Rennen, hier im Ferrari in Monaco. Beim Fernsehsender RTL war Lauda 21 Jahre lang als Experte tätig. Im November 2017 gab er seinen TV-Rücktritt bekannt. Hier interviewt er gerade Sebastian Vettel. Im Moment ist Lauda als Vorstandsvorsitzender des Mercedes Formel-1-Teams tätig.

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Die Formel-1-Übertragungen des Pay-TV-Senders Sky hatten in der Motorsport-Szene eine eingeschworene Fangemeinde. Der Sender punktete mit verschiedenen Blickwinkeln auf die Live-Events, Detailverliebtheit. Damit ist nun Schluss. Im Tauziehen um die Rechte der Königsklasse des Rennsports ging Sky leer aus.

RTL erhält in Deutschland den exklusiven Zuschlag. Am Mittwoch wurde Carsten Schmidt, Sky-Vorsitzender, in einer Aussendung zitiert: "Die Ziele, die wir uns für die Verhandlungen vorgenommen haben, konnten wir nicht erreichen." Der Sender zog sich aus dem Rechtepoker zurück.

RTL konnte sich schon Ende 2017 die Rechte für die Formel 1 für drei weitere Jahre sichern.

Das hat wohl auch Auswirkungen auf den österreichischen Markt. Es ist davon auszugehen, dass Sky auch auf dem heimischen Markt aussteigt. Damit spricht auf den ersten Blick alles für exklusive Übertragungen auf ORF eins.

Sky verlor zuletzt bereits die Rechte an der Europa League. Die Champions-League-Rechte muss sich der Sender ab kommender Saison zudem mit dem Neuling auf dem Markt, DAZN, teilen.

(Heute Sport)

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