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10.12.2011
Bundesliga
Vierkampf um die Herbstmeister-Krone
Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Rapid und Wacker endete mit einem 3:0-Auswärtssieg der Hütteldorfer (© Reuters)
Nach 17 Runden sind Austria, Rapid, Ried und die Admira punktegleich an der Spitze (hier geht's zur Tabelle). Somit wird vermutlich das Torverhältnis entscheiden, wer Herbstmeister wird. Dieses spricht derzeit knapp für die Veilchen aus Favoriten.
Das Fußballwochenende startet aber beim Erzrivalen in Hütteldorf. Rapid bekommt es am Samstag (16 Uhr) daheim mit Wacker Innsbruck zu tun. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, die Tiroler haben seit dem 1:0-Sieg am 20. April 2002 nicht mehr im Hanappi-Stadion gewonnen. Die Grün-Weißen, die seit sieben Spielen ungeschlagen sind, wissen aber, dass mit Wacker ein harter Brocken wartet.
Immerhin gewannen die Innsbrucker zuletzt daheim gegen Meister Sturm. "Sie sind auch in der heurigen Saison, speziell in den Auswärtsspielen, ein ganz harter Brocken. Sie haben bei der Austria schon 2:0 geführt, gegen Salzburg mit einem Mann weniger ein Unentschieden erreicht und auch in Graz gegen Sturm erst in letzter Sekunde verloren", weiß Rapid-Coach Peter Schöttel, der bis auf Novota, Schrammel und Prokopic aus dem Vollen Schöpfen kann.
Austria vor Spiel in Graz gewarnt
Um 18.30 Uhr folgt dann der Schlager zwischen Sturm Graz und der Wiener Austria. Das Duell stärkstes Heimteam gegen stärkstes Auswärtsteam (nach Verlustpunkten) verspricht viel Brisanz. "Ich glaube fest an drei Punkte. Wir haben gegen Rapid, Salzburg, Ried und die Admira zu Hause gewonnen. Jetzt wäre eigentlich die Austria an der Reihe", lautet die Kampfansage von Sturm-Coach Franco Foda, der kürzlich seinen Vertrag bis 2014 verlängert hat.
Den Gegner aus Wien plagen unterdessen Verletzungssorgen. Mit Georg Margreitter (Bauchmuskelzerrung) fällt bereits der dritte Innenverteidiger aus. "Natürlich ist das eine außergewöhnliche Situation", weiß Karl Daxbacher. Vermutlich werden Dilaver und Wallner in der Verteidigungszentrale zum Einsatz kommen.
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