Windtners Wundertüte Fußball

Warum der ÖFB Koller zum Teamchef machte

Warum der ÖFB Koller zum Teamchef machte

Angelobung: ÖFB-Präsident Leo Windtner mit seinem neuen Teamchef Marcel Koller und Sportdirektor Willi Ruttensteiner (v.l.n.r.) (© EXPA/ Erwin Scheriau)

AUT, OeFB, Praesentation Nationalteam Trainer
Angelobung: ÖFB-Präsident Leo Windtner mit seinem neuen Teamchef Marcel Koller und Sportdirektor Willi Ruttensteiner (v.l.n.r.)
Internationale Erfahrung und Erfolge, Führungsstärke, Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz, moderne Trainingsmethoden, Identifikation mit dem österreichischen Fußball und Wohnsitz Wien – so lautet das Anforderungsprofil, das der ÖFB erstellte.

Darauf passte Koller (Windtner: "Experten internationalen Ranges rieten mir zu ihm") offenbar besser als Franco Foda, Andi Herzog, Kurt Jara und Co. Interessant: Verträge mit Foda, Herzog und Jara (inklusive Erfolgsprämien) waren schon unterschriftsbereit, ehe Windtner noch am Montag den Deal mit Koller fixierte - ohne dabei in Details zu gehen.

"Er soll mit Sportdirektor Willi Ruttensteiner ein österreichisches Spielsystem entwickeln und mit ihm eng zusammenarbeiten. Heißt: Koller ist für Aufstellung und Taktik zuständig, muss aber Feedback an den Sportdirektor geben", sagt Windtner, der den neuen Teamchef vorerst mit einem Zweijahresvertrag ausstattete.

Die Heute-Leser konnte Koller noch nicht überzeugen. 71 Prozent trauen ihm in einer Blitzumfrage Dienstagnachmittag auf Heute.at nicht zu, das Team zur Weltmeisterschaft 2014 führen zu können.

 

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