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12.04.2012

Kein Nachfolger

Sturm Graz feuert Trainer Franco Foda

Franco Foda

Franco Foda wurde beurlaubt, Nachfolger wurde keiner präsentiert (© Christian Hofer / Reuters)

"Biss", "Bewegung" und "unpopuläre Maßnahmen" hat der neue sportliche Geschäftsführer von Fußball-Bundesligist-Sturm-Graz Paul Gludovatz bei seiner Antritts-Pressekonferenz am Donnerstag versprochen. Zumindest Maßnahmen haben nicht lange gedauert: Sturm Graz beurlaubte Trainer Franco Foda.

Der Schritt kommt überraschend, denn der Vertrag des Deutschen, der die Steirer in der vergangenen Saison zum Meistertitel geführt hatte, mit Saisonende ausgelaufen. Fest stand, dass erster sportlicher Eckstein von Gludovatz die Bestellung eines neuen Trainerteams Ende April, Anfang Mai sein sollte. Dass nun vorzeitig die Reißleine gezogen wurde, dürfte auch am blamablen Cup-Aus gegen Zweitliga-Schlusslicht Hartberg liegen.

+++ relevant.at: Sturm-Boss zur Causa Foda +++

"Ich habe bereits viele Kontakte geknüpft, will aber keine Namen nennen", erklärte Gludovatz zu seiner Suche nach einem Nachfolger von Franco Foda. Die erste Gesprächsrunde sei noch nicht abgeschlossen. "In der zweiten, dritten Gesprächsrunde will ich dann den Wunschtrainer finden." Schließlich werde er mit dem neuen Team im Vorfeld sportliche Entscheidungen besprechen, "aber ich werde mich nicht in die Trainerarbeit einmischen".

"Habe nicht zugestimmt"
Foda erklärte, der sportliche Geschäftsführer Paul Gludovatz und sein wirtschaftliches Pendant Christopher Houben hätten ihm in einem Gespräch in der Geschäftsstelle gegen 13 Uhr von den Absichten des Vereins informiert. Der Club habe eine einvernehmliche Vertragsauflösung angestrebt. "Dieser habe ich aber nicht zugestimmt", erklärte Foda, woraufhin die Beurlaubung erfolgt sei. "Die beiden haben mir erklärt, sie seien nur Überbringer der Botschaft. Es handle sich um einen Auftrag von Präsident Christian Jauk."

"So ist das Fußballgeschäft", meinte Foda, der das Amt seit 1. Juni 2006 innehatte und schon als Aktiver um die Jahrtausendwende der erfolgreichen Sturm-Truppe von Trainer Ivica Osim angehörte. "Das muss ich akzeptieren und respektieren. Ich wollte meinen Vertrag bis Ende Mai erfüllen. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute. Ein Europacupplatz ist weiter in Reichweite." Als Trainer brachte Foda Sturm bisher einen Cup-Sieg (2010) und einen Meistertitel (2011) ein.

Fodas Leistung schlechtgeredet?
Nach zwei Tagen im Amt erklärte der 65-Jährige, die Steirer gemeinsam mit dem ebenfalls neuen wirtschaftlichen Geschäftsführer Christopher Houben in eine neue Ära führen zu wollen. "Wir wollen zusammen etwas bewegen, noch mehr, als das bereits passiert ist. Auch wenn das nicht leicht wird. Ich möchte ambitioniert, aber nicht euphorisch in die nächste Saison gehen", sagte Gludovatz.

Seine Minimalanforderung formulierte Gludovatz, der das neue Trainerteam "auf zwei, drei Jahre" verpflichten will, recht eindeutig: "Was ich von allen verlange, ist Biss." Zu seinem Stil merkte er ganz allgemein an: "Es wird auch viele unpopuläre Maßnahmen geben." Gleichzeitig bat er "alle um ihre Unterstützung und um offenen, ehrlichen Umgang". Mit Durchschnitt will sich Gludovatz nicht zufriedengeben: "Sturm ist kein Mittelmaß und darf es nie werden."

Bei Spielersektor bedeckt gehalten
Auch bezüglich der Planungen auf dem Spielersektor hielt sich der langjährige ÖFB-Nachwuchs-Trainer bedeckt. "Wir haben einen meisterwürdigen Kader und dazu vielversprechende junge Leute wie Marvin Weinberger oder Christoph Kröpfl", betonte Gludovatz. Die am Donnerstag bekanntgegebenen Vertragsverlängerungen mit Florian Neuhold (18 Jahre) bzw. Stefan Stangl (20, wird von Grödig zurückgeholt) seien "ein erstes Zeichen".

Einer der ersten, mit denen sich Gludovatz unterhalten will, ist Vereinslegende Mario Haas, dessen Vertrag so wie jener von u.a. Cavlina, Burgstaller, Standfest, Popkhadze und Okotie ausläuft. "Ich werde ausloten, was er möchte", meinte Gludovatz über den 37-Jährigen, der bereits erklärte, noch ein Jahr spielen zu wollen.

Vier-Augen-Prinzip
Gemäß der neuen Organisationsstruktur wird Gludovatz mit dem wirtschaftlichen Geschäftsführer Christopher Houben die Entscheidungen nach dem Vier-Augen-Prinzip treffen, daneben gibt es aber freilich noch Fälle "von außerordentlicher Bedeutung", die zusätzlich einer Freigabe durch den achtköpfigen Aufsichtsrat bedürfen.

Houben betonte, dass es kein abgespecktes Budget geben werde - freilich in Bezug auf die Bundesliga. "Man muss einmal ein normales Bundesligajahr planen. Wir haben außerdem den größten Kader der ganzen Liga und wollen auch da auf Bundesliganiveau zurück." Houben bestätigte, dass man einen neuen, finanzkräftigen Sponsor an der Angel habe, wollte aber noch keine Namen anführen.

So wie Gludovatz kündigte auch Houben einen neuen Stil an: "Die Wurschtigkeit hat sich durch ganzen Verein gezogen, das wird es in Zukunft nicht mehr geben. Die neue Sturm-Kultur geht dahin, dass der Verein nicht mehr von einzelnen Personen abhängig sein soll."


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