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06.05.2012

Sechs Punkte Vorsprung

Salzburg nach Sieg bei Rapid auf Titelkurs

Salzburg machte mit einem 1:0-Auswärtssieg bei Rapid einen wichtigen Schritt in Richtung Meistertitel. Ausgerechnet Ex-Rapidler Stefan Maierhofer, der schon vor der Pause Gelb-Rot sehen hätte müssen, erzielte per Kopf das Goldtor (49.). Salzburg hat nun drei Runden vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf Rapid.

Die Zuseher im ausverkauften Hanappi-Stadion sahen zu Beginn eine Partie, die dem Begriff Spitzenspiel durchaus gerecht wurde. Für die erste nennenswerte Rapid-Chance sorgte Burgstaller, der aus der Distanz an Goalie Walke scheiterte (6.). In der 26. gab es Elfmeteralarm im Salzburger Strafraum. Mendez war der Ball an die Hand gesprungen, Schiedsrichter Schörgenhofer ließ weiterspielen.

Unschöne Szenen vor der Pause
Nur eine Minute später fand Salzburg die größte Chance in der ersten Halbzeit vor. Leonardo zog aus 20 Metern ab, scheiterte aber an Rapid-Schlussmann Königshofer. In der Schlussphase der ersten Hälfte nahmen leider unsportliche Szenen Überhand. Maierhofer stieß Königshofer von hinten nieder, sah dafür Gelb (30.). Jantscher fiel nach Foul von Kulovits unglücklich auf die Schulter und wurde mit der Trage vom Platz gebracht - führ ihn kam Leitgeb ins Spiel.

In der 42. Minute hätte der Stürmer nach einem Ellbogen-Check gegen Pichler mit Gelb-Rot vom Platz gestellt werden müssen. Auch Drazan sorgte auf Seiten der Grün-Weißen für eine Härteeinlage. Er brachte in der Nachspielzeit Schwegler von hinten zu Fall und sah dafür Gelb - oder wohl eher Dunkelgeb. Die Aktion brachte sogar seinen eigenen Trainer Peter Schöttel in Rage. Sportlich tat sich bis zum Halbzeitpfiff nichts mehr.

Dafür kam es im Kabinengang zu einem Eklat. Salzburgs Co-Trainer Niko Kovac lieferte sich einen Disput mit einem VIP-Gast, der ihn beschimpft hatte. Der kroatische Ex-Teamspieler wurde deshalb von Schiedsrichter Schörgenhofer auf die Tribüne geschickt.

Maierhofer im Mittelpunkt
Kurz nach Wiederanpfiff verpassten die Gäste Rapid eine eiskalte Dusche. Leonardo setzte sich auf der linken Seite durch und flankte zur Mitte. Pichler stand zu weit von Maierhofer weg und der Ex-Rapidler köpfte unbedrängt zum 1:0 ein. Fünf Minuten später stand er schon wieder im im Rampenlicht. Der Stürmer bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand, Schörgenhofer entschied wie schon in der ersten Hälfte auf Weiterspielen.

Hofmann scheitert an der Latte
Rapid versuchte danach alles, um den Ausgleich zu erzielen. Doch die Rapidler waren im Abschluß zu harmlos. Alar und dem eingewechselten Nuhiu gelang es nicht, gefährlich zu werden. Die beste Möglichkeit fand Hofmann vor, der mit einem Distanzschuss nur die Latte traf (65.).

Abgesehen vom Aluminium-Treffer war Salzburg am zweiten Treffer näher dran als Rapid am Ausgleich. In der 78. Minute schoss Leitgeb nur knapp über das Tor. In der 85. Minute kam Salzburg zu einer Doppelchance. Zuerst konnte Svento sich im Straftraum nicht entscheidend durchsetzen, kurz darauf tanzte Leitgeb Sonnleitner aus, setzte den Ball aber knapp neben das Tor.

Fußball-tipp3-Bundesliga (33. Runde):
SK Rapid Wien - Red Bull Salzburg 0:1 (0:0)
Hanappi-Stadion, 17.000 (ausverkauft), Schörgenhofer
Tor: 0:1 (49.) Maierhofer

Rapid: Königshofer - Schimpelsberger, Sonnleitner, Pichler (80. Thonhofer), Katzer - Drazan (59. Grozurek), Heikkinen (72. Nuhiu), Kulovits, Hofmann - Alar, G. Burgstaller

Salzburg: Walke - Schwegler, Schiemer, Sekagya, Ulmer - Mendes - Zarate, Leonardo (92. Hierländer), Svento, Jantscher (41. Leitgeb) - Maierhofer (81. Cristiano)

Gelbe Karten: Pichler, Drazan, Hofmann, Heikkinen, Kulovits bzw. Schiemer, Maierhofer, Leonardo



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