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21.05.2012

Schweinsteiger, Boateng und Mikel

Das waren die entscheidenden Spieler im Champions-League-Finale

Bastian Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger war die tragische Figur des Finales (© dapd)

Viele Millionen Zuschauer waren am Samstagabend dabei als der FC Bayern München einen der tragischsten Momente in der Vereinsgeschichte erlebte. Im „Finale dahoam“ unterlag der deutsche Rekordmeister dem Chelsea FC obwohl er mehrmals die Chance hatte den Sack zuzumachen. Vor allem Bastian Schweinsteiger kam dabei eine bedeutende Rolle auferlegt.

Der 27-Jährige setzte seinen Versuch im Elfmeterschießen nur an Stange, womit der Traum vom Champions-League-Sieg im eigenen Stadion zerplatzte. Schweinsteiger bekleidet sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft Schlüsselpositionen und gilt als Leader auf dem Platz. In zwei markanten Situationen des Endspiels hat er allerdings nicht so gewirkt. Bei Robbens Strafstoß in der 95. Minute hockte sich der 90-fache Teamspieler in den eigenen Strafraum, kehrte dem Ball seinen Rücken zu und sah nicht hin. Als Schweinsteiger schließlich zur Ausführung im Shoot-Out antrat, musste man sich fragen: Wie soll ein Spieler seinen eigenen Elfmeter verwandeln, wenn er nicht mal seinen Kollegen dabei zusehen kann?

Unscheinbarer als Schweinsteiger, jedoch ebenfalls spielentscheidend, war der Auftritt seines Kollegen Jerome Boateng. Der Innenverteidiger spielte eine unauffällige Rolle in Bayerns 4-2-3-1, aber genau das war sein Fehler. Während sein Neben Anatoli Tymoshchuk, ganz im Sinne seiner gelernten Mittelfeldposition, oft aufrückte und mit 90 Ballkontakten an ganzen fünf Torschüssen beteiligt war, wich Boateng nicht von seiner Grundposition ab. Hätte er sein Spiel aber weniger konservativ angelegt, hätte man so das gesamte Spiel um einige Meter nach vorne verlagern können. Kroos und Schweinsteiger hätten ihr Spiel breiter gestalten können und Gomez hätte aufgrund der besseren Anbindung öfter in die Gefahrenzone stoßen können. Außerdem wäre eine effektivere Dreiecksbildung möglich gewesen und Drogba wäre noch weiter vom eigenen Tor ferngehalten gewesen.

Aufseiten des Champions-League-Siegers war John Obi Mikel der „Man of the Match“. Der Nigerianer agierte als Bindeglied zwischen den defensiven Ketten, die Chelsea vor dem eigenen Strafraum aufzog. Er dirigierte die Leute um ihn herum und konnte aufgrund seines Improvisationstalent und seiner Spielintelligenz den Raum bestmöglich ausnutzen.

Ausführliche Berichte zu den Leistungen von Schweinsteiger, Boateng und Mikel lesen Sie auf abseits.at.

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