Red Bull Salzburg

Moniz: Dose nach 65 Partien leer

Dietrich Mateschitz

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Red Bull verleiht Flügel! Ricardo Moniz nahm den Slogan wörtlich und verabschiedete sich am Dienstag als Salzburg-Trainer. Wen zaubert Mäzen Didi Mateschitz als Nachfolger aus dem Hut? Neben Peter Pacult hat Niko Kovac die besten Karten.

In 33 Tagen bestreitet Salzburg das Hinspiel der zweiten Champions-League-Qualirunde. Heute wird erstmals dafür trainiert. Die Übungseinheit leiten Piet Hamberg und Niko Kovac, die bislang als Moniz-Assistenten fungierten. Das Gespann ist auch als langfristige Lösung denkbar. Kovac hat vor Kurzem die UEFA-Pro-Lizenz erworben und ist berechtigt, die "Bullen" zu coachen. Zudem genießt er im Team einen exzellenten Ruf.

Für Kandidat Pacult spricht, dass er in Leipzig ebenfalls für das Dosen-Imperium arbeitet. Außerdem könnte er "seinen" Pressesprecher Sharif Shoukry in die Mozartstadt mitnehmen – Thomas Blazek, seit sieben Jahren bei Salzburg tätig, schmiss einen Tag nach Moniz hin.

Der zukünftige, sechste Trainer der Red-Bull-Ära muss sich darauf einstellen, nur 60 Spiele auf der Bank zu sitzen. Danach ist – meist unfreiwillig – Schluss. Moniz bildete eine Ausnahme: Er ging von selbst und bestritt die zweitmeisten Partien (65). Länger werkte nur Giovanni Trapattoni (87 Spiele).

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