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26.05.2012

Bayern-Star im Team-Camp

Alaba will nichts wissen von ManU und Barca

David Alaba im ÖFB-Teamtrainingslager

David Alaba im ÖFB-Teamtrainingslager: Der Superstar ist das Teambaby, vom Interesse der Großklubs will er nichts wissen (© APA)

David Alaba darf eine sensationelle persönliche Saison-Bilanz beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ziehen. Die Krönung blieb dem 19-jährigen Senkrechtstarter aber verwährt, in Meisterschaft, Cup und Champions League reichte es jeweils nur zu Platz zwei. Besonders das im Elfmeterschießen verlorene Finale der Millionenliga am 19. Mai "dahoam" gegen Chelsea hat den Münchner Traditionsclub in einen Schockzustand versetzt, im ÖFB-Teamcamp in Seefeld richtete Alaba aber am Samstag den Blick schon wieder nach vorne.

"Dieses Finale war natürlich sehr bitter und enttäuschend. Es hat sicher ein bisschen gedauert, das zu verdauen. Wir waren alle sehr, sehr traurig. Aber wir schauen nach vorne, es geht weiter. Wir wollen nächste Saison wieder voll angreifen", meinte Alaba. Das Fußball-Drama gegen Chelsea musste der Wiener aufgrund seiner Sperre von der Tribüne aus verfolgen, dadurch wurde die Qual für ihn noch weitaus größer.

Dramatisches CL-Finale
Über die zweieinhalb Stunden als Zuschauer in der Allianz Arena meinte Alaba: "Es war unglaublich, mit Worten schwer zu beschreiben. Nach dem 1:0 bin ich ausgezuckt, dann kriegen wir aus dem ersten Eckball das 1:1. In der Verlängerung verschießen wir einen Elfmeter und auch im Elferschießen haben wir geführt. Im gesamten Spiel hat eigentlich alles für uns gesprochen."

Wertvollster Bayern-Kicker
Die Bild-Zeitung hat Alaba zum wertvollsten Bayern-Akteur der vergangenen Saison geadelt. Eine Auszeichnung, die Alaba natürlich ehrt. "Sicher macht einen das irgendwo stolz. Es ist ein schönes Gefühl, so etwas zu hören. Aber ich muss mich dafür bei der gesamten Mannschaft und dem Trainerstab bedanken, sie alle haben mir sehr viel geholfen und sind immer hinter mir gestanden."

Sein besonderer Dank gilt seinem Freund Franck Ribery, mit dem er auf der linken Seite meist für viel Wirbel gesorgt hat. "Auch wenn er nicht so gerne nach hinten läuft", meinte Alaba über den Franzosen schmunzelnd.

Alaba weiß nichts von Barca und ManU
Dass sein Name in der Gerüchteküche mittlerweile mit Clubs wie FC Barcelona oder Manchester United in Verbindung gebracht wird, lässt Alaba zumindest nach außen hin kalt. "Ich weiß nichts davon und lasse mich nicht verrückt machen. Ich will in jedem Training mein Bestes geben, dazulernen und mich weiter entwickeln." Schwach werden könnte der Sohn eines Nigerianers und einer Philippinin wohl bei einem Angebot von Arsenal, schließlich waren die "Gunners" aus London in seiner Kindheit sein absoluter Traumclub.

Vertrag bis 2015
Allerdings läuft Alabas Vertrag beim FC Bayern bis Ende Juni 2015. Dem verstärkten Medienrummel um seine Person versucht Alaba gelassen zu begegnen, ein wirklicher Fan des Frage-Antwort-Spiels ist er aber nicht. "Angenehm ist etwas anderes. Aber jeder in diesem Job muss wissen, dass das dazugehört. Ich versuche, normal damit umzugehen."

Teambaby und Superstar
Nun ist Alaba zunächst einmal in der Idylle von Seefeld gelandet. Dort, wo er im Oktober 2009 unter Teamchef Dietmar Constantini erstmals zum Kreis des A-Teams gehörte. Seit damals ist Alaba durch seinen Einsatz beim Match der WM-Qualifikation gegen Frankreich auch der jüngste heimische Teamspieler der Geschichte. Zweieinhalb Jahre später gilt Alaba zwar nach wie vor als sogenanntes Teambaby, mittlerweile ist er aber zum international renommiertesten Kicker des Landes avanciert.

Die Frage, ob er sich nun als Führungsspieler des ÖFB-Teams sieht, hält er für irrelevant: "Es kommt darauf an, wie man einen Führungsspieler definiert. Ich versuche, meine Stärken einzubringen, mein Spiel zu spielen und dem Team zu helfen. Wenn das jeder versucht, dann werden wir in Zukunft eine gute Rolle spielen."

Team "gut zusammengewachsen"
Mit der Entwicklung des Teams ist Alaba zufrieden. "Wir sind in den vergangenen Jahren zusammengewachsen, das kann man in jedem Training und Spiel sehen. Wir agieren als Team sehr, sehr gut." Bei den Bayern schaffte Alaba als linker Verteidiger den Durchbruch, im ÖFB-Team will Trainer Marcel Koller aber Alabas Ausnahmekönnen weiterhin für den Spielaufbau im Mittelfeld nützen. Und das gefällt Alaba auch. "Ich kann auch andere Positionen spielen. Aber ich fühle mich im Mittelfeld einfach am wohlsten."

APA/red.

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