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03.06.2012
ÖFB-Team
Gratzei und Dragovic gegen Rumänien gesetzt
Aleksandar Dragovic (links) darf gegen Rumänien beginnen (© GEPA pictures/ Felix Roittner)
Im Teamcamp der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft steht zwischen den Länderspielen gegen die Ukraine (3:2) und Rumänien (Dienstag, 20.30 Uhr, Innsbruck) vor allem Regeneration auf dem Tagesprogramm. Nach einem trainingsfreien Samstagnachmittag versammelten sich am Sonntagvormittag nur die Reservisten auf dem Rasen in Seefeld, bei den Stammspielern der Ukraine-Partie legten im Teamhotel die Physiotherapeuten Hand an.
+++ Arnautovic schoss ÖFB_Team zum Sieg +++
+++ ÖFB erklärt das Geheimnis seines Erfolgs +++
Bei der Nachmittagseinheit am Sonntag stieg Paul Scharner wieder ins Mannschaftstraining ein, bei Florian Klein ist die Oberschenkelblessur hingegen hartnäckiger. Teamchef Marcel Koller hat für die Rumänien-Partie bereits zwei personelle Umstellungen öffentlich bestätigt. Im Tor beginnt Christian Gratzei anstelle von Heinz Lindner, in der Innenverteidigung wird Aleksandar Dragovic zum Zug kommen. "Alles andere möchte ich noch offen lassen", erklärte Koller am Sonntag.
Koller: Rumänen haben "sehr viele junge und schnelle Spieler"
Ein wildes Wechseln und Experimentieren schloss der Schweizer für den vorletzten Test vor dem Start der WM-Qualifikation aber aus. Der Züricher hat vier Rumänien-Spiele auf Video studiert und den 1:0-Sieg des Dienstag-Gegners in der Schweiz live vor Ort in Luzern gesehen. "Die Rumänen haben im Moment nicht die ganz großen Namen in der Mannschaft, aber sehr viele junge, schnelle und taktisch disziplinierte Spieler", berichtete der 51-Jährige.
Durch die zahlreichen Ausfälle haben andere Kicker die Chance erhalten und diese auch genützt. So wie Markus Suttner, der gegen die Ukraine als Ersatz für den verletzten Christian Fuchs als linker Verteidiger eine tadellose Leistung ablieferte. Gegen Rumänien dürfte der Austria-Spieler zu seinem dritten Ländermatch-Einsatz kommen.
Arnautovic vertraut Koller
Marcel Koller scheint einen guten Draht zu Marko Arnautovic gefunden zu haben. Das Fußball-Pulverfass aus Wien dankt es dem Schweizer mit Toren und Worten. "Ich finde das sehr okay, dass er die Kritik an meiner Person abblockt und mir Rückendeckung gibt. Das ist sehr wichtig für mich. Dementsprechend stark ist auch mein Vertrauen und unsere Beziehung. Deshalb klappt es auch so gut", meinte Arnautovic zwei Tage nach seinem Doppelpack gegen die Ukraine (3:2) und zwei Tage vor dem Test gegen Rumänien.
"Die Journalisten lieben Kritik an meiner Person. Aber okay, ich kann damit leben. Ich mache sowieso mein Ding", sagte der Offensivspieler von Werder Bremen. Auf die Feststellung, dass seine Leistung gegen die Ukraine bis zu seinem ersten Tor nach rund einer Stunde durchwachsen war, meine Arnautovic nur: "Wie viele Weltklassespieler zeigen 89 Minuten nichts und machen dann in der 90. Minute das Tor? Und dann war alles okay."
"Beste österreichische Nationalmannschaft, in der ich je gespielt habe"
Für die anstehende WM-Qualifikation sieht Arnautovic gute Chancen. "Das ist die beste österreichische Nationalmannschaft, in der ich je gespielt habe. Wir haben eine extrem gute Mannschaft mit vielen Legionären", zeigte sich Arnautovic begeistert. "Die Gruppe ist aber sehr schwierig. Wir müssen gucken, dass wir mal auch gegen die großen Gegner Deutschland, Schweden und Irland punkten."
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