Rapid Wien

Rapid jubelt über "schönste Niederlage"

Rapid schaffte es als erste österreichische Mannschaft, einen Premier-League-Klub aus dem Europacup zu werfen. Das Rückspiel gegen Aston Villa verlor die Truppe von Peter Pacult zwar mit 2:1, dank Auswärtstor stiegen die Hütteldorfer aber dennoch in die lukrative Gruppenphase der Europa League auf.


"Das war wahrscheinlich eine der schönsten Niederlagen, die Rapid jemals erlitten hat. Der Aufstieg war nicht unverdient. Wir sind in den ersten 30 Minuten gut gestanden. Dass man gegen einen Premier-League-Club so besteht, kann man sich nur wünschen. Es gehört Klasse dazu, einen Premier-League-Verein auszuschalten, und die haben wir bewiesen", ist Trainer Peter Pacult auf seine junge Truppe stolz.


Jelavic macht sich Geburtstagsgeschenk

Doppelten Grund zur Freude hatte Rapid-Stürmer Nikica Jelavic. Der Kroate schoss just an seinem 24. Geburtstag das entscheidende Auswärtstor. "Es ist immer etwas Besonderes, gegen so eine Mannschaft wie Aston Villa zu treffen. Aber es ist nicht wichtig, wer die Tore macht. Ich weiß, ich habe auch große Chancen vergeben", bleibt der Torschütze bescheiden.


Ein anderer Held des glorreichen Abends war Rapid-Goalie Helge Payer. Der Keeper wehrte einen von zwei Strafstößen ab: "Wir fühlen uns mörderisch. Wir haben gewusst, wenn wir ein Tor machen, dann sind wir weiter. Ich habe zwar einen Elfer gehalten, aber jeder hat hundertprozentigen Anteil am Aufstieg. Wir wollen diesen Erfolg jetzt einfach genießen."


Katzenjammer herrscht bei Gegner Aston Villa. "Wir hätten in die Gruppenphase einziehen müssen. Ich bin unglaublich enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben", gibt Villa-Coach Martin O'Neill zu. Auch die britische Presse ist vom Klub aus Birmingham wenig begeistert. "GOODNIGHT, Vienna. Goodbye, Europe", titelt etwa The Sun.


Gruppenauslosung heute um 13:00 Uhr

Wenn die Gruppenphase der Europa League heute ab 13:00 Uhr ausgelost wird, blicken tausende österreichische Augen gespannt nach Monaco. Vier Klubs hat Österreich im Hauptbewerb, wo mitunter echte Kaliber auf Rapid, Salzburg, Sturm und die Austria warten.


Nach der Reform der internationalen Bewerbe ist der ehemalige "Cup der Verlierer" attraktiv wie noch nie. Hammerlose, aber auch lösbare Aufgaben, warten auf die österreichischen Vertreter. Die Wiener Austria steht als einziger heimischer Klub im zweiten Topf.


Die Lostöpfe im Überblick:

TOPF 1

Werder Bremen (GER)
Villarreal (ESP)
AS Roma (ITA)
PSV Eindhoven (NED)
Shakhtar Donetsk (UKR)
Sporting CP Lisbon (POR)
Hamburger SV (GER)
Benfica (POR)
Valencia (ESP)
Panathinaikos (GRE)
Ajax (NED)
Steaua Bucuresti (ROM)

TOPF 2

Fenerbahçe (TUR)
FC Basel (SUI)
Lille OSC (FRA)
Celtic (SCO)
Everton (ENG)
Club Brugge (BEL)
Heerenveen (NED)
Galatasaray (TUR)
Anderlecht (BEL)
AUSTRIA WIEN (AUT)
FC København (DEN)
Lazio Rom (ITA)

TOPF 3

Hertha BSC (GER)
Sparta Praha (CZE)
Dinamo Bucuresti (ROM)
AEK Athen (GRE)
Slavia Praha (CZE)
Levski Sofia (BUL)
Athletic Bilbao (ESP)
Partizan Belgrade (SRB)
Hapoel Tel-Aviv (ISR)
FC Twente Enschede (NED)
Dinamo Zagreb (CRO)
Fulham FC (ENG)

TOPF 4

CSKA Sofia (BUL)
Toulouse FC (FRA)
CFR Cluj (ROM)
Genoa (ITA)
SK RAPID WIEN (AUT)
FC Timisoara (ROM)
BATE Borisov (BLS)
Nacional Funchal (POR)
FC SALZBURG (AUT)
SK STURM GRAZ (AUT)
FK Ventspils (LAT)
Sheriff Tiraspol (MOL)

Die Auslosung startet um 13 Uhr.



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