TV-Revolution in Italien: Zeitlupe abgeschafft
© Eddie Keogh / Reuters
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Erzielt Totti in der Serie A ein "Lampard-Tor", müssen RAI-Kunden auf eine Zeitlupe verzichten
Abseits oder nicht? War der Ball hinter der Linie? Hätte man für dieses Foul nicht die Rote Karte zücken müssen? Fragen wie diese bleiben Fußballfans, die Spiele der Serie A auf dem italienischen TV-Sender RAI verfolgen, in Zukunft unbeantwortet. Die Fernsehstation streicht zum Schutz der Schiedsrichter nämlich die Zeitlupe.
Chefredakteur Eugenio de Paoli erklärte, die penible Kontrolle aller heiklen Szenen und das Anprangern der Schiedsrichter nähre ständigen Streit, ohne dass man Einfluss auf den Ausgang nehmen könne. Ausnahmen will der Sender bei Toren und Roten Karten machen.
RAIs Entscheidung ist insofern bemerkenswert, als der Sender seit 1967 auf Zeitlupen gesetzt hatte.
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