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25.03.2012

2:1 gegen Rapid

Wacker ist der große Sieger der Runde

FUSSBALL: TIPP3-BUNDESLIGA / FC WACKER INNSBRUCK - SK RAPID WIEN

Im Bild: (v.l.) Dario Dakovic (FC Wacker Innsbruck) und Boris Prokopic (Rapid) (© APA)

Der große Sieger der 27. Fußball-Bundesliga-Runde heißt Wacker Innsbruck. Nach den vier Unentschieden am Samstag feierten die Tiroler im attraktiven Sonntag-Match einen 2:1-(2:0)-Heimerfolg gegen Rapid. Schreter (2., 11.) brachte die Hausherren früh 2:0 in Führung, den Gästen gelang durch Nuhiu (60.) nur noch der Anschlusstreffer.

+++ Bundesliga-"Remis-Tag" - Austria Sturm 1:1 +++

Wacker liegt zwar weiter nur auf Rang sieben, der Rückstand auf die drittplatzierten Rieder beträgt aber lediglich vier Zähler. Rapid verpasste die Chance, zu Tabellenführer Salzburg aufzuschließen. Die Salzburger liegen drei Punkte vor den Wienern weiter an der Spitze. Für Matchwinner Schreter waren es die ersten beiden Tore in der laufenden Saison, zuletzt hatte er am 2. März 2011 beim 2:2-Remis in Ried getroffen.

Tabelle

1. Red Bull Salzburg 27 12 9 6 42:26 45
2. SK Rapid 27 10 12 5 37:25 42
3. SV Josko Ried 27 10 10 7 36:28 40
4. FK Austria Wien 27 10 10 7 40:35 40
5. FC Trenkwalder Admira 27 10 8 9 42:38 38
6. SK Puntigamer Sturm 27 9 10 8 36:32 37
7. FC Wacker Innsbruck 27 8 12 7 26:29 36
8. SV Mattersburg 27 7 10 10 32:31 31
9. SC Wiener Neustadt 27 6 11 10 20:33 29
10. SV Kapfenberg 1919 27 4 6 17 17:51 18

Das Spiel im Detail
Innsbruck ging gleich mit dem ersten Angriff der Partie nach 89 Sekunden in Führung. Nach Querpass von Burgic von der linken Seite übernahm Schreter den Ball aus elf Metern halbvolley und traf wuchtig ins linke Eck zum 1:0 (2.).

Rapid fand wenig später die dicke Chance auf den Ausgleich vor. Alar lief alleine aufs Innsbruck-Gehäuse zu, scheiterte jedoch mit seinem halbherzigen Versuch an Safar (5.). Alles andere als halbherzig ging Schreter in der Anfangsphase zu Werke. Der 30-Jährige versenkte einen Freistoß aus 20 Metern genau im rechten unteren Eck (11.) zum 2:0.

Ein Kopfball von Burgic (13.) und ein Schuss von Schütz (27.) bedeuteten weitere Gefahr für Rapid-Goalie Königshofer. Aber auch Innsbrucks Hintermannschaft präsentierte sich löchrig. Die beste Möglichkeit Rapids vergab der nach 21 Minuten eingewechselte Nuhiu, der aus kurzer Distanz in Safar seinen Meister fand (33.).

Zweimal Hofmann (16., 35.), Prokopic (37.), Nuhiu (42.) und Heikkinen (45.) scheiterten bei weiteren Möglichkeiten der zunehmend stärker werdenden Rapidler. Die Begegnung blieb auch nach dem Wechsel ereignisreich. Zunächst tat sich Rapid zwar schwer, die Innsbrucker unter Druck zu setzen, nach einer Stunde legten die Hütteldorfer aber wieder einen Gang zu. Nach Stanglpass von Alar verwertete Nuhiu aus kurzer Distanz zum 1:2 (60.).

Unmittelbar danach rettete Inaki Bea im letzten Moment vor Sonnleitner (62.), der später per Kopf an Safar scheiterte (74.). In der Nachspielzeit setzte Hofmann einen Freistoß knapp übers Tor (91.). Bei den Tiroler Entlastungsangriffen vergab Perstaller (64., 73.) die endgültige Entscheidung.

Im Finish sorgten einige Fans für unschöne Szenen. Feuerwerkskörper wurden nach etwa 80 Minuten in benachbarte Sektoren abgefeuert, Referee Prammer unterbrach die Partie für mehrere Minuten und beendete sie erst in der 99. Minute.

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