ÖFB-Cup Fußball

Rapid scheitert mit neun Mann gegen Ried

Steffen Hofmann, Thomas Hinum und Nacho

Rapid spielte in der Verlängerung in Unterzahl

Steffen Hofmann, Thomas Hinum und Nacho

Rapid spielte in der Verlängerung in Unterzahl

Titelverteidiger SV Ried steht nach einem hart umkämpften Sieg in der Verlängerung bei Rapid im Viertelfinale des ÖFB-Cups. Bei der 1:2-Niederlage wurden gleich zwei Hütteldorfer ausgeschlossen. Salzburg drehte Rückstand gegen den LASK. Sturm bezwang Liga-Spitzenreiter Admira.

Die Wiener wurden von den Riedern gleich einmal am falschen Fuß erwischt. Ein grobes Missverständnis in der Hintermannschaft der Hütteldorfer führte dazu, dass Ex-Rapidler Thomas Hinum völlig frei zum Schuss kam. Sein Schuss wurde auch noch unglücklich von Harald Pichler abgefälscht und so stand es nach 14 Minuten bereits 1:0 für den Titelverteidiger.

Christopher Drazan und Schiedsrichter Alexander Harkam

Drazan musste vorzeitig vom Feld

Doch Rapid schlug nur fünf Minuten später zurück. Christopher Drazan kam bei einem einstudierten Corner völlig frei im Strafraum zum Schuss und bugsierte das Leder wunderschön ins Kreuzeck. Die Partie ging schwungvoll weiter, Zählbares gab es aber in Hälfte zwei nicht zu sehen, die Partie ging in die Verlängerung.

Zwei Mal Gelb-Rot in der Verlängerung
Dort schwächte sich Rapid erst einmal selbst. Torschütze Drazan sah nach einem völlig unnötigen Foul an der Mittellinie Gelb-Rot. Als die 6500 Zuschauer bereits mit dem Elfmeterschießen rechneten, schlug Anel Hadzic mit einem Kracher aus 20 Metern zu (114.), Rapid-Goalie Helge Payer war machtlos.

Kurz nach dem Gegentreffer wurde auch noch Michael Schimpelsberger nach einem Foul an Daniel Beichler mit Gelb-Rot unter die Dusche geschickt. Mit zwei Mann weniger war Rapid chancenlos und schied einmal mehr vorzeitig im Cup aus.

Daniel Kogler und Roman Wallner

Salzburg gelang es erst in Überzahl gegen den LASK zum Erfolg zu kommen

"Bullen" steigen mit Mühe auf
Salzburg tat sich vor nur 3300 Zuschauern gegen den zweitklassigen LASK schwer und wurde dann noch eiskalt erwischt. Benjamin Freudenthaler brachte die Linzer nach der Pause in Führung (51.). Dann wurde es hektisch. Zuerst wurde Attila Varga (LASK) wegen einer Unsportlichkeit ausgeschlossen.

Kurz darauf besorgte Franky Schiemer bei einem Eckball per Kopf den Ausgleich (72.). Stefan Maierhofer erhöhte nur sieben Minuten später auf 2:1 für die "Bullen", die nun im Viertelfinale stehen.

Sturm zwingt Admira in die Knie
Meister Sturm bekam es mit den in der Meisterschaft groß aufspielenden Admira zu tun und gewann die Partie. Dabei brachte Daniel Toth die Niederösterreicher in der 16. Minute in Führung. Bis zur Pause drehte Darko Bodul mit zwei Toren das Spiel (18., 36.). In Hälfte zwei passierte lange Zeit nichts, bevor Andreas Hölzl in der ersten Minute der Nachspielzeit die Entscheidung herbei führte.

Ergebnisse der Achtelfinalspiele vom Mittwoch:
Rapid Wien - SV Ried 1:2 (1:1) n.V.
RB Salzburg - LASK 2:1 (0:0)
Sturm Graz - Admira 3:1 (2:1)
SVG Reichenau - Austria Wien 0:2 (0:0) (zum Spielbericht)


PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at - Sport!

Ihre Meinung

Ihre Meinung

Fotoshows aus Fußball (10 Diaserien)
Weitere Interessante Artikel