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21.11.2011

Babak Rafati

Suizid-Versuch aus "persönlichen Gründen"

Babak Rafati

Babak Rafati wollte sich umbringen (© AP)

Wende im Fall um Babak Rafati. Der Selbstmordversuch des deutschen Schiedsrichters dürfte anscheinend nichts mit Fußball zu tun haben.

Am Wochenende schockierte die Fußballwelt die Nachricht vom Suizidversuch Rafatis. Nur zwei Jahre nach dem Freitod von Tormann Robert Enke vermuteten viele, der Druck im Profi-Fußball hätte dazu geführt, dass sich der Unparteiische in einem Kölner Hotelzimmer die Pulsadern aufschlitzte.

Jetzt wurden laut der Kölnischen Rundschau Notizen im Zimmer gefunden, die die Verzweiflungstat erklären. Ein Ermittler bestätigt, dass sich Rafati aus "persönlichen Gründen" das Leben nehmen wollte. "Es geht nicht um Überforderung im Fußball", meinte der Polizeibeamte.

Davon gingen die Ermittler zu Beginn aus, da Rafati als einer der schlechtesten Schiedsrichter der Deutschen Bundesliga gilt. Weil in seinem Blut Alkohol festgestellt wurde, rechneten die Behörden mit einer Kurzschlusshandlung. Die Wahrheit kennt nur der Schiedsrichter selbst.

Der Deutsche wurde zwar am Montag aus dem Spital in Köln entlassen, begab sich nun aber in seiner Heimatstadt Hannover in stationäre Behandlung. Das wegen des Suizidversuchs abgesagte Bundesligaspiel zwischen Köln und Mainz wird am 13. Dezember nachgetragen.

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