Fußball

Handball-EM: Frankreich holt sich historischen Titel

Die Truppe von Trainer Claude Onesta ist nun amtierender Olympiasieger (2008), Weltmeister (2009) und Europameister (2010) - dieses Triple ist einmalig in der Geschichte. 

Kroatien begannen stark
Die Franzosen gingen als Favoriten ins Endspiel, auch wenn auf den Rängen der Wiener Stadthalle ganz klar die tausenden Kroaten das Sagen hatten. Nach zehn Minuten betrug die Führung Kroatiens zwei Tore (4:2), in der 28. Minute lag Kroatien sogar 12:9 in Front. 

Doch kurz vor der Pause startete Frankreich durch, innerhalb von 84 Sekunden stellten Karabtic mit zwei Toren und Daniel Narcisse den Pausenstand von 12:12 her. Triumphaler Abschluss Die Pause bremste den französischen Angriffswirbel nicht, bis zur 38. Minute schossen sich Karabatic und Co. 17:13 in Front.

Frankreich nützte Rote Karte
Der Widerstand Kroatiens war aber nicht gebrochen. Als Balic mit einem herrlichen Heber auf 18:19 verkürzte (48.) war die Partie wieder offen. Doch im Gegenzug sah Vedran Mataija aufgrund einer eher harmlosen Attacke gegen Karabatic die Rote Karte, Frankreich nützte die Überzahl, um auf 21:18 davonzuziehen (51.) und spielte den Sieg nach Hause.

Kroaten warten weiterhin
Die Kroaten, die auch das WM-Finale 2009 im eigenen Land gegen die Franzosen verloren hatten, müssen hingegen weiterhin auf ihren ersten EM-Titel warten. Auch bei der vergangenen EM 2008 hatten sie sich aufgrund einer Finalniederlage gegen Dänemark mit Silber begnügen müssen.

APA/red.


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