Formel 1 unter Schock

25. Juli 2018 11:39; Akt: 25.07.2018 11:53 Print

Trauer bei Ferrari! Boss Sergio Marchionne ist tot

Der Ferrari-Chef Sergio Marchionne ist in Zürich verstorben. Der italienisch-kanadische Manager wurde nur 66 Jahre alt.

Ferrari-Boss Sergio Marchionne ist verstorben. (Bild: imago sportfotodienst)

Ferrari-Boss Sergio Marchionne ist verstorben. (Bild: imago sportfotodienst)

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Die Formel 1 trauert! Vor wenigen Tagen war Sergio Marchionne als Boss von Fiat-Chrysler und Ferrari zurückgetreten. Der Grund: unerwartet schwere Komplikationen nach einer Operation.

Am Mittwochvormittag wurde nun bekannt, dass er den Kampf gegen den Lungenkrebs verloren hat und im Alter von 66 Jahren verstorben ist.

Marchionne starb im Krankenhaus in Zürich.

Er wurde 1952 im italienischen Chieti geboren, wanderte im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie nach Kanada aus. In Toronto studierte er Philosophie und Rechtswissenschaften, Betriebswirtschafstlehre in Windsor.

Marchionne war seit 2004 Chef von Fiat-Chrysler

Marchionne hatte die Führung bei Fiat-Chrysler 2004 übernommen und den Autobauer in den vergangenen 14 Jahren einschneidend umgebaut. Er brachte die kriselnde Kernmarke Fiat auf Vordermann, betrieb die 2014 vollzogene Fusion mit dem US-Autobauer Chrysler zu einer neuen Dachmarke. 2016 gliederte er dann Ferrari aus dem Konzern aus und brachte den Sportwagenbauer separat an die Börse.

Neben seiner Tätigkeit bei Fiat-Chrysler blieb er danach aber weiterhin Chef bei Ferrari. Der Ferrari-Aufsichtsrat reagierte nach eigenen Angaben mit "großer Traurigkeit" auf die Nachricht vom Ausscheiden des Managers.

Elkann neuer Boss

Zum neuen Geschäftsführer des Fiat-Chrysler-Konzerns wurde Mike Manley ernannt. Als neuer Ferrari-Präsident wurde John Elkann auserkoren.

Der US-Manager erklärte in einer ersten Stellungnahme: "Ich bin zutiefst betrübt, von Sergios Gesundheitszustand zu erfahren. Es ist eine Situation, die bis vor ein paar Stunden undenkbar war, und eine, die uns alle mit einem echten Gefühl der Ungerechtigkeit zurücklässt. Meine ersten Gedanken gehen an Sergio und seine Familie."

"Er war ein aufgeklärter Anführer"

"In den vergangenen 14 Jahren haben wir gemeinsam Erfolge und Schwierigkeiten erlebt, nicht nur interne und externen Krisen, sondern auch einzigartige und unwiederholbare Momente - sowohl persönliche als auch geschäftlich. Für so viele war Sergio ein aufgeklärter Anführer und ein beispielloser Bezugspunkt. Für mich war er jemand, mit dem ich Gedanken austauschen konnte und dem ich vertrauen konnte, ein Mentor und vor allem ein wahrer Freund."


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gottfried918 am 25.07.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RIP.

    So schnell kanns gehen man darf nicht alles zu Ernst nehmen und das Leben geniessen so lange es geht! Aber bis 65 sollst Hackln gehen!

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  • Berni am 25.07.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ferrari

    Er hat viel für den Konzern gemacht, Ferrari Erfolge und die neuen Alfa Modelle, unter anderem. RIP

  • So ein am 25.07.2018 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Irrsinn

    Wie kann ein kluger Mann wie er in ein italienisches Krankenhaus gehen, um sich einem Eingriff zu unterziehen?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Leonhard am 25.07.2018 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einer schaffst, einer nicht

    Eine Lungentransplantation ist zu 70% tödlich.

  • So ein am 25.07.2018 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Irrsinn

    Wie kann ein kluger Mann wie er in ein italienisches Krankenhaus gehen, um sich einem Eingriff zu unterziehen?

  • Berni am 25.07.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ferrari

    Er hat viel für den Konzern gemacht, Ferrari Erfolge und die neuen Alfa Modelle, unter anderem. RIP

  • gottfried918 am 25.07.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RIP.

    So schnell kanns gehen man darf nicht alles zu Ernst nehmen und das Leben geniessen so lange es geht! Aber bis 65 sollst Hackln gehen!

    • Rudolf S am 25.07.2018 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @gottfried918

      Es ist bei Krebs egal wie alt man ist und ohne Arbeit können sie das Leben nur sehr eingeschränkt genießen

    • Arbeit vs Freiheit am 25.07.2018 14:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Rudolf S

      bloß weil Sie vielleicht ohne Arbeit das Leben nur eingeschränkt genießen können, heißt das nicht, dass alle anderen die selben Probleme damit haben wie Sie.

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