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17.11.2011

Nach Protesten

Ukraine will Töten von Straßenhunden einstellen

Ukraine Straßenhund

Der Aufschrei in der Tierfreundegemeinde war groß, die Folgen der Proteste sind allerdings nicht die besten für die Vierbeiner (© AP)

Die massiven Proteste von Tierschutzorganisationen haben bewirkt, dass die Ukraine dem Massentöten von Straßenhunden ein Ende setzt. Das Tierleid haben die Tierschützer durch ihre Aktionen aber eher verschärft.

Die Ukraine hat ein echtes Straßenhundeproblem. Beißattacken der oft kranken Tiere an Menschen stehen an der Tagesordnung. Die Ukraine hat deshalb schon vor längerem mit Massentötungen begonnen. Da die Ex-Sowjet-Republik im kommenden Jahr die Fußball-EM veranstaltet, wurde dies nun auch im Ausland bekannt.

Seither laufen Tierschutzorganisationen und Tierfreunde Sturm. Die Proteste zeigen nun Wirkung. Das ukrainische Umweltministerium hat nun seine Kommunen aufgefordert, das Töten der Hunde einzustellen. Stattdessen sollen die Tiere eingefangen und in neuerrichtete Tierheime gesteckt werden.

Aber die Ukraine ist ein armes Land, das monatliche Durchschnittseinkommen liegt unter 300 Euro. Wer die Tierheime bezahlen soll ist unklar, ebenso wie man das Hundeproblem bis zur EURO 2012 in den Griff bekommen soll. Vermutlich haben die wütenden Proteste nicht das Beste für die Vierbeiner bewirkt...

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11 Kommentare von unseren Lesern

1

fuerTiere (94)
18.11.2011 11:07

Vor allem in der Ukraine leben viele Hunde
auf der Straße. Hunde werden nicht freiwillig zum Streuner. Es ist der Mensch, der Schuld ist. Sie haben die Tiere zuerst ausgesetzt, der Rest wird von der Natur erledigt, zumal sich Streuner unkontrolliert vermehren. Nur damit die vielen erwarteten Besucher/Touristen während der Fußball-EM 2012 nicht mit Streunern konfrontiert werden sollen, werden die wehrlosen Tiere zu Tode geschlagen, vergiftet oder mit mobilen Krematorien bei lebendigem Leib verbrannt, damit die Straßen zur EM 2012 sauber sind.
Die Alternative heißt CNVR "catch, neuter, vaccinate and release" (Fangen, Kastrieren, Impfen und wieder freilassen). Eine Methode die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahre 1990 wissenschaftlich als Lösung gegen die Überbevölkerung von Hunden nachgewiesen wurde. In Länder wie Bosnien und in der Türkei, wo es auch große Hundepopulationen gibt, haben schon erfolgreiche CNVR Projekte stattgefunden.

0

meltur (1)
18.11.2011 09:58

Frechheit
Dieser Artikel ist dermasen unsachlich und eine Frechheit.
Es ist ja den Medien zu verdanken das diese Grausamkeit nicht früher ans Licht gekommen ist.
Es gibt genug arme Länder die trotzdem Tierheime haben und genug Menschen weltweit ,auch Ärzte,die Kastrationsprojekte und Spenden sammeln für so etwas.Aber Nein-so etwas wird abgelehnt aus falschem Stolz!
Das Gift,die Betäubung(und Gewehre) und die Öfen kosten auch-dafür ist das Geld wohl da.
Die UEFA und der DFB können über 6 Millionen in dieses Arme Land stecken für Fussball,aber für die Tiere war ein lächerlicher Betrag von nur 8500 Euro übrig-um dieses "Problem"zu lösen.
Ich bin von heute.at sehr enttäuscht und hätte mehr erwartet-da ist selbst die Bildzeitung sachlicher!

