Aufklärung gefordert Fußball

Ukraine geht Geld für Fußball-EM aus

Ukraine geht Geld für Fußball-EM aus

Das ukrainische Maskottchen (rechts) neben dem des Mitveranstalters Polen (© www.city-kyiv.com.ua/uefaeuro2012)

Euro-Maskottchen
Das ukrainische Maskottchen (rechts) neben dem des Mitveranstalters Polen
Der Ukraine vergeht das Lachen! 3,2 Milliarden Euro sollte die Fußball-EM (ab 8. Juni) kosten. Experten gehen jedoch vom Vierfachen aus. Die Folgen: Das Land spart - bei Gehältern und Geld für Holocaust-Überlebende. Box-Champ Vitali Klitschko fordert Aufklärung.

Neubau von Stadien, Anmietung von High-Tech-Zügen aus Südkorea, Erweiterung des Straßennetzes: Die Ukraine tut alles, um einen würdigen EM-Gastgeber abzugeben. Aber zu welchem Preis? Um sich das Turnier leisten zu können, bekommen Lehrer und Krankenschwestern seit Jänner nur einen Teil ihres Gehalts.

Viel schlimmer: Einem Sozialprojekt für Holocaust-Überlebende wurde die Subvention gestrichen. Jetzt fordert sogar Box-Champion Vitali Klitschko, der politisch in seiner Heimat ein Schwergewicht werden will, die Offenlegung aller Kosten. Der Ukraine droht ein Knock-out.

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