0

unbekannt (1)
17.11.2011 23:48

Unverständniss
Für die Art Ihrer Berichterstattung fehlt mir jegliches Verständniss. Bei aller Überlegung kann ich mir nicht erklären wie Tierschützer das Leid der Tiere noch verschärft haben sollen. Es kann doch schlimmer nicht sein, als vergiftet oder bei lebendigem Leib verbrannt zu werden?
Was die Kosten angeht, ist es wohl eher so das der Bau von Tierheimen nicht bezahlt werden soll, dies bringt kein Geld sondern kostet nur..tut mir leid, ich hätte von einem Journalisten mehr Objektivität erwartet.

1

unbekannt (1)
17.11.2011 23:45

Gehört Recherche nicht auch zum Journalismus?
Vielleicht hätte der Redakteur des Artikels seinen Job mal richtig ausführen sollen und recherchiert.

Es gibt genug Videos in dem sich die ukrainische Bevölkerung selbst gegen diese grausame Maßnahme ausspricht und sagt, dass KEINER der Strassenhunde Beißattacken auf Menschen macht, sondern die Hunde vor den Menschen davonlaufen! Aber vielleicht kann der Redakteur die englische Übersetzung nicht lesen. Auf jeden Fall entbehrt der Artikel jeglicher Tatsache und ist eine Unverschämtheit.

0

lala18 (1)
17.11.2011 23:26

öhh
ich war eben sprachlos...bodenlose frechheit ist sowas! sicher sind tiehheime teuer und es ist vl auch nicht das beste für die tiere ihr leben lang darin zu verrotten (es können wahrscheinlich nicht alle nach Deutschland und Österreich gebracht werden) , aber selbst wenn das mit den tierheimen nicht funktionieren sollte, muss zumindest das töten aufhören! man kann die tiere doch einfach in ruhe lassen, oder? ich denke nicht dass die große probleme damit haben auf der strasse zu sein solange sie nicht misshandelt, vergiftet, etc. werden.
haltet mich für naiv, aber ich glaube wirklich, dass es möglich wäre in ruhe mit den strassentieren zusammenzuleben OHNE sie zu töten und zu quälen...

0

unbekannt (2)
17.11.2011 21:16

Pfff
Dieser Artikel ist an bodenloser Frechheit und Verleumdung kaum zu überbieten!

0

unbekannt (2)
17.11.2011 21:10

Ähmmm
Anscheinend haben wir hier Befürworter dieser Massentötungen, welche diesen Bericht verfasst haben. Beiss"attacken" der oft kranken Tiere an Menschen stehen an der Tagesordnung. Ja, Ukraine du armes Land. Voll daneben dieser Artikel!!!

1

Kaeseschnitt... (1)
18.11.2011 00:55

Die arme Seelen aus der Ukraine...
6-stellige Beträge haben sie für ein einzigen Fußballspieler...
Der Fußball hat dieses grausame abschlachten, vergiften, erschießen und verbrennen ausgelöst.....
Dann soll sie es nun unterstützen, etwas gut zu machen...
Obwohl...diese arme Seelen die barbarisches hinter sich haben, kann kein Geld der Welt mehr retten!!!
....Und die arme Seelen die übrig geblieben sind, müssen nun wohl beissen, nachdem sie ihre Leidensgenossen so haben sterben sehen!
Werde ALLES was dieses Land zu bieten hat, verachten und meiden (sowie ich es auch mit Griechenland, Rumanien, Bulgarien, etc.)mache.
Ich schäme mir oft ein Mensch zu sein!!!

1

unbekannt (1)
17.11.2011 19:11

Hilfe wurde doch schon angeboten. Man kann es natürlich gleich schlecht reden.
Das Hilfe schon angeboten und leider von der Ukraine nicht angenommen wurde, wird hier leider vergessen. Passt wohl nicht zum Bericht, was?

0

mbergmann-sh (1)
17.11.2011 18:19

Was bitte, kann schlimmer sein, als getötet zu werden?
Hier sind jetzt alle Aktiven gefragt, die durch ihren unermüdlichen Protest dazu beigetragen haben, das Töten aufzuhalten. Schirmherrschaft, Patenschaften, Tiere rüberholen und vermitteln!


